Der Artikel „Single-Sign-On mit Facebook, Twitter und dem Open Stack„, den ich für Ausgabe 19 des t3n Magazins geschrieben habe, ist jetzt kostenlos im Heftarchiv verfügbar.

Immer mehr Webdienste erleichtern ihren Nutzern die Anmeldung, indem Sie statt einer langwierigen Registrierung auf den einfachen Login mit „Facebook Connect“ oder „Sign in with Twitter“ setzen. Wir zeigen, wie das funktioniert, welche Vorteile und Risiken sich daraus ergeben und warum es am Ende auf einen „Universal Login“ mit offenen Standards wie OpenID hinauslaufen könnte.

Link: Single-Sign-On mit Facebook, Twitter und dem Open Stack

Viel Spaß beim lesen…

Frohes neues Jahr euch allen 🙂

Meine (Blog-) Vorsätze für 2009:

  • Ich will wieder etwas mehr über Microformats (oder das lowercase semantic web im Allgemeinen) bloggen
  • Ich will mich wieder etwas mehr mit Attention Daten befassen (Ich habe z.B. auch das APML WordPress Plugin überarbeitet und arbeite gerade an einem zweiten Plugin namens NoisePress… lasst euch überraschen)
  • Ein neues notizblog-Theme auf Basis von Sandbox basteln (aber das hab ich schon ne Weile vor…)
  • …und natürlich fleißig podcasten 🙂

Ansonsten geht es natürlich weiterhin um das Open Web bzw. den Open Stack bzw. DataPortability!

Übrigens… falls ihr der Meinung seid, OpenID müsse ein fester Bestandteil von WordPress werden, solltet ihr schleunigst beim neuen WordPress Feature Ranking teilnehmen!

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Sebastian, Christian und ich wünschen euch natürlich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr… Feiert schön! Damit euch während den Feiertagen nicht so langweilig wird, gibt’s diesmal eine etwas längere Weihnachtsfolge in der wir versuchen einen kleinen Open Web Jahresrückblick bzw. Ausblick zu geben.

Viel Spaß beim hören und bis nächstes Jahr 🙂

Weitere Links zur Sendung gibt’s wie immer im Wiki!

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In der 8. Episode des Open Web Podcasts dreht sich alles um die News der letzten Woche: Facebook Connect, Google Friend Connect, MySpaceID und mögliche Alternativen wie z.B. OpenID und der Open Stack.

Weitere Links zur Sendung gibt’s wie immer im Wiki!

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Seit dem Start von Facebook Connect wurde das proprietäre System immer wieder mit OpenID verglichen. Dass OpenID im direkten Vergleich den kürzeren zieht ist klar, immerhin handelt es sich bei dem offenen Standard „nur“ um ein Single-Sign-On System und nicht, wie bei Facebook Connect, um ein umfassende Komplettlösung.

Wie Marc Canter schon vor einigen Tagen bemerkt hat sollte OpenID eher als ein kleines Teil des „Identity Puzzles“ ansehen:

…that OpenID is NOT a full solution – it is an important piece of the identity puzzle … but OpenID can – actually solve all these issues – by embracing other complementary technologies (like oAuth, OpenSocial, Portable Contacts, microformats, FOAF and RSS/Atom) to create a wrapper solution oriented approach – focused on simplifying the the whole ID conundrum for end-users.  Barriers of entry, usability issues and confusing messages can all be solved by OpenID positioning itself as a single point-of-contact solution.

Warum aber so viele kleine Standards und nicht einfach OpenID zum Open Connect aufblasen?
OpenID in seiner jetzigen Form hält den Open Stack dezentral und macht die Komponenten austauschbar:

  • Jeder der oben genannten Standards ist sowohl alleine als auch in Kombination nutzbar, was den Entwicklungsaufwand für Spezialfälle vereinfacht. Braucht eine Community eine Single-Sign-On Lösung, ist auch nur ein OpenID in seiner jetzigen (unaufgeblasenen) Form nötig. Steigen nachträglich die Anforderungen, kann der Stack beliebig erweitert werden.
  • Bestehende Informationen können (wenn eine entsprechende Schnittstelle besteht) wiederverwendet werden und müssen nicht alle über ein System bereitgestellt werden, der OpenID Provider muss nur wissen wo diese Informationen zu finden sind. (Ein schönes Beispiel für ein solches dezentrales System ist die OpenID + PortableContacts Beispiel-Implementierung von JanRain)
  • Die Komponenten des Open Stack sind beliebig austauschbar. Es ist prinzipiell egal ob man den Sozialen Graphen über XFN, FoaF oder Portable Contacts importiert oder alle Varianten unterstützt.

Das vorgestern angekündigte MySpaceID (aka Data Availability) scheint ein erster Schritt in Richtung Open Stack zu sein und auch Googles Friend Connect ist auf einem guten Weg. Es gibt sicherlich noch einiges zu tun um die Bausteine etwas besser miteinander zu verbinden (z.B. OpenID und OAuth zu kombinieren) aber ich bin weiterhin optimistisch und glaube dass sich der offene und dezentrale Ansatz durchsetzen wird.

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Es ist soweit: Sebastian Küpers, Christian Scholz und ich haben den Piloten unseres Open Web Podcast fertig 🙂

In der ersten Folge stellen wir uns kurz vor und versuchen einen kleinen Überblick zu geben um was in den nächsten Folgen gehen soll.

Die Links zur Sendung findet ihr hier!
Den Podcast bekommen:

Viel Spaß beim hören und wir freuen uns sehr über Rückmeldungen und Themen-Forschläge 🙂