Suchergebnisse für: „browser microformats“

  • open-web-podcast.png

    Diesmal mit dem notizBlog Thema schlechthin: Microformats

    Die Themen:

    Weitere Links zur Sendung gibt’s wie immer hier!

    Den Podcast abonnieren:

    Viel Spaß beim hören 🙂

    …und vielleicht habt ihr ja noch ein paar Fragen die wir im Podcast nicht beantwortet haben?!?

    Keine Kommentare zu Open Web Podcast: Microformats
  • Ubiquity bietet (neben Operator) endlich einen echten Anwendungsfall für die Microformats Firefox API. Die Microformats API basiert auf JavaScript und lässt sich somit auch direkt (und ohne viel Aufwand) in die Ubiquity-Commands integrieren.

    Das folgende wirklich sinnvolle Beispiel zählt alle hCards einer Seite und gibt das Ergebnis als System-Message aus:

    Components.utils.import("resource://gre/modules/Microformats.js");
    CmdUtils.CreateCommand({
      name: "count-hcards",
      execute: function() {
        var doc = Application.activeWindow.activeTab.document;	
        var uFcount = Microformats.count('hCard', doc);
        displayMessage( uFcount );
      }
    })Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    Martin McEvoy hat ein paar wesentlich schickere Commands gebaut, die mit Hilfe des Transformrs Mikroformate verarbeitet. Da für diese Verarbeitung ein Redirect (oder das öffnen einer zweiten Seite) notwendig ist, überprüft er mit Hilfe der Microformats-API zuerst ob sich die notwendigen Mikroformate überhaupt auf der Seite befinden.

    Der folgende Code (von Martin) testet z.B. ob mind. ein hCalendar verfügbar ist, bevor er diesen verarbeitet:

    CmdUtils.CreateCommand({
      icon: "http://transformr.co.uk/favicon.ico",
      name: "get-webcal",
      author: {name: "Martin McEvoy", email: "weborganics@googlemail.com"},
      help: "Subscribe to a webcal feed using the 
    <a href=\"http://microformats.org/wiki/hcalendar\">hCalendar</a> Microformat.",
      preview: function ( pblock ) {
        pblock.innerHTML = "Subscribe to web calendar";
      },
      execute: function() {
        var doc = Application.activeWindow.activeTab.document;
        var mFcount = Microformats.count('hCalendar', doc,{ showHidden : true });
        if (mFcount > 0) {
          var url = "webcal://transformr.co.uk/hcalendar/";
          url += CmdUtils.getWindowInsecure().location ; 
          Utils.openUrlInBrowser(url);
        } else {
          displayMessage('Sorry No hCalendar Events Found!');
        }
      }
    })Code-Sprache: PHP (php)

    Quelle: http://transformr.co.uk/commands

    Weitere großartige Ubiquity-Commands im Microfromats-Wiki

    1 Kommentar zu Ubiquity und Microformats
  • Auf der Web 2.0 Expo in Berlin (vom 5. bis zum 8. November) werden zwei sehr interessante Vorträge über Microformats gehalten. Der erste Vortrag ist von Brian Suda, der eines der ersten Bücher (E-Book bei O’Reilly) zum Thema Microformats veröffentlicht hat und der zweite Vortrag ist von Jeremy Keith, der in „Microformats-Kreisen“ auch kein Unbekannter sein dürfte.

    Microformats a Web of Data
    Dienstag den 6. November – 9:009:50

    Microformats allow you to extend the limited semantics of HTML, thus allowing for a richer web of data. By embedding microformats into HTML it is possible to use the semantic meaning to extract unambiguous data from the web that can then be used in other applications. Microformats focus on how people are already publishing their data online. This session focuses on the more technical aspects of microformats, how they interact with other Semantic Web technologies such as GRDDL and SPARQL, along with a look at browser plugins to detect microformats and browser integration.

    Gehalten von Brian Suda

    …und…

    Microformats: The Nanotechnology of the Semantic Web
    Mittwoch den 7. November – 9:009:50

    They’re small, they’re simple, and they’re showing up everywhere. Find out just how easy it is for you to start publishing with microformats and add to the semantic richness of the Web right now.

