Suchergebnisse für: „microformats rdfa“

  • Pingbacks (und Trackbacks) werden zwar immer noch von allen WordPress Blogs unterstützt aber mal ehrlich… wen interessieren sie denn noch wirklich? Das hängt hauptsächlich mit der etwas veralteten Spezifikation zusammen, in der folgendes vorgeschlagen wird:

    Bob’s blog also retrieves other data required from the content of Alice’s new post, such as the page title, an extract of the page content surrounding the link to Bob’s post, any attributes indicating which language the page is in, and so forth.

    Das führt bei WordPress zu Einträgen die ungefähr so aussehen:

    […] und Wertvorstellungen entspricht und nicht von der Mehrheit meiner Freunde abhängig sein.» Dezentrale Walled Gardens Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen […]

    Der automatische generierte Ausschnitt lässt nicht wirklich erahnen was Markus Spath wirklich geschrieben hat und deshalb verüble ich es niemandem, wenn er die Pingbacks/Trackbacks auf seiner Seite auf eine simple Liste von Links beschränkt hat. Als die Spezifikation 2002 geschrieben wurde, war das mit dem „Ausschnitt um den Link“ sicherlich eine gute Lösung. Es gab keine andere Möglichkeit automatisch zu erkennen welcher Text genau zu dem Link gehört oder wann ein neuer Artikel, die Navigation oder sogar Werbung beginnt. Mittlerweile lassen sich Inhalte dank Websemantiken wie Microformats, RDFa oder Microdata sehr gut erkennen. Aber auch mit purem HTML5 Markup lässt sich problemlos ein <article /> und dessen Überschrift erkennen.

    Pingbacks sind aktuell die einfachste und wahrscheinlich sogar die einzige Möglichkeit, Kommentare dezentral und vor allem Plattform unabhängig zu „verschicken“, deshalb verstehe ich nicht wieso es so lange gedauert hat, bis jemand (im Rahmen eines IndieWebCamps) auf die Idee kam sie den aktuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten anzupassen anstatt sich weiter den Kopf über komplizierte dezentrale Protokolle zu zermartern. Wer sich das Salmon Protocol schon einmal angeschaut hat, weiß was ich meine…

    Pingbacks haben diverse Vorzüge:

    • Sie sind leicht zu implementieren (einfacher XML-RPC Request an jedem, im Text erwähnte URL)
    • Sie bieten einen simplen Schutz (wenn auch keinen 100%igen) gegen Spam, da der Pingende zumindest für eine gewisse Zeit auf die ge-pingte Seite verlinken muss
    • DRY… Die Webseite dient als API und man muss seine Texte nicht zusätzlich in diversen XML oder JSON Formaten anbieten

    Auf der IndieWebCamp Seite gibt es eine Reihe an interessanten Diskussionen wie sich mit Hilfe von Microformats und ein paar rel-Attributen auch „Likes“ oder „RSVPs“ über Pingbacks realisieren ließen.

    Ein Like könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen:

    <div class="h-entry"><span class="p-autor h-card">Matthias Pfefferle</span> likes <a rel="object-of-like" href="http://hackr.de">hackr.de</a></div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Sandeep Shetty hat das auf sandeep.io sehr schön erklärt und implementiert!

    Ben Werdmuller hat außerdem nochmal alles (Comments/Likes/RSVPs) als Video zusammengefasst:

    Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
    Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube (öffnet in neuem Tab).

    Im nächsten Blogpost geht es dann um Webmentions, einer etwas moderneren Variante von Pingbacks.

    1 Kommentar zu Die Renaissance des Pingbacks
  • Ich habe mich letzte Woche ein wenig mit Carsten über das „scheitern“ des OpenWebs unterhalten… wen es interessiert und wer mit diskutieren will, sollte am besten bei Marcel vorbei schauen, der hat den Dialog schön zusammengefasst und um ein paar eigene Gedanken erweitert.

    Marcels Fazit:

    Neben dem Chaos, das das Einbinden offener Standards, oder Möchte-gern-Standards für Entwickler unattraktiv macht, gibt es noch ein weiteres Problem, dem sich das Open Web, das dezentrale Web, gegenüber sieht: Die Protagonisten, also die Fürsprecher und die, welche die Grundlagen entwerfen und weiter entwickeln, haben es bis dato versäumt, einen effektiven Hebel zu erschaffen, um Anreize für alle Seiten zu generieren, die dann zu den virtuosen selbstverstärkenden Effekten führen.

    Die im Gespräch angemerkte Kurzlebigkeit der Standards ist das Gegenteil eines effektiven Hebels: Sie treibt die notwendige Entwicklerseite frustriert weg.

    Ich bin im übrigen mittlerweile fast der Meinung, dass jede signifikante Weiterentwicklung von Webstandards von Unternehmen wie Google und Facebook kommen wird und muss. Denn in deren Produkten steckt der Hebel schon drin. Das bringt uns allerdings wieder zurück zu den Argumenten von Bradbury zur Abhängigkeit bei Web-APIs.

