Suchergebnisse für: „microformats rdfa“

  • Ich hab vor Ewigkeiten mal einen Themenschwerpunkt: Websemantics im SELFHTML-Wiki angelegt… Das Wiki wäre doch der perfekte Platz für DIE deutsche Microformats/RDFa/Microdata-Standardreferenz! (wenn nicht bei SELFHTML wo dann?)

    Vielleicht hat ja jemand Lust mir bei der Befüllung etwas zu helfen (ich hab meine eigene freie Zeit etwas überschätzt)? Eventuell spendet ja auch jemand einen schon fertigen Artikel/Blogbeitrag den wir als Basis nehmen könnten.

    5 Kommentare zu selfMICROFORMATS, selfRDFa, selfMICRODATA und so…
  • Toby Inkster beschreibt auf seinem Blog sehr anschaulich, wie man eine hCard mit RDFa-Informationen erweitern kann.

    While hCard offers many useful properties that can be used to describe contacts, some are considered beyond the scope of the hCard specification. For example, there is no hCard property to mark up somebody’s height, or shoe size.

    This is where RDFa comes in. RDFa is not a specialist format for describing people or organisations, but a more general format for describing anything. We can use RDFa to add in the extra information we want.

    Zum Blogbeitrag…

    Keine Kommentare zu Microformats mit RDFa ergänzen
  • Die Ankündigung der BBC, alle Microformats die auf den abbr-design-pattern aufbauen, zu entfernen und sich in der Zwischenzeit mit dem Thema RDFa zu beschäftigen…

    In the meantime we’ll be looking at the possible use of RDFa (a slightly bigger S semantic web technology similar to microformats but without some of the more unexpected side-effects).

    …wurde von einigen Personen als direkter vergleich zwischen den beiden Formate (zugunsten von RDFa) gesehen und hat eine hitzige Diskussion entfacht.

    Manu Sporny hat den Dialog in der Microformats-Mailing-List schön zusammengefasst.

    Am interessantesten ist jedoch die Antwort der BBC auf dieses „Missverständnis“:

    My original post on removing microformats from /programmes seems to have kicked off quite a debate. Unfortunately some of this seems to have resulted in RDFa people criticising microformats and vice versa. Which wasn’t really the intention.

    …und dass das Entfernen der abbr-design-pattern auch nur temporärer Natur ist, bis das Problem behoben wurde:

    This is hopefully only a temporary ban until the microformats community come up with an alternative to the abbreviation design pattern that doesn’t break BBC accessibility standards.

    Also… viel Aufregung um nichts…

    Ich persönlich verstehe die Diskussion (Microformats vs. RDFa) nicht wirklich und kann mich eigentlich nur Evan Prodromou anschließen, der folgendes als Idealfall ansieht:

    1. RDFa gets acknowledged and embraced by microformats.org as the future of semantic-data-in-XHTML
    2. The RDFa group makes an effort to encompass existing microformats with a minimum of changes
    3. microformats.org leaders join in on the RDFa authorship process
    4. microformats.org becomes a focus for developing real-world RDFa vocabularies
    Keine Kommentare zu RDFa vs. Microformats
  • mf-white

    microformats.org wird 7… Alles Gute!

    Zur Feier des Tages hat sich Frances Berriman die Mühe gemacht, die letzten 7 Jahre zusammen zu fassen und einen Ausblick auf die kommenden Änderungen zu geben.

    Da ich, seit ich bloggen kann, schon über Microformats berichte, will ich den Rückblick nicht weiter kommentieren und nur auf die kommende Weiterentwicklung ein wenig eingehen.

    Microformats und HTML5

    Seit dem ich das letzte mal über diese Kombination geschrieben habe, hat sich leider nicht viel geändert… Die Microformats Community weigert sich weiterhin auf Microdata oder RDFa „upzugraden“ und hält krampfhaft an den semantischen classes fest. Nichtsdestotrotz macht HTML5 mit <time /> und <data /> dem leidigen Thema abbr-design-pattern bzw. value-class-pattern ein Ende. Statt Meta-Informationen umständlich in HTML-Attributen zu verwurschteln, können Termine und GEO Daten bald sauber dargestellt werden:

    <time class="dtstart" datetime="2006-09-23">a Saturday</time>
    ...
    <data class="geo" value="37.386013;-122.082932" >Mountain View</data>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Immerhin! Mehr dazu im microformats-wiki.