    Gehalten von Jeremy Keith

    Würde mir die Vorträge sehr gerne anhören, aber leider ist das ganze unter der Woche (wo normale Menschen arbeiten müssen) und kostet etwas zu viel.

    20 Kommentare zu Microformats Vorträge auf der Web 2.0 Expo
  • Michael Kaply, der Entwickler des Microformats-Firefox-Plugins Operator, schreibt in seinem Weblog über die Notwendigkeit von Webservices die es ihm ermöglichen Microformats über Operator in die verschiedenen Dienste wie z.B. Google Calendar oder Upcoming zu importieren. Großes Problem ist, dass es sich bei Operator um ein Firefox Plugin und keine Webanwendung handelt.

    PLEASE create places where I can simply POST vCards or iCals or microformats or JSON or something else to your services to add contacts and calendar entries. I’m not a web app, so I can’t get an API key. And I shouldn’t have to maintain login state when the browser is doing it for me. All I want is an easy way to add stuff to a logged in users account. Is that too much to ask? #

    Ich hoffe dass sich da in nächster Zeit noch viel tun wird und die noch mehr Dienste Import Features wie Dopplr und wevent anbieten werden.

    Links:

    Keine Kommentare zu Microformats und Web Services
  • microJSON ist ein Projekt von Jon Sykes und Jim Barraud. Es geht darum, Microformats in Form der JSON Schreibweise darzustellen. Die Idee von JSON ist, einen einfachen Datenaustausch von Objekten oder auch anderen Datenstrukturen wie z.B. Arrays zwischen Client Systemen (z.B. dem WebBrowser) und Server Systemen zu realisieren. Der Vorteil von JSON ist, dass sie kaum Overhead produziert und in JavaScript über die eval() Funktion wieder ganz einfach in ein Objekt gewandelt werden kann.

    Beipiel einer hCard:

    <div id="hcard-given-middle-family" class="vcard">
      <span class="fn n">
        <span class="given-name">given</span>
        <span class="additional-name">middle</span>
        <span class="family-name">family</span>
      </span>
      <div class="org">org</div>
      <a class="email" href="mailto:email">email</a>
      <div class="adr">
        <div class="street-address">street</div>
        <span class="locality">city</span>,<span class="region">state/province</span>,<span class="postal-code">postal</span>
        <span class="country-name">country</span>
      </div>
      <div class="tel">phone</div>
      <a class="url" href="aim:goim?screenname=AIM">AIM</a>
      <a class="url" href="ymsgr:sendIM?YIM">YIM</a>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Die gleiche hCard als jCard:

    {
    "vcard":{
      "name":{
        "given":"John",
        "additional":"Paul",
        "family":"Smith"
      },
      "org":"Company Corp",
      "email":"john@companycorp.com",
      "address":{
        "street":"50 Main Street",
        "locality":"Cityville",
        "region":"Stateshire",
        "postalCode":"1234abc",
        "country":"Someplace"
      },
      "tel":"111-222-333",
      "aim":"johnsmith",
      "yim":"smithjohn"
    }Code-Sprache: JSON / JSON mit Kommentaren (json)

    Neben den Abbildungen der Microformats hCard (jCard) und hCalendar (jCalendar) sind auch die Format jAtom, jResume, jReview, jAtom und jResume geplant. Weitere abbildung gibt es für normale Formulare (jForm), sowie auch für RSS Feeds (jRSS).

    MicroJSON sind meiner Meinung nach eine sehr gute Idee, wenn man Bedenkt dass viele gute Microformats Parser, wie z.B. der vom Firefox Addon Operator verwendete ufParser, auf JavaScript basiert.

    5 Kommentare zu microJSON – Microformats in JSON
  • Auf dem gestrigen Webmontag in Karlsruhe kamen wir kurz auf das Thema „Microformats“ zu sprechen und Jochen Lillich meinte, dass die neue Version seines RSS-Readers einige Mikroformate erkennt.
    Das musste ich natürlich gleich ausprobieren, und in der Tat kann NetNewsWire, ab der Version 3.0, hCard und hCalendar interpretieren.

    NetNewsWire News

    Wenn bei NetNewsWire über den integrierten Browser eine Seite aufgerufen wird, die hCard oder hCal unterstützt, bekommt man diese über zwei nette Microformats Icons angezeigt…

    NetNewsWire Icons

    …und kann sie sich in iCal bzw. ins Adressbuch importieren.

    NetNewsWire Export

    Wobei ich persönlich ja eher dieses hCalendar Icon statt dieses hCalendar Icon Icon verwendet hätte 😉

    Screenshots:

    Keine Kommentare zu NetNewsWire versteht Microformats
  • Microformats Plugin für Maxthon

    Nach etlichen Firefox Plugins gibt es jetzt auch ein erstes Microformats Plugin für einen anderen Browser. „Microformats Button“ ist ein Maxthon Plugin zum parsen von Microformats. Erkannte Mikroformate lassen sich in entsprechend andere Formate wandeln wie zum Beispiel hCard in vCard.

    Das Plugin unterstützt folgende Mikroformate:

    • geo
    • hCard
    • hCalendar
    • adr
    • tag

    Download „Microformats Button“ für Maxthon

    via microformatique

    Keine Kommentare zu Microformats plugin for Maxthon
  • MicroK2 is nothing spectacular, its just some CSS to style Microformats with some very nice icons by several artists. You can use this CSS as a custom theme for the fantastic K2 WordPress theme or just include it in your own CSS.

    To use it as custom K2-theme, you only have to unpack the zip file to the K2 „styles“ folder.

    To use it elsewhere, just put the following code to your Style-Sheet:

    @import url("PATH_TO_CSS/microformats.css");Code-Sprache: CSS (css)

    Examples to every used microformats:

    XFN-Links

    XFN-Links Icons
    xfnpost.jpg

    XFN-Link Icons are made by Wolfgang Bartelme and Chris Messina, miniXFN Icons by Mike Jolley.

    Samples: ME, FRIEND COLLEAGUE, COLLEAGUE, COLLEAGUE MET, FRIEND MUSE, FRIEND MUSE MET.

    Vote-Links

    Vote Links

    Vote-Link Icons are made by Wolfgang Bartelme and Chris Messina.

    Samples: vote for notizBlog, vote against, vote-abstain.

    GEO

    Unknown artist, the icon is from the icon section of the microformats wiki

    Samples: GEO: 37.386013, -122.082932 or Furtwangen im Schwarzwald

    Browsers

    Needs a Browser with CSS 2.1 support. Tested and works fine with IE 7, Firefox 2, the latest Safari and Opera 9.x.

    Downloads

    MicroK2 V 0.09

    Changelog since V 0.3:

    MicroK2 V 0.03

  • Inventur

    Mein erstes WordPress Plugin hab ich vor mehr als 14 Jahren veröffentlicht und über die Jahre sind eine ganze Menge, mehr oder weniger erfolgreiche, Plugins dazu gekommen… Zeit für eine Inventur 🙂

    Viele der Plugins schreibe ich in erster Linie für mich selbst (eat your own dogfood), weshalb ich in den wenigesten Fällen über die Plugins spreche oder sie bewerbe. Das, in Verbindung mit meinen eher spärlichen Beschreibungen, sorgt oft für eher zweistellige, maximal dreistellige Download-Zahlen. Wo die Zahlen höher sind, habe ich das Plugin meistens von Anderen übernommen (um die Weiterentwicklung zu gewährleisten) oder ich bin einfach „nur“ Contributor.

    Aber Schluss mit der falschen Bescheidenheit!

    Selbst wenn ich die Plugins für mich baue, ist die Motivation natürlich größer, wenn sie auch von anderen benutzt werden. Also möchte ich euch hier ein paar meiner Plugins vorstellen.

    ActivityPub

    ActivityPub ist ein, vom W3C veröffentlichtes, offenes, dezentrales Protokoll für soziale Netzwerke.

    The ActivityPub protocol is a decentralized social networking protocol based upon the [ActivityStreams] 2.0 data format. It provides a client to server API for creating, updating and deleting content, as well as a federated server to server API for delivering notifications and content.

    https://www.w3.org/TR/activitypub/
    Schaubild welches die Funktionsweise von ActivityPub zeigt

    Es ermöglicht das dezentrale kommunizieren über Text, Bild, Video und Audio über ein simples Inbox/Outbox Prinzip.

    WebFinger Plugin

    WebFinger ist kein fester Bestandteil von ActivityPub, wird aber von allen großen Netzwerken unterstützt und von Mastodon sogar verlangt. WebFinger ist eine Art Meta-Data System für alle möglichen URIs. Der gängige Identifier im Fediverse ist @username@domain.tld, das Plugin erlaubt aber auch die Author URL oder die Instant-Messaging Accounts eines Users, wenn diese unter der gleichen Domain erreichbar sind.

    Mein Identifier ist Beispielsweise pfefferle@notiz.blog und die Meta-Daten können über folgenden API-Endpunkt abgerufen werden: https://notiz.blog/.well-known/webfinger?resource=acct%3Apfefferle%40notiz.blog

    NodeInfo Plugin

    NodeInfo (2) ist auch kein fester Bestandteil von ActivityPub, wird aber auch von den Meisten Netzwerken unterstützt. NodeInfo stellt, wie der Name schon sagt, Infos über einen „Node“ (Server) bereit. Dank NodeInfo gibt es eine ganze Reihe an Statistik-Seiten wie the-federation.info, die bei der Auswahl der richtigen Plattform bzw. des richtigen Servers helfen.

    ActivityPub Plugin

    Das eigentliche ActivityPub Plugin macht WordPress zu einem (kleinen) Teil des Fediverse. User von Mastodon, Pleroma, Friendi.ca oder Pixelfed können dem Blog „folgen“ und sehen ab dann alle neuen Blog-Posts in ihrer Timeline und können diese kommentieren. Das Plugin ist immernoch in einem frühen Stadium und bekommt sicherlich noch das ein oder andere Feature, im Fokus soll aber das Bloggen stehen. Wer ein vollwertiges, dezentrales, soziales Netzwerk möchte, sollte sich erstmal für eine der oben genannten Plattformen entscheiden.

    IndieWeb

    Der IndieWeb Wapuu

    Das IndieWeb ist eine Grassroots Bewegung mit dem Ziel, die eigene Webseite als zentralen Kommunikations-Hub zu nutzen.

    The IndieWeb is a community of individual personal websites, connected by simple standards, based on the principles of owning your domain, using it as your primary identity, to publish on your own site (optionally syndicate elsewhere), and own your data.

    https://indieweb.org/IndieWeb

    Mehr zum IndieWeb findet ihr hier oder unter dem Tag „indieweb“ hier im Blog.

    IndieWeb Plugin

    Das IndieWeb Plugin hat nahezu keine Funktionalität, es ist vielmehr eine Art Installer um die IndieWeb Plugins über eine zentrale Stelle verwalten zu können.

    Es gibt immer wieder Kritik am Aufbau des Plugins, bzw. kommt immer wieder die Frage auf, warum das Plugin nicht einfach die komplette Funktionalität der einzelnen Plugins beinhaltet. Meine Antwort darauf: Das IndieWeb ist mehr eine Idee als eine Spezifikation und es gibt verschiedene Möglichkeiten diese Idee mit WordPress umzusetzen. Für einen Usecase gibt es also oft verschiedene Lösungen, die von verschiedenen Personen entwickelt werden. Ein IndieWeb Plugin im Stil von ActivityPub ist in meinen Augen nicht möglich. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren 😉

    Webmention Plugin

    Webmentions sind eine moderne Alternative zu Pingbacks und Trackbacks. Im Gegensatz zu der eher unglücklichen Darstellung von Pingbacks ([...] super, wie war nochmal der kontext, oder [...]) versucht das IndieWeb (über Webmentions und Microformats), den Sinn und die Art einer Verlinkung heraus zu bekommen um die Reaktion dann als Like, Bookmark oder vollwertiges Kommentar anzuzeigen.