    Obwohl ich das immer noch nicht so richtig wahr haben will hat Marcel mit seiner Aussage wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. Ein aktuelles Beispiel: Schema.org! Ich beschäftige mich seit mehr als 5 Jahren mit Microformats und RDFa… für mich ist Schema.org einfach nur ignorant!
    Für die meisten Webentwickler ist Schema.org aber der erste Berührungspunkt mit Websemantiken, wieso sich also weiter mit Altlasten herumplagen. Google, Microsoft und Yahoo! einigen sich auf Schema.org… ein simples Format und ein valider Usecase. Damit wird Schema.org zum neuen defacto Standard ohne je den Anspruch darauf erhoben zu haben:

    schema.org is not a formal standards body. schema.org is simply a site where we document the schemas that three major search engines will support.

    Der Punkt ist: Was bringens uns „Standards“ von W3C und IETF wenn sie niemand unterstützt. Wir brauchen Formate die ein Bedürfnis decken und von der breiten Masse akzeptiert werden… ob man sie jetzt „Standard“ nennt oder nicht!

    (Um dieses Thema geht es übrigens auch in meiner Kolumne im nächsten Webstandards Magazin.)

    1 Kommentar zu The Long-Term Failure of OpenWeb
  • Google, Yahoo! und Bing haben heute angekündigt, dass sie beim Thema Websemantics zukünftig zusammen arbeiten werden und sich auf einen gemeinsamen Standard einigen wollen (wie vorher auch bei den Sitemaps, robots.txt, um.).

    Auf schema.org findet man eine Übersicht alle Schemas die die Suchgiganten in Zukunft unterstützen werden:

    This site provides a collection of schemas, i.e., html tags, that webmasters can use to markup their pages in ways recognized by major search providers. Search engines including Bing, Google and Yahoo! rely on this markup to improve the display of search results, making it easier for people to find the right web pages.

    Was mich besonders freut: Die Schemas basieren alle auf Microdata und wer meinen Blog regelmäßig verfolgt wird wissen, dass ich das Format sehr schätze! Hier ein Beispiel wie eine Person mit dem neuen Schema aussieht:

    <div itemscope itemtype="http://schema.org/Person">
      <span itemprop="name">Jane Doe</span>
      <img src="janedoe.jpg" itemprop="image" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Soweit so gut, aber… es werden WIEDER einmal weder bestehende Microformats, noch RDFa Schemas auf Microdata portiert, was dazu führt dass mir spontan 5 unterschiedliche Formate einfallen um Personen zu beschreiben: hCard (Microformats), Data-Vocabulary (RDFa- und Microdata-Beschreibung genutzt von den rich-snippets), FoaF (RDFa), vCard (RDFa), schema.org (Microdata).

    Die Microformats-Community hat von Anfang an eines richtig gemacht: Es gibt nur eine Stelle an der Microformats definiert werden und man muss einen relativ langwierigen Prozess befolgen um ein neues Format zu definieren. Das führt zwar dazu dass es bisher nur eine handvoll Schemas veröffentlicht wurden, diese aber wohl definiert sind und in der Regel auf bisherigen Formaten aufbauen. Die hCard ist beispielsweise ein 1:1 Abbild der vCard.

    Schema.org ist zwar eine ganz nette Idee aber man hat leider versäumt sich mit der Microformats-, RDFa-, RDF- Community zusammenzusetzen und einen gemeinsamen Konsens zu finden!

    Wäre folgendes Beispiel so viel komplizierter?

    <div itemscope itemtype="http://microformats.org/profile/hcard">
      <span itemprop="fn">Jane Doe</span>
      <img src="janedoe.jpg" itemprop="photo" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    …oder das?

    <div itemscope itemtype="http://www.w3.org/2006/vcard/ns">
      <span itemprop="fn">Jane Doe</span>
      <img src="janedoe.jpg" itemprop="photo" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Das Format ist letztendlich Geschmackssache… der eine mag lieber die einfachen Microformats, der andere steht mehr auf RDFa und ich bevorzuge Microdata, man sollte sich aber endlich auf ein einheitliches Schema einigen!

    Yahoo! zählt knapp zwei Milliarden hCards in ihrem Index und trotzdem diktiert man Webseitenbetreibern etwas komplett anderes auf…

    12 Kommentare zu Websemantics: Google, Yahoo! und Bing einigen sich auf einen „Standard“
  • Barcamp Furtangen (Fucamp)

    Ein Einblick in die Welt der Websemantics (Microformats, RDFa & Microdata)

    Keine Kommentare zu Websemantics
  • Die RDFa Community hat es geschafft: Microdata ist seit einigen Monaten kein fester Bestandteil mehr von HTML5! Man verpasst damit leider die einmalige Chance, RDFa und Microformats als festen Bestandteil von HTML zu veröffentlichen und damit die größtmögliche Verbreitung zu erreichen… keine Erweiterungen… keine Hacks… reines HTML!