    Namespaces

    Die wohl größten Veränderungen sind aber die geplanten Pseudo-Namespaces welche hauptsächlich das Parsen von Microformats vereinfachen sollen. Microformats waren bisher sehr fehleranfällig, da sie sich die class-Attribute mit CSS und JavaScript zu teilen hatten. Es besteht immer die Gefahr dass rein für CSS genutzte Attribute fälschlicherweise für Microformats genutzt wurden oder dass die semantischen Class-Names einem Re-Design zum Opfer fielen. Die Prefixes ‚h-‚, ‚p-‚, ‚u-‚, ‚dt-‚ und ‚e-‚ sollen das Zukünftig verhindern und ein generisches parsen ermöglichen.

    'h-' kennzeichnet einen Microformats-Container

    Bisher ist die Microformats Community etwas inkonsequent mit der Benennung ihrer Formate… Mal mit beginnendem „v“, mal mit „h“ und in seltenen Fällen auch ohne oder mit anderem Buchstaben:

    • hCard: class="vcard"
    • hAtom: class="hfeed"
    • adr: class="adr"
    • xFolk: class="xfolkentry"
    • XOXO: class="xoxo"

    Mit den Prefixes soll das jetzt alles vereinheitlicht werden:

    • hCard: class="h-card"
    • hAtom: class="h-feed"
    • adr: class="h-adr"

    'p-' zeichnet Properties aus

    Die mit ‚p-‚ gekennzeichnet Properties sollten, wenn nicht expliziert definiert, als Plain-Text interpretiert werden (kein HTML). Ein klassisches Property ist beispielsweise der Name einer Person:

    <div class="h-card">
     <span class="p-fn">Tantek Çelik</span>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    'e-' zeichnet Rich Text aus

    Das ‚e-‚ Prefix könnte als Abkürzung für „element tree“, „embedded markup“, oder „encapsulated markup“ stehen und kann im Gegansatz zu den Properties auch HTML-Code beinhalten. In hAtom könnte der entry-content zu e-entry-content und bei der hReview die description zur e-description werden.

    'dt-' für DateTime und 'u-' für URL

    Aus dtstart wird dt-start und alle URL-Felder bekommen ein vorgestelltes ‚u-‚:

    <a class="u-url" href="...">...</a>
    
    <img class="u-photo" src="..." />Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Die URL kann in bestimmten Situtionen auch weg fallen, dazu aber im nächsten Beispiel mehr…

    Simpel und unabhängig vom Format

    Zukünftig soll es auch nicht mehr so umständlich sein Informationen semantisch auszuzeichnen. Will man derzeit einen simplen Link mit einer hCard versehen, muss man ihn wie folgt aufblähen:

    <div class="vcard">
     <a class="url fn" href="http://tantek.com/">Tantek Çelik</a>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Nach der Überarbeitung soll folgendes reichen:

    <a class="h-card" href="http://tantek.com/">Tantek Çelik</a>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Dabei gilt die Regel: Wenn es sich bei (z.B.) einer vCard um einen Link oder ein Bild handelt, kann man auf ‚u-*‚ und ‚p-name‚ verzichten… so ungefär zumindest 😉

    Mehr dazu im Microformats-Wiki: implied properties

    Außerdem kommt mit v2 eine Anleitung wie Microformats auf andere Formate wie JSON gemappt werden sollen. Aus…

    <a class="h-card" href="http://benward.me">Ben Ward</a>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    wird…

    [{
      "type": ["h-card"],
      "properties": {
        "name": ["Frances Berriman"] 
      }
    }]Code-Sprache: JSON / JSON mit Kommentaren (json)

    Fazit

    Ich bin mir noch nicht ganz sicher was ich von den geplanten Änderungen halten soll… die Nutzung der neuen HTML5 Tags und die Vereinfachung und Vereinheitlichung der Formate finde ich gut und notwendig… Auch eine einheitliche Regel, wie Microformats in anderen Formaten abgebildet werden sollen (z.B. JSON) macht durchaus Sinn (warum das Sinn macht, hier)… aber den Pseudo-Namespaces kann ich bisher nichts abgewinnen! Der „Namespace“ sorgt zwar für mehr Qualität beim Parsen der Microformats, aber auf Kosten des semantischen HTMLs.

    Microformats sollten weiterhin für schönes, semantisches HTML sorgen und mehr nicht. Geht es um maschinenlesbaren Code, sollte man mit der Zeit gehen und auf Microdata oder RDFa setzen. Ob man seinen Quelltext an Microformats v2 anpasst oder mit Schema.org auszeichnet sollte kaum mehr Aufwand sein.

    …Übrigens: Wer noch mehr über die Vorteile von Microdata gegenüber Microformats lesen will, sollte sich die Ausgabe 10 des Webstandards-Magazin durchlesen oder die Reihe „Microdata – wie Microformats bloß besser…“ hier im Blog!

    10 Kommentare zu Microformats: The next generation
  • Microdata – wie Microformats bloß besser… (Teil 1): über abbr-design-pattern, value-class-pattern und Meta-Informationen

    Knapp zwei Jahre nach dem ersten Teil, komme ich endlich mal zu Nummer 2 🙂 Nach den ganzen Diskussionen um schema.org und Microformats V2 ist es mal wieder an der Zeit, am Image von Microdata zu arbeiten.

    Namenskollisionen und Namespaces

    class-Attribute werden in erster Linie zum Gestalten (CSS) und für JS benutzt! Laut "The State of Web Development 2010" setzen nur knapp 35% aller Befragten Microformats ein, das heißt mehr als 65% haben keine Ahnung von Mikroformaten oder setzten sie nicht ein. Das kann zu zwei Problemen führen:

    1. Microformats werden oft durch Re-Designs zerstört. Facebook ist wohl das prominenteste Beispiel, nach einem Re-Design verschwanden alle Microformats von den Profilseiten.
    2. Es werden fälschlicherweise class-Attribute interpretiert die gar nichts mit Microformats zu tun haben nur zufällig den passenden Namen tragen. Anfällige Klassen sind z.B. url (hCard), photo (hCard), summary (hReview), description (hReview) oder author (hAtom).

    Um diesem Problem Herr zu werden denkt die Community Tantek Çelik über eine Art Namespace-Erweiterung nach.

    Microformats

    So könnten Microformtas demnächst folgendermaßen aussehen:

    <div class="h-card">
     <span class="p-fn">Max Mustermann</span>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Dabei steht:

    • "h-*" für die root-names, z.B. "h-card", "h-event", "h-entry"
    • und "p-*" für "simple" (Text) Properties, z.B. "p-fn", "p-summary"

    …und es gibt noch eine reihe weiterer Prefixes. Das ist zwar schön und gut und verhindert sicherlich einen Großteil der Namenskollisionen und man kann seinen Entwicklern sicherlich auch eintrichtern, alle x- Klassen in ruhe zu lassen… aber man mach damit jegliche Semantik kaputt. Nix mehr mit Plain Old Semantic HTML (POSH):

    POSH encapsulates the best practices of using semantic HTML to author web pages. Semantic HTML is the subset of HTML 4.01 (or XHTML 1.0) elements and attributes that are semantic rather than presentational. The best way to learn and understand POSH is to do it.

    …und semantic class names:

    Think about why you want something to look a certain way, and not really about how it should look. Looks can always change, but the reasons for giving something a look stay the same.

    Außerdem verkompliziert man das, jetzt noch so einfach zu nutzende, Format unnötig. Wann ist etwas eine id (i-*) oder eine Nummer (n-*) und was ist mit Attributen, die sowohl aus auch sein können?

    Microdata

    Der Microdata Teil ist relativ schnell abgehandelt… Durch die Trennung von Semantik und Design kommt es bei Mircodata per se zu keinen Kollisionen:

    <div itemtype="http://microformats.org/profile/hcard" itemscope>
     <span itemprop="fn">Max Mustermann</span>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Informationen Referenzieren

    Informationen stehen auf Webseiten nicht immer so nahe beieinander, so dass es oftmals schwer ist, alle Daten mit einem HTML Attribut zu umschließen.

    Microformats

    Je komplizierter das Format oder der Anwendungsfall, desto mehr stößt man mit Microformats an die grenzen des machbaren. HTML 4 bietet keinerlei Mechanismen, den oben angesprochenen Problem zu lösen, deshalb greift die Microformtas-Community zu einer recht Kreativen Lösung: dem include-pattern.

    <div class="vcard">
     <a class="include" href="#author-name"></a>
    </div>
    
    <span class="fn n" id="author-name">Max Mustermann</span>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    oder:

    <div class="vcard">
     <object class="include" data="#author-name"></object>
    </div>
    
    <span class="fn n" id="author-name">Max Mustermann</span>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Nette Idee mit etlichen Unschönheiten:

    • Leere HTML-Elemente
    • Zweckentfremdung von Object- bzw. Link-Element
    • Die Nutzung von <object /> führt zu einigen Problem bei einigen Versionen von Internet Explorer, Safari und Firefox

    Microdata

    Microdata löst das Problem mit dem itemref-Attribut:

    <div itemscope
         itemtype="http://microformats.org/profile/hcard"
         itemref="author-name">
     ...
    </div>
    
    <span itemprop="fn n" id="author-name">Max Mustermann</span>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen 🙂

    Fazit

    Als Fazit, passt hier sehr gut ein Satz den ich auch als Fazit im aktuellen Webstandards-Magazin verwende:

    Microformats sind und bleiben Plain Old Semantic HTML und man sollte auch in Zukunft keinesfalls darauf verzichten sie einzusetzen, selbst mit dem Risiko einer fehlerhaften Implementierungen oder Namenskollisionen, „erzieht“ die Nutzung von Microformats einen jeden Webentwickler dazu „schönen“ und „sprechenden“ HTML-Code zu schreiben.

    …um HTML-Code aber wirklich maschinenlesbar zu machen, wird es Zeit auf Microdata und RDFa zu setzen. Microformats haben den Weg für bessere und native Lösungen geebnet und haben weiterhin ihre Daseinsberechtigung aber man sollte nicht mehr als dem Format machen, als es leisten kann.

    2 Kommentare zu Microdata – wie Microformats bloß besser… (Teil 2)
  • Pfefferles OpenWeb: Microformats V2

    Seit Freitag gibt es wieder eine neue Ausgabe des Webstandard-Magazins, mit dem Fokus auf Communities.

    …als hätte ich es gerochen, passt das Thema meiner Kolumne recht gut zu den aktuellen Diskussionen um Microformats, Microdata, RDFa und schema.org. Noch genauer: Es geht um die Zukunft der Microformtats.

    Dieses Jahr feierten die Microformats ihren 8. Geburtstag. In diesen 8 Jahren haben sich mehr als zwei Milliarden hCards im Yahoo! Index angesammelt und die Mikroformate dominieren mit 94% Googles rich snippets (im Verhältnis zu RDFa und Microdata). Trotz allem sind Microformats eine Übergangslösung und es wird Zeit für einen richtigen Standard!

    Wie sieht die Zukunft der Microformats aus, was ist ist geplant, machen Microformats neben Microdata und RDFa überhaupt noch Sinn usw.

    Also los… kaufen! Zack, zack!

    2 Kommentare zu Pfefferles OpenWeb: Microformats V2
  • Nach etwas mehr als zwei Jahren und diversen Hosting-Problemen ist Martin McEvoys microformats transformr jetzt unter microform.at erreichbar.

    Martin McEvoys tweet

    Aber nicht nur die Domain hat sich geändert. Martin (aka Weborganics) hat noch einmal extrem viel Arbeit in den transformr gesteckt, so dass er mittlerweile nahezu alles transformiert was sich so im HTML-Quellcode versteckt:

    …und die Liste der Ausgabe-Formate ist mindestens ebenso eindrucksvoll.

    Meine Favoriten sind der (von Martin überarbeitete) hCard2QRCode-transformr und der SPARQL Endpoint über den man vollen Zugriff auf alle zuvor transformierten Seiten hat.

    Vergesst Optimus, H2VX, microformatic und ufXtract!

    2 Kommentare zu DER microformats transformr
  • Der Inhalt wurde an die neusten Änderungen der Microdata-Spezifikation angepasst. Letztes Update 30.01.2010. Microdata – wie Microformats bloß besser… (Teil 2): über „Namenskollisionen und Namespaces“ und „Informationen Referenzieren“

    Wie schon erwähnt, vereint Microdata die Vorzüge von RDFa und Microformats in einem Standard… aber nicht nur das, Microdata (in Verbindung mit HTML5) bietet auch einige schicke Lösungen für diverse Microformats-Problemchen.

    Das abbr-design-pattern oder das value-class-pattern

    Microformats:

    Das abbr-design-pattern ist bisher wohl das umstrittenste Pattern im Microformats-Wiki. Grund für die Kritik an dem Pattern ist die etwas unorthodoxe Verwendung des <abbr> Tags um maschinenlesbare Meta-Informationen bereit zu stellen.

    <div class="vevent">
      <abbr class="dtstart" title="2007-10-05">October 5</abbr>
      ...
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Eine erste Alternative aus der Microformats-Community ist das value-class-pattern, das zwar das Accessibility-Problem „behebt“ aber noch lange keine Perfekte Lösung bietet.

    <div class="vevent">
      <span class='dtstart'>
        <span class='value-title' title='2007-10-05'> </span>
        October 5
      </span>
      ...
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Der HTML-Code wird durch weitere Elemente unnötig aufgeblasen und das Pattern basiert auf teilweise leeren Elementen.

    Microdata/HTML5:

    In HTML5 gibt es dagegen ein spezielles Tag um Zeit und Datum sowohl user als auch maschinenlesbar zu machen.

    <div itemscope
      itemtype="http://microformats.org/profile/hcalendar">
      <time itemprop="dtstart" datetime="2007-10-05">October 5</time>
      ...
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Reine Meta-Informationen

    Microformats:

    Eigentlich spricht es gegen die Prinzipien der Microformats-Idee, reine Metadaten zu verwenden:

    Visible data = more accurate data. By designing for humans first and making the data presentable (thus viewed and verified by humans), the data is inevitably more accurate, not only to begin with (as errors are easily/quickly noticed by those viewing the pages/sites), but over time as well; in that changes are noticed, and if data becomes out-of-date or obsolete, that’s more likely to be noticed as well. This is in direct contrast to „side files“ and invisible data like that contained in <meta> tags.
    Tantek Çelik

    …aber GEO-Daten sind z.B. Informationen die der Benutzer nicht unbedingt sehen muss.

    <div class="geo">
     <span class="latitude">37.386013</span>
     <span class="longitude">-122.082932</span>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Microdata/HTML5:

    In HTML5 gibt es für dieses Problem eine recht schicke Lösung: Laut der Spezifikation sind <meta />-Tags im kompletten Quellcode (auch im body) erlaubt.

    <div itemscope 
     itemtype="http://microformats.org/profile/hcard#geo">
     <meta itemprop="latitude" content="37.386013" />
     <meta itemprop="longitude" content="-122.082932" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Fazit

    Selbst wenn sich Microdata (item und itemprop) nicht durchsetzen sollte, sind <meta> und <time> schon ein echter „Segen“ für die Microformats-Community 🙂

    Im zweiten Teil nehm‘ ich mir das include-pattern und das Problem der möglichen NamensKollisionen vor. Microdata – wie Microformats bloß besser… (Teil 2): über „Namenskollisionen und Namespaces“ und „Informationen Referenzieren“

    4 Kommentare zu Microdata – wie Microformats bloß besser… (Teil 1)
  • Manu Sporny und die RDFa Task Force haben es doch noch nicht geschafft, Ian Hickson davon zu überzeugen RDFa in HTML5 zu integrieren und versuchen es jetzt im Alleingang. Es gibt auch schon einen ersten Editors Draft von HTML5+RDFa.

    Besonders spannend finde ich folgenden Abschnitt aus Manu Spornys Blogpost zu dem neuen Draft:

    I specifically did not remove the Microdata section from the HTML5+RDFa specification because it provides competition for RDFa – competition is a good thing. It forces the RDFa Task Force to re-think some assumptions we’ve made and to see if we can provide both backwards-compatibility and some of the features provided via Microformats as well as Ian’s Microdata proposal.

    Ich versteh das jetzt mal so, dass endlich beide Parteien verstanden haben die RDFa Task Force verstanden hat dass sowohl RDFa als auch Microformats ihre Daseinsberechtigung haben und Microdata die Vorteile beider Standards schön vereint.

    Mal schaun ob ich die Tage mal etwas Zeit finde, die einzelnen Standards nochmal detaillierter Vorzustellen bzw. zu Vergleichen und nochmal zu beschreiben warum die Idee hinter Microdata so großartig ist!

    via Manu Sporny

    7 Kommentare zu RDFa wird wohl doch in HTML5 integriert
  • In einem kürzlich veröffentlichten Interview für das Web Standards Project (kurz WaSP) hat Ian Hickson (Editor der HTML5 Spezifikation) die Hoffnung RDFa würde auch von HTML5 unterstützt werden, endgültig zu nichte gemacht.

    Auf die Frage, wie es denn mit Microformats/RDFa in HTML5 aussehe antwortet Hickson:

    Microformats is natively supported in HTML5, just like it was in HTML 4, because Microformats use the built-in extension mechanisms of HTML.

    We considered RDFa long and hard (in fact this is an issue that’s a hot topic right now), but at the end of the day, while some people really like it, I don’t think it strikes the right balance between power and ease of authoring. For example, it uses namespaces and prefixes, which by and large confuse authors to no end. Just recently though I proposed something of a compromise which takes some of RDFa’s better ideas and puts them into HTML 5, so hopefully that will take care of the main needs that caused people to invent RDFa. We’ll see.

    Die erwähnte Alternative (die ich mir gerade zu Gemühte führe) lautet übrigens Microdata, welche RDFa so sehr ähnelt, dass man eigentlich auch gleich RDFa hätte einsetzen können… Schade!

    6 Kommentare zu HTML5 wird kein RDFa unterstützen