    Das Webmention Plugin implementiert aktuell nur den Kommunikations-Teil, für das Interpretieren der Websemantiken benötigt ihr zusätzlich das „Semantic Linkbacks“ Plugin.

    Mehr über Webmentions hier oder unter dem „webmention“ Tag hier im Blog.

    Semantic Linkbacks Plugin

    Wie oben beschrieben sorgt das Semantic Linkbacks Plugin für die hübsche Darstellung der Webmentions, Pingbacks und Trackbacks. Wir sind gerade dabei, die Funktionalität in das Webmention Plugin zu übertragen, deshalb hat das Plugin aber nur noch temporär Bedeutung.

    WebSub Plugin

    WebSub (formerly known as: PubSubHubbub) ist ein simples PubSub Protokoll für das Web. Es wurde ursprünglich entwickelt um updates von RSS und Atom Feeds in „echtzeit“ zu konsumieren. Push statt pull. Die Restriktion auf RSS und Atom, wurde mit der aktuellen Version aufgehoben.

    WebSub provides a common mechanism for communication between publishers of any kind of Web content and their subscribers, based on HTTP web hooks. Subscription requests are relayed through hubs, which validate and verify the request. Hubs then distribute new and updated content to subscribers when it becomes available. WebSub was previously known as PubSubHubbub.

    https://www.w3.org/TR/websub/

    Über das WebSub Plugin (ursprünglich entwickelt von Josh Fraser) kann man die Standard-Feeds von WordPress abonnieren. Das Plugin kann aber auch über andere Plugins und Themes erweitert werden.

    MF2 Feed Plugin

    Das IndieWeb setzt im, Gegensatz zum Fediverse, nicht auf APIs, sondern auf Semantisches HTML:

    The idea is rather than publishing something twice (repeating yourself) with (x)HTML for browsers and XML for aggregators – you simply publish once using (x)HTML and allow the tools to take care of the rest.

    http://microformats.org/wiki/dry
    Das Microformats Logo

    In einer Welt in der jeder WordPress Theme Developer Wert auf Microformats, Schema.org oder Ähnliches achtet, funktioniert das Konzept super. Die Erfahrung zeigt aber, dass nur wenige Themes (seit fast 9 Jahren eigentlich sogar nur ein Theme) im WordPress.org Repo Microformats2 unterstützt.

    Ich habe viel herum experimentiert um Themes über ein Plugin mit den nötigen Semantiken zu erweitern, was aber, durch Output Escaping, zu komischen Nebeneffekten geführt hat (das alles aber nur der Vollständigkeit halber, das Thema ist eigentlich einen ganzen Artikel wert).

    Letztendlich haben wir für WordPress ein Plugin gebaut, das einen Feed bereit stellt, der genau dem JSON Format entspricht, welches auch die Microformats Parser ausspucken. Das Webmention Plugin sucht also erst den pre-parsed Feed und versucht erst im zweiten Schritt, die Seite selbst zu parsen.

    Ihr versteht die Ironie? Microformats(2) sind geschaffen worden um XML/JSON APIs abzulösen und weil das bei WordPress nicht wirklich dolle funktioniert bieten wir die Infos als JSON API an! 😀

    Decisions, not Options

    Ich bin ein Freund von kleinen Plugins die nur einen spezifischen Anwendungsfall abdecken und im besten Fall auch vollkommen ohne Settings aus kommen. Frei nach dem Motto von WordPress:

    When making decisions these are the users we consider first. A great example of this consideration is software options. Every time you give a user an option, you are asking them to make a decision. When a user doesn’t care or understand the option this ultimately leads to frustration.

    https://wordpress.org/about/philosophy/#decisions

    (Ironischerweise führt aber gerade das Fehlen von Settings oft für Verwirrung 😉 )

    OpenGraph Plugin

    Das Open Graph Protokoll wurde von Facebook entwickelt und hat einen ähnlichen Nutzen wie oEmbed:

    The Open Graph protocol enables any web page to become a rich object in a social graph. For instance, this is used on Facebook to allow any web page to have the same functionality as any other object on Facebook.

    https://ogp.me

    Es wird aktuell von fast jedem großen Netzwerk oder fast jeder Messaging App benutzt und sorgt dafür, dass ihr die kleinen hübschen Vorschausnippets seht, wenn ihr einen Link mit euren Freunden teilt.

    Das OpenGraph Plugin wurde ursprünglich von Will Norris geschrieben und generiert alle notwendigen Meta-Tag Header. Keine Settings, keine Entscheidungen, aber mit wohl definierten Filtern zum erweitern.

    Hum Plugin

    Hum generiert schöne, semantische Short-URLs für WordPress Posts und Pages. Das Plugin ist ursprünglich auch von Will Norris, integriert sich in die WordPress Core-Funktionen und kommt auch komplett ohne Settings aus.

    Hum basiert auf Whistle

    Whistle is an open source, algorithmically reversible, personal URL shortener.

    http://tantek.pbworks.com/w/page/21743973/Whistle

    …und New Base 60

    A base 60 numbering system using only ASCII numbers and letters.
    or
    a side effect of building a personal URL shortener

    http://tantek.pbworks.com/w/page/19402946/NewBase60

    …zwei Specs von Tantek Çelik.

    Open Search Document Plugin

    Die OpenSearch Spezifikation bietet Möglichkeiten um die lokale Blog-Suche für Browser oder Suchmaschinen zugänglich zu machen.

    OpenSearch is a collection of simple formats for the sharing of search results.

    https://github.com/dewitt/opensearch

    Es gibt Integrationen für alle bekannten Browser wie z.B. Chrome, Safari, Firefox und Microsoft Edge.

    Das Plugin wurde ursprünglich von johnnoone Entwickelt, es stellt eine XML Beschreibung der Suche und einen Endpunkt für Such-Vorschläge basierend auf Tags bereit.

    Das wars auch schon 🙂

    Mehr?

    Natürlich gibt es noch mehr, das würde aber den Rahmen sprengen. Ich nutze WordPress gerne um neue Specs und Ideen auszuprobieren und daraus entstehen meist kleine Plugins, die es oft nicht wert sind, auf WordPress.org veröffentlichen zu werden.

    Ihr könnt aber gerne:

    Ihr könnt fast alle Plugins auch bequem über Composer installieren und updaten.

    Ich freue mich IMMER über Hilfe, also feel free to contribute!

    5 Kommentare zu Inventur
  • Farewell Screenguide

    …farewell „Pfefferles OpenWeb“!

    Das SCREENGUIDE Magazin wurde „aus wirtschaftlichen Gründen“ eingestellt und Heft 39 war somit die letzte Ausgabe 😢

    Hier klicken, um den Inhalt von X anzuzeigen.
    Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X.

    Das ganze ist jetzt zwar schon eine ganze Weile her, ich hab aber trotzdem das Bedürfnis noch einmal in Erinnerungen zu schwelgen…

    Vor 10 Jahren schrieb ich meinen ersten Print-Artikel für die erste Ausgabe des Magazins, damals noch Webstandards-Magazin. Seit dem war ich in jeder Ausgabe (naja, eine hab‘ ich ausgelassen) mit mindestens einem Artikel vertreten.

    Zusammengefasst sind das:

    Semantic Surfing

    In meinem ersten Artikel vom Februar 2009 hab ich versucht den Mehrwert von Microformats zu beschreiben. Die Webstandards-Redaktion hat mir den Einstieg ins Schreiben dabei sehr einfach gemacht. Ansgar Hein (Chefredakteur) und Sylvia Egger (Redakteurin) waren tolle, freundliche Antreiber und Lektoren, das Thema war absolute Komfort-Zone und mit Michael Jendrischik (Autor) hatte ich einen erfahrenen Sparringspartner.

    Michael Jendryschik schrieb über RDFa und ich über Microformats (Semantic Surfing) und da beide Themen sehr nah beieinander lagen, haben wir uns viel ausgetauscht. Das half mir zum Einen beim schreiben und zum Anderen hatten wir so die Möglichkeit den jeweils anderen Artikel zu referenzieren. Dadurch entstand eine Art „printed Hyperlinking“!

    Ansgar Hein hat das Ergebnis in einer Folge des Technikwürze Podcasts folgendermaßen beschrieben:

    Technikwürze 136: Ansgar Hein und David Maciejewski sprechen über beide Artikel

    Auch wenn er nicht gleich auf meinen Namen kam 🙂

    Danke Sylvia, dass du mich damals angeschrieben hast!

    IndieWeb – Die Daten sind wir!

    Es freut mich immernoch sehr, dass das SCREENGUIDE Magazin im Allgemeinen, und Nicolai (Projektleiter) im Speziellen, der IndieWeb Idee so viel Platz eingeräumt haben!

    Das IndieWeb war damals (2015) wie heute eher ein Nischen-Thema und trotzdem hat das Magazin eine Titel-Story daraus gemacht. Mit mehr als 7 Seiten war der Artikel auch mit Abstand der längste den ich bisher für ein Print-Magazin geschrieben habe.

    Kurz nach der Veröffentlichung kam übrigens auch ein Schwester-Magazin auf mich zu, ob ich den Artikel nicht auf 2 Seiten zusammenfassen könne und so hat sogar das eher antiquierte PC-Magazin über das IndieWeb berichtet 🙂

    Websemantics

    Fast genau 8 Jahre nach dem ersten Artikel durfte ich 2017 noch einmal über Websemantics schreiben. Im Gegensatz zu Semantic Surfing, wo es ausschließlich um Microformats ging, gibt Websemantics eher einen groben Überblick, in dem aber auch Microformats ihren „Auftritt“ hatten.

    Hätte ich das damals gewusst, dass mein erster und letzter Artikel das gleiche Thema behandeln, hätte ich es natürlich in den Text einfließen lassen 🙂

    Webstandards Würze / Pfefferles OpenWeb

    Dank Sylvia Egger (und wahrscheinlich dem OpenWebPodcast) durfte ich seit 2009 die Kolumne Pfefferles OpenWeb schreiben, in der ich einmal im Quartal über die Neuigkeiten im OpenWeb berichtete.

    Danke hier auch nochmal an Ansgar Hein, Jörg Morsbach (Redakteur) und Nicolai Schwarz, dass ich die Kolumne so lange schreiben durfte und das nahezu ohne jegliche Vorgaben oder Einschränkungen.

    Ich habe die letzten 10 Jahre lang, jedes Quartal über OpenID, OAuth, Microformats, IndieWeb, OpenWeb, W3C, Fediverse, OStatus, RDFa, HTML5, OpenGraph, Facebook, DSGVO, BrowserID, DataPortability, Open Social, Diaspora, DiSo, Microblogging, Websemantics, Twitter Cards, Schema.org, Microdata, Single-Sign-on, AMP, OEmbed, Ind.ie, Google, Twitter, Blogs, Ello, WhatsApp, RSS, Webmentions, Pingbacks, App.net, Synaptic Web, Online Identity, Persona, Mozilla, Open Stack und Portable Contacts berichtet.

    Das heißt, ich hab über/durch/mit Pfefferles OpenWeb eine ganze Menge gelernt. Das schwierigste war das Schreiben an sich, dazu kam dann noch der Anspruch immer neue und vor allem aktuelle Themen zu behandeln.

    Es freut mich, dass ich damit auch nicht immer ganz falsch lag:

    https://twitter.com/dickelippe/status/6064875222

    Hier klicken, um den Inhalt von X anzuzeigen.
    Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X.

    Hier klicken, um den Inhalt von X anzuzeigen.
    Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X.

    https://twitter.com/sprungmarkers/status/52636198895751168
    https://twitter.com/sprungmarkers/status/52707288112300032

    Hier klicken, um den Inhalt von X anzuzeigen.
    Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X.

    Die Schreiberei hat mir jedenfalls eine Menge Spaß gemacht und die Kolumne wird mir sehr fehlen!

    Sollte jemand zufällig ein neues Zuhause für Pfefferles OpenWeb haben, kann er sich natürlich gerne bei mir melden!

    1 Kommentar zu Farewell Screenguide