    Warum ich so an der Microdata Idee festhalte? Frei nach der Microformats Ideologie: „Paving the cow paths“ sollte man sich bei der Entwicklung eines neuen Standards hauptsächlich am Nutzerverhalten orientieren: Wenn es für ein Problem noch keinen Standard gab, wie hat man sich bisher beholfen?

    Yahoo!s Search-Monkey meint: mit Microformats!

    …und ich kann mich nur wiederholen:

    Microdata ist für mich die gelungene Weiterentwicklung der Microformats-Idee unter Berücksichtigung von RDFa und prinzipiell lassen sich auch beide Standards mit Microdata umsetzen.

    Naja… falls sich keine der oben genannten Semantiken durchsetzen sollte, freue ich mich schon auf folgendes:

    <div itemscope=""
         itemtype="http://microformats.org/profile/hcard" 
         xmlns:vCard="http://www.w3.org/2006/vcard/ns#"   
         about="http://www.example.com" class="vcard">
      <span itemprop="fn" property="vCard:FN" class="fn">
        Max Mustermann
      </span>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    (via Benjamin Nowack)

    8 Kommentare zu Microdata aus HTML5 verbannt
  • Yahoo! ändert mal wieder die Identifier zum strukturierten Suchen. Aus: searchmonkeyid:com.yahoo.page.uf.hcard wird: searchmonkey:com.yahoo.page.uf.hcard

    SearchMonkey: Structured Search

    Auch wenn ich mich wiederhole: Hoffentlich schafft es Yahoo! den SearchMonkey demnächst etwas besser in die Standard-Suche zu integrieren. Man kann doch keinem normalen Menschen erzählen er müsse nach searchmonkey:com.yahoo.page.uf.hcard suchen um Profile zu finden 🙂

    Die aktualisierte Liste aller unterstützten Formate:

    Keine Kommentare zu Neue Identifier für den SearchMonkey
  • Als Erstes mal ein frohes, neues Jahr euch allen… Ich hoffe ihr habt die Feiertage gut überstanden 🙂

    Es war die letzten Monate ja etwas ruhiger hier, aber das soll sich jetzt wieder ändern (erster guter Vorsatz fürs neue Jahr!).

    Resumé

    Microformats

    So, jetzt aber erstmal ein kleiner Rückblick auf 2009… ich hatte mir ja vorgenommen mich wieder etwas mehr mit Microformats und dem lowercase semantic web zu beschäftigen. Das hat, glaube ich, ganz gut hin gehauen:

    … wenn ich euch eine Empfehlung geben dürfte:

    Microformats Top: Ich bin seit Ende letzten Jahres ein stolzer Microformateer 🙂
    Microformats Flop: Das Angekündigte „The weekly microformat“ ging total in die Hose und ich habe nicht mal einen Artikel dazu veröffentlicht 🙁 (vielleicht klappt’s ja dieses Jahr)

    APML

    APML kam letztes Jahr leider nicht so gut weg, es gibt zwar einen OpenWeb-Podcast zu dem Thema und eine erste Version von NoisePress (leider noch keinen Blogpost) aber das war es auch schon.

    Vorsatz für 2010

    Was ich dieses Jahr so alles vor habe:

    • Bei APML tut sich gerade wieder eine ganze Menge und die neue Version (1.0) wird nochmal komplett überarbeitet. Ich habe mir vorgenommen ein wenig bei der Weiterentwicklung von APML zu helfen und das NoisePress mal zu Ende zu führen.
    • Ich hoffe auch in 2010 die OpenWeb Kolumne für das Webstandards-Magazin weiter führen zu dürfen (die nächste Ausgabe ist zumindest schon gesichert 😉 ).
    • Neue, offene Standards die ich ganz spannend finde und mit denen ich mich dieses Jahr sicherlich etwas mehr beschäftigen werde, sind das Salmon Protokoll, Webfinger, XRD und OAuth WRAP.

    Außerdem natürlich fleißig weiter OpenWeb podcasten und alle erwähnten offenen Standards in yiid einbauen 😉

    5 Kommentare zu weiter geht’s
  • Artikel

    Von der zweiten Ausgabe des SCREENGUIDE (vorher Webstandards) Magazins, bis Juni 2018 habe ich in meiner Kolumne „Pfefferles OpenWeb“, einmal im Quartal, die aktuellen Entwicklungen des „Open Webs“ zusammengefasst. In diesen 10 Jahren sind 36 Artikel über OpenID, Microformats, DataPortability und das IndieWeb zusammen gekommen. Darüber hinaus habe ich auch mehrere Artikel für die t3n, das PC-Magazin und die SCREENGUIDE (bzw. das Webstandards-Magazin) geschrieben.

    2023

    Fediverse: So funktioniert Activitypub (t3n, Ausgabe 71, Februar 2023)

    Mastodon ist das bekannteste, aber eben nur eines von vielen dezentralen Netzwerken im sogenannten Fediverse. Ihnen allen liegt Activitypub zugrunde. Warum das Protokoll so einfach und dennoch vielseitig ist.


    2018

    Was fehlt? (SCREENGUIDE, Ausgabe 39, Juni 2018)

    Webstandards haben in den vergangenen Jahren eine Menge neuer Techniken gebracht. Dennoch gibt es in der täglichen Arbeit immer wieder Dinge, die zwar äußerst nützlich wären, aber noch nicht existieren. Wir haben bei einigen Webworkern nachgefragt, was ihnen in den Bereichen HTML, CSS und JavaScript fehlt.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 39, Juni 2018)

    Seit gut zehn Jahren bezeichnen wir Facebook als „Walled Garden”, wünschen uns besseren Zugriff auf unsere Daten und feiern jeden neuen „Facebook Killer”, von Diaspora bis Mastodon. Durch den „Cambridge Analytica”-Vorfall sind wir uns da aber mittlerweile nicht mehr so sicher. Ist es nicht vielleicht doch besser, Facebook behält seine bzw. unsere Daten für sich?


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 38, März 2018)

    Fast genau zehn Jahre nach der großen DataPortability-Bewegung wird das „Recht auf Datenübertragbarkeit” nun ein fester Bestandteil der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Gesetzestexte zu dem Thema sind sehr vage gehalten und erlauben einen großen Interpretationsspielraum. Wie genau ihre wirkliche Umsetzung aussieht, bleibt abzuwarten.


    2017

    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 37, Dezember 2017)

    Das Thema offene und dezentrale Netzwerke scheint die Web-Welt immer wieder zu begeistern. Seit 2007 berichtet die Techpresse fast jedes Jahr über eine neue Plattform oder Initiative. Warum gewinnen Projekte wie das IndieWeb phasenweise an Popularität, schaffen aber trotzdem nie einen Durchbruch?


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 36, September 2017)

    RSS ist bis heute der De-facto-Standard, um digitale Neuigkeiten zu abonnieren. Obwohl der Web-Feed seit neun Jahren regelmäßig für tot erklärt wird, hat es bisher kein anderes Format geschafft, RSS abzulösen. Mit JSONFeed gibt es nun einen weiteren Herausforderer: ein simples JSON-Dokument mit dem Fokus auf Blogging und Microblogging.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 35, Juni 2017)

    Twitter hat in den letzten Jahren einige Fehlentscheidungen getroffen: von der Limitierung der API über die durch Algorithmen gesteuerte Timeline bis hin zur kürzlichen Umstellung der Replys. Davon profitiert insbesondere der dezentrale Microblogging-Dienst Mastodon. In den Tagen nach der Umstellung der Twitter-Replys stieg die Zahl der Anmeldungen bei Mastodon innerhalb von 24 Stunden um 70 Prozent.


    Websemantics (SCREENGUIDE, Ausgabe 34, März 2017)

    Websemantics sind fast 17 Jahre alt, und es hat eine ganze Weile gedauert, bis sie sich wirklich etabliert haben. Aktuell gibt es eine Reihe von Formaten, etwa OpenGraph, Twitter Cards, Schema.org, Microformats, RDFa und Microdata. Wir sagen Ihnen, auf welche Formate Sie sich konzentrieren sollten.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 34, März 2017)

    Facebook ist jetzt knapp 13 Jahre alt, und so mancher hat mittlerweile sein halbes Leben auf der Plattform dokumentiert. Je länger Facebook besteht, umso mehr binden wir uns an den Dienst. Deshalb gibt es immer wieder Ideen und Plattformen, um sich unabhängiger zu machen – wie etwa das neue Micro.blog, das gerade via Crowdfunding finanziert wurde.


    2016

    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 33, Dezember 2016)

    Schon 2009 gründete das World Wide Web Consortium (W3C) die Social Web Incubator Group, um die Systeme und Techniken des Social Webs zu analysieren. Im Abschlussbericht von 2010 kommt die Gruppe zu dem Schluss, dass immer mehr Spezifikationen außerhalb des W3C entstehen und dass sich das Konsortium weiter öffnen müsse.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 32, September 2016)

    Im Juni feierte die Microformats Community ihr 11-jähriges Bestehen. Vor einem starken Jahrzehnt haben sie das Thema Websemantics erfunden, heute fristen sie ein Nischendasein neben RDFa, Microdata und Schema.org. Worin unterscheiden sich Microformats von der Konkurrenz, und wann können Sie sie überhaupt noch sinnvoll einsetzen?


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 31, Juni 2016)

    Die IETF und das W3C sind in die Jahre gekommen, ihre Standardisierungsprozesse wirken träge und bürokratisch. Spezifikationen werden unnötig aufgebläht oder haben oft wenig Bezug zu realen Anwendungsfällen. Das geht sogar so weit, dass sich Browserhersteller bewusst über das W3C stellen, um HTML5 weiterzuentwickeln.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 30, März 2016)

    Aktuell scheint das OpenWeb in einer Krise zu stecken. Dezentrale Netzwerke sind für viele immer noch ein Mysterium, Mozilla stellt sein offenes Single-Sign-on-System Persona zum Ende des Jahres ein, und Aral Balkan will seinem Ind.ie-Projekt mal wieder einen neuen Fokus geben.


    2015

    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 29, Dezember 2015)

    In den letzten Wochen wurde viel über Facebooks Instant Articles und Googles Accelerated Mobile Pages (AMP) und ihre Auswirkungen auf den Online-Journalismus diskutiert. Wesentlich spannender ist aber die Frage, wie die beiden Projekte das Open Web beeinflussen könnten.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 28, September 2015)

    Seit mehr als sechs Jahren schreibe ich über aktuelle Open-Web-Entwicklungen. Im Rückblick auf vergangene Artikel zeigt sich erschreckend deutlich, wie wenig Relevanz viele ältere Themen noch haben. Kein Mensch interessiert sich heutzutage für DataPortability oder DiSO. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass die IndieWeb-Bewegung Bestand haben wird.


    Die Daten sind wir! (PC-Magazin, Ausgabe 08/2015, Juli 2015)

    Viele Social-Media-Plattformen sind tot: Posterous, Magnolia, Google Buzz und MySpace. Wie sicher sind eigentlich unsere Daten? Und was können wir tun, um mehr Kontrolle über sie zu erhalten?


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 27, Juni 2015)

    Aral Balkans Ind.ie-Projekt hat in den letzten Monaten
    etwas für Verwirrung gesorgt. Ursprünglich wollte er ein faires und unabhängiges (Indie-)Handy auf den Markt bringen; am Ende wurde es dann doch nur eine Handy-App. Außerdem entschied er sich – leider erst nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne – den Android Client auf unbestimmte Zeit zu verschieben und sich ausschließlich auf iOS zu konzentrieren.


    IndieWeb – Die Daten sind wir! (SCREENGUIDE, Ausgabe 26, März 2015)

    Die IndieWeb-Bewegung hat gerade in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen. Kein Wunder: Posterous wurde von Twitter gekauft und eingestellt, Google Buzz durch Google Plus ersetzt und MySpace hat seine Blogging-Plattform geschlossen. Alleine mit Geocities wurden 2009 knapp 23 Millionen Seiten unwiderruflich vom Netz genommen. Riskieren Sie keinen weiteren Datenverlust, schließen Sie sich dem IndieWeb an und machen Sie sich unabhängig.


    2014

    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 25, Dezember 2014)

    Das Social Network Ello wurde über die letzten Wochen hinweg regelrecht durch die Tech-Presse getrieben und ließ dabei nichts aus. Die Einen bejubeln Ello wegen seines Manifests und sehen in dem Social Network schon den nächsten Facebook Killer, die anderen werfen Ello vor seine Nutzer gegen Venture Capital zu verkaufen. Ein kostenloses und werbefreies Netzwerk ist ein gewagtes Experiment und ich bin wirklich gespannt wie es ausgeht.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 23, August 2014)

    In den letzten Monaten dominierten die Berichte über Heartbleed die diversen Tech-Medien. Neben dem Trubel um den OpenSSL-Bug ging die Nachricht über ein massives Sicherheitsrisiko bei diversen OAuth 2 Clients regelrecht unter oder wurde sogar als „tragbar“ abgetan. Warum wird das Problem mit OAuth herunter gespielt und was genau ist eigentlich das Problem?


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 22, Juni 2014)

    In den letzten Monaten gab es kaum einen Messenger, der mehr gescholten wurde als WhatsApp. Ständig wurden neue Sicherheitslücken entdeckt, den Machern wurde vorgeworfen nicht ausreichend darauf zu reagieren und zu guter Letzt wird WhatsApp auch noch von Facebook, dem Datensammler schlechthin, übernommen. Sind uns unsere Daten wirklich so egal? Was muss noch alles passieren, damit wir wirklich Konsequenzen ziehen?


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 21, März 2014)

    Innovation im Web wird meistens mit Aktualität und Flexibilität gleichgesetzt. Ein Format ist nur dann gut, wenn es auf dem neusten Stand der Technik ist und alle eventuellen Einsatzmöglichkeiten abdeckt. Warum schaffen wir es dann aber nicht, eine moderne Alternative zu RSS, Pingbacks oder HTML zu entwickeln?


    2013

    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 20, Dezember 2013)

    Mit der Entwicklung eines Digital-Rights-Management-Systems für HTML5 hat das W3C in den letzten Wochen für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Warum arbeitet gerade die Organisation, die sich „Open Standards“ und „Web for All“ zu Grundsätzen gemacht hat, an einem System, um genau diese einzuschränken?

    Der Artikel wurde am 28.4.2014 übrigens auch auf der Seite des PC-Magazins veröffentlicht.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 19, September 2013)

    In den letzten 5 Jahren sind diverse Projekte, bei dem Versuch ein dezentrales Social Network auf die Beine zu stellen, gescheitert. die daraus resultierenden Protokolle wie z.B. openMicroBlogging, oStatus, diaspora oder Tent.io sind voll funktionsfähig und relativ umfassend, scheinen sich aber dennoch nicht durchzusetzen. da entbehrt es nicht einer gewissen Ironie wenn die IndieWeb-Bewegung alle bisherigen Bemühungen ignoriert und ausgerechnet auf Pingbacks setzt.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 18, Juni 2013)

    App.net ist ein werbefreier anmeldepflichtiger Service, der via API Zugriff auf Social Feeds bietet. Der Dienst differenziert sich nach eigener Aussage vor allem durch sein Finanzierungsmodell: „We are selling our product, not our users.“ App.net ist jetzt neun Monate alt, und es ist an der Zeit, einmal nachzuschauen, wie „fair“ und „offen“ die Plattform geworden ist, immerhin hat CEO Dalton Caldwell im August 2012 eine Menge offener Standards wie z. B. Activitystrea.ms (Atom und JSON), RSS-Feeds, Webfinger oder Pubsubhubbub versprochen.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 17, März 2013)

    Pownce wird von Six Apart übernommen und dann eingestellt, Amplify und Cliqset müssen schließen, weil sie niemand übernimmt und ihnen das Geld ausgeht, und Magnolia verliert nach einem Server-Crash den Großteil aller Bookmarks. Wie sicher sind eigentlich unsere Daten, und was können wir tun, um mehr Kontrolle über sie zu erhalten?


    2012

    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 16, Dezember 2012)

    Die Idee von dezentralen Netzwerken und Community übergreifender Kommunikation hält sich hartnäckig. Kaum hat die Netzgemeinde Diaspora für „gescheitert“ erklärt, drängt das nächste Projekt an die Stelle des „Facebook Killers“. DiSo, OStatus, Diaspora, Federated Social Web, Synaptic Web und jetzt Tent.io. So viele Versuche und kein Erfolg?


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 15, September 2012)

    Open Web Technologien können sich bald nur noch die Googles, Microsofts, Yahoos und Facebooks des Internets leisten! OpenID Connect mutiert von einem simplen Konzept zu einer 8 Dokumente schweren Spezifikation, RDFa ist so kompliziert, dass es einer „light“ Version bedarf und Eran Hammer legt sein Amt als Editor von OAuth 2.0 nieder, da ihm der Standard zu „Enterprise“-lastig wird.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 14, Juni 2012)

    Seit Webseitenbetreiber das Potenzial von sozialen Netzwerken erkannt haben, nimmt die Anzahl der share, like, bookmark und +1 Buttons stetig zu und entwickelt sich zu einer regelrechten Plage. Jeder Besucher soll die Möglichkeit bekommen, seine Entdeckung schnellstmöglich mit seinen Freunden zu teilen – egal auf welcher Plattform. Um diesem Problem Herr zu werden, arbeitet Google seit ein paar Wochen an einem Framework namens Web Intents.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (SCREENGUIDE, Ausgabe 13, März 2012)

    Das OpenWeb hat keine Zukunft! Die proprietären Systeme von Twitter und Facebook haben sich durchgesetzt und die goldenen Zeiten von RSS sind vorbei. So sieht es zumindest Robert Scoble. Der kampf für ein OpenWeb und DataPortability von 2008 scheint verloren und viele der Revoltierenden arbeiten heute sogar für das damalige Feindbild Facebook.


    Website-Login: Einer für alle (t3n Magazin, Ausgabe 27, Februar 2012)

    Seit Jahren spricht niemand mehr von Data Portability, und auch der Hype um OpenID flacht aus vielerlei guten Gründen immer weiter ab. Es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen, die Themen „Online Identity“ und „Single Sign-On“ neu anzugehen und aus den Fehlern der letzten Jahre zu lernen. Ein Ausblick.


    2011

    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (Webstandards Magazin, Ausgabe 12, Dezember 2011)

    Das Interesse an DataPortability, dezentralen Netzwerken, Websemantiken, OpenID und dem Open Stack scheint immer mehr zu schwinden. Ich hab es ja lange auf das Sommerloch geschoben, aber spätestens jetzt ist klar, dass es wohl einen anderen Grund hat.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (Webstandards Magazin, Ausgabe 11, September 2011)

    Knapp 2 Milliarden Webseiten sind mit einer hCard ausgezeichnet und RDFa verzeichnete zwischenzeitlich ein Wachstum von 510% , trotzdem haben sich Google, Yahoo! und Microsoft dazu entschlossen ein neues Format zu entwickeln.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (Webstandards Magazin, Ausgabe 10, Juni 2011)

    Im März feierten die Microformats ihren achten Geburtstag. In diesen acht Jahren haben sich mehr als zwei Milliarden hCards im Yahoo! Index angesammelt und die Mikroformate dominieren mit 94 % Googles rich snippets (im Verhältnis zu RDFa und Microdata) Dennoch sind Microformats Übergangslösungen und es wird Zeit für einen richtigen Standard!


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (Webstandards Magazin, Ausgabe 9, März 2011)

    Negative Nachrichten dominierten in den vergangenen Wochen das Geschehen im OpenWeb: RSS ist tot und die Zukunft von delicious ist ungewiss. Ganz abgesehen von der Diskussion um die Zukunft von OpenID.


    2010

    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (Webstandards Magazin, Ausgabe 8, Dezember 2010)

    DataPortability war das Thema in 2008, 2009 wurde der Begriff OpenWeb geprägt und nun dreht sich alles um das Federated Social Web.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (Webstandards Magazin, Ausgabe 7, September 2010)

    Die OpenID Foundation hat bisher großartige Arbeit geleistet: OpenID hat die Single Sign On-Idee massentauglich gemacht, die DataPortability-Bewegung maßgeblich geprägt und Facebook und Twitter in ihren Connect-Systemen inspiriert. Aber langsam kommt der Standard in die Jahre. User wollen sich nicht mehr einfach nur einloggen, sie wollen Freunde finden, Aktivitäten teilen und Vorschläge für interessante Inhalte erhalten.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (Webstandards Magazin, Ausgabe 6, Juni 2010)

    Das DataPortability-Motto „Connect. Control. Share. Remix.“ ist dank Facebook Connect und Share This schon lange ein fester Bestandteil vieler Social Networks und klassischer Webseiten. Das Problem: Mit welchem Dienst will sich der Besucher verbinden und über welchen Dienst will er die Informationen teilen?


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (Webstandards Magazin, Ausgabe 5, März 2010)

    Der Streit um das Erbe der Microformats geht in die nächste Runde. Während Microdata aus der aktuellen HTML5-Spezifikation verbannt werden soll, startet das W3C die RDFa Working Group zur Verbesserung und Verbreitung von RDFa.


    Login leicht gemacht (t3n Magazin, Ausgabe 19, März 2010)

    Immer mehr Webdienste erleichtern ihren Nutzern die Anmeldung, indem Sie statt einer langwierigen Registrierung auf den einfachen Login mit „Facebook Connect“ oder „Sign in with Twitter“ setzen. Wir zeigen, wie das funktioniert, welche Vorteile und Risiken sich daraus ergeben und warum es am Ende auf einen „Universal Login“ mit offenen Standards wie OpenID hinauslaufen könnte.


    2009

    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (Webstandards Magazin, Ausgabe 4, Dezember 2009)

    Wenn ich heute einen Artikel veröffentliche, bekomme ich die wenigsten Kommentare direkt über mein Weblog. Die eigentliche Konversation findet verteilt über die diversen Social Networks statt. Der Artikel wird über Twitter verbreitet, auf FriendFeed kom- mentiert oder auf Facebook empfohlen.


    Kolumne: Pfefferles OpenWeb (Webstandards Magazin, Ausgabe 3, September 2009)

    Wird XHTML2 bis Ende 2009 eingestellt? Die Webwelt beschäftigt das Thema seit Monaten. Daneben hatten es andere Themen schwer, wahrgenommen zu werden.


    Kolumne: Webstandards-Würze (Webstandards Magazin, Ausgabe 2, Juni 2009)

    Eins vorweg: Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit, über offene Standards zu schreiben und sollte stattdessen meinen Umzug abschließen, Kisten auspacken und eventuell noch ein paar Wände streichen. Aber das Nervigste wird sein, alle über meine neue Adresse zu informieren!


    Semantic Surfing (Webstandards Magazin, Ausgabe 1, Februar 2009)

    Microformats erfreuen sich mittlerweile einer großen Verbreitung, alleine die Yahoo! Suche hat mehr als 4 Milliarden der verschiedensten Formate indiziert und die Zahl wächst stetig. Trotz dieser scheinbar großen Verbreitung und der Unterstützung verschiedenster Browser erreicht das Thema „Semantic HTML“ noch immer nicht die breite Masse. Dieser Artikel beschreibt die Probleme bisheriger Browser- unterstützungen und vorhandene Alternativen.


    2007

    Integration von Web 2.0-Inhalten in Smart Products
    (Bachelor-Thesis, Forschungszentrum für Intelligente Medien (RCIM), September 2007)


    Interviews

    Humans of WordPress (14.03.2020)

    Grundsätzlich möchte ich mit Humans of WordPress Menschen aus der WordPress-Community, aber auch dem erweiterten WordPress-Ecosystem mit Hilfe von ästhetischen Bildern und interessanten Interviewtexten vorstellen.

    Martin Wolfert hat mich für sein Projekt „Humans of WordPress“ interviewed:

    Martin: Matthias, erzähl uns doch bitte deine WordPress-Story. Was hat dich angetrieben mit WordPress zu arbeiten?

    Matthias: (Lacht) Wie weit vorne soll ich anfangen?

    Martin: (Lacht) Wir haben Zeit.

    Matthias: Ende der 1990-er Jahre habe ich die ersten Schritte im Internet unternommen …


    Dezentralisiert Euch! (BREITBAND / Deutschlandfunk Kultur, 02.05.2015)

    „Unsere Daten gehören uns!“ Diese Forderung wird in Zeiten von Daten sammelnden Internetgiganten wie Facebook, Google und Co nicht erfüllt. Doch die Stimmen, die sich mehr Selbstbestimmung im Netz wünschen, werden lauter – besonders im IndieWeb.Das IndieWeb sammelt und bietet Vorschläge, wie man Informationen, Fotos, Videos und sonstige Inhalte im Netz veröffentlichen und dabei die Kontrolle über das Hochgeladene behalten kann. Denn bisher gibt es nur zwei Möglichkeiten des Postens: auf der eigenen Homepage oder in denzentralen sozialen Netzwerken.Matthias Pfefferle ist Webentwickler und Blogger und beschäftigt sich mit dieser Form der digitalen Unabhängigkeit. Mit ihm sprechen wir über die Frage nach der Notwendigkeit eines privaten Veröffentlichens und die Möglichkeiten des IndieWeb.


    Dezentrale Netzwerke und offene Schnittstellen sind die Themen der Zukunft (yeebase startups, 03.12.2008)

    Das Interview ist mittlerweile leider gelöscht worden, aber es gibt noch eine Version auf archive.org

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  • Der Inhalt wure an die neusten Änderungen der Microdata-Spezifikation angepasst. Letztes Update 30.01.2010.

    In dem Punkt, dass HTML semantischer werden muss, ist sich die Web-Welt einig, nur das „Wie“ ist noch nicht ganz klar. Aus verschiedenen Gründen (die alle sehr, sehr technisch sind) ist die WHATWG-Community bzw. Ian Hickson im speziellen, nicht sehr begeistert von dem bisherigen De-facto-Standard RDFa und hat deshalb vor ein paar Wochen Microdata als eine mögliche Alternative vorgestellt.

    Microdata-Objekte bestehen eigentlich nur aus einer Vielzahl von Key/Value-Paaren. Ein Object wird durch einen umschließenden HTML-Tag mit einem itemscope-Attribut gekennzeichnet und hat mehrere Properties ausgezeichnet durch itemprop-Attribute.

    <div itemscope>
     <p>Mein Name ist <span itemprop="name">Matthias</span>.</p>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Microdata ist für mich die gelungene Weiterentwicklung der Microformats-Idee unter Berücksichtigung von RDFa und prinzipiell lassen sich auch beide Standards mit Microdata umsetzen. Wie generell von HTML5 gewohnt, kann man auch Microdata auf viele verschiedene Weisen benutzen ohne den Standard zu verletzen.

    Microdata im Microformats-Stil

    Um z.B. eine hCard mit Microdata abzubilden muss man eigentlich nur die bisher verwendeten class durch itemprop-Attribute zu ersetzen und mit itemtype das Format festlegen.

    <div itemscope itemtype="http://microformats.org/profile/hcard">
     <span itemprop="fn">Matthias Pfefferle</span>
     <img itemprop="photo" src="avatar.png" alt="Avatar" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    HTML5 und Microdata bieten außerdem eine ganze Reihe weiterer Tags und Attribute die alle bisherigen Microformats-Probleme beheben sollten. Aber darauf werde ich in einem extra Artikel noch detaillierter darauf eingehen.

    Microdata im RDFa-Stil

    item und itemprop können aber auch durch URIs (ähnlich wie RDFa) ausgezeichnet werden und würden sich dadurch relativ leicht (durch z.B. GRDDL) in klassisches RDF konvertieren lassen.

    <div itemscope itemtype="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#">
      <span itemprop="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#fn">
        Matthias Pfefferle
      </span>
      <img itemprop="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#photo"
           src="avatar.png" alt="Avatar" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Fazit

    Trotz anfänglicher Skepsis bin ich immer begeisterter von dem neuen HTML5 Draft! Microdata fühlt sich einfach viel mehr nacht HTML an…

    <div itemscope itemtype="http://microformats.org/profile/hcard">
      <a itemprop="url" href="https://notiz.blog">
        <span itemprop="fn">Matthias Pfefferle</span>
      </a>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    …als RDFa.

    <div xmlns:foaf="http://xmlns.com/foaf/0.1/">
      <span typeof="foaf:Person">
        <a property="foaf:name" rel="foaf:homepage" href="https://notiz.blog">
          Matthias
        </a>
      </span>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Trotzdem hoffe ich, dass man sich doch noch irgendwie einigen kann und sich vielleicht in der Mitte trifft. Zwei neue HTML-Spezifikationen (XHTML2 & (X)HTML5) sind schon verwirrend genug, da brauchen wir nicht auch noch zwei unterschiedliche Semantik-HTML-Standards

    5 Kommentare zu Microdata – Semantisches HTML5
  • Der SearchMonkey unterstützt ab sofort drei neue (Mikro)Formate: adr, geo und tag. Außerdem wurde für alle lowercase semantiken ein neuer Namespace eingeführt.
    Aus searchmonkeyid:com.yahoo.uf.hcard wird searchmonkeyid:com.yahoo.page.uf.hcard.
    Wahrscheinlich um sie von höherwertigen XML-Formaten wie z.B. Atom oder RDF abzugrenzen.

    Die neue Liste aller unterstützten Formate:

    Viel spaß beim suchen :(|)

    (via)

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