{"id":3212,"date":"2010-09-23T23:10:09","date_gmt":"2010-09-23T21:10:09","guid":{"rendered":"http:\/\/notizblog.org\/?p=3212"},"modified":"2023-12-01T10:56:43","modified_gmt":"2023-12-01T09:56:43","slug":"openweb-notizen-diaspora-special","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/notiz.blog\/2010\/09\/23\/openweb-notizen-diaspora-special\/","title":{"rendered":"OpenWeb-Notizen: Diaspora Special"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Das<\/strong> (OpenWeb-) Thema, welches die letzten Tage die meisten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Netizen\">Netizens<\/a> besch\u00e4ftigt hat war wohl die Ver\u00f6ffentlichung des Diaspora-Codes. Irgendwie kam das Tool dabei nicht ganz so gut weg. Hier ein paar Meinungen aus deutschen Quellen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n\t<p>Lange hat es nicht gedauert, bis die ersten sicherheitsrelevanten L\u00fccken aufgedeckt wurden. Wie The Register meldet, haben Experten bereits M\u00f6glichkeiten entdeckt fