Wie schon mehrfach berichtet wurde, hat Google mit der Social Graph API einen großen Schritt in Richtung DataPortability gemacht. Die Social Graph API ist eine weiterer Coup von Brad Fitzpatrick (Live Journal, memcached und OpenID) und bietet eine einfache API um „public connections“ die man zu genüge im Netz erstellt hat zu interpretieren um wiederverwendbar zu machen.

With the Social Graph API, developers can now utilize public connections their users have already created in other web services. It makes information about public connections between people easily available and useful.

Social Graph API Die Google API setzt hauptsätzlich auf das Microformat XFN (V 1.1) zum darstellen des Sozialen Netzes.

XHTML Friends Network benutzt das rel Attribut von Links um Verbindungen zwischen Personen darzustellen. <a rel="me" /> kennzeichnet z.B. eine weitere Webseite des Verlinkenden. Weitere Formate (bei Google Edge Types) sind das auf RDF basierende FoaF und OpenID delegation Links <link rel="openid.delegate" />.

Die API ist recht simple und lässt sich komplett über URL Key/Value Paare konfigurieren…

http://socialgraph.apis.google.com/lookup?<parameter 1>&<parameter 2>&<parameter n>

…und stellt die Ergebnisse in JSON dar.

Social Graph API Client

Steve Ivy einer der Gründer des DiSo Projekts hat eine Social Graph API Client Klasse in PHP geschrieben und im DiSo SVN zur Verfügung gestellt.

I wrote a quick and dirty client in PHP that cosumes the JSON and returns it in a data structure. #


Eine kleine Einführung in die Social Graph API vom Autor selbst:

8 thoughts on “Googles Social Graph API

  1. Na ja, offiziell hat Brad Fitzpatrick die SG API zur Eröffnung des O’Reilly Social Graph Foo Camps persönlich vorgestellt. Ich hatte die Ehre das mitzuerleben ( http://sgfoocamp08.pbwiki.com/ ). Insofern stimmt der 1.2. perfekt. Allerdings hatten einige seiner Freunde vorher schon Kenntnis davon – Joseph Smarr von Plaxo z.B. hatte die SG API vom Start weg in Plaxo bereits eingebaut.

  2. Das SG Foo Camp war ein echtes Erlebnis. Mein persönliches Resümee: im Silicon Valley wird von einer handvoll Leute das Internet „gemacht“.

    Dennoch sehr beeindruckend: Egal ob man mit Gründern eines 5-Mann Startups, einem Abgesandten von Flickr mit Millionen von Usern oder einem von Google mit hunderten von Millionen Usern spricht, alle bringen einem ernsthaften Respekt und ungeheucheltes Interesse entgegen, denn alle können sich noch erinnern, daß sie selbst erst vor ein paar Jahren klein anfingen :).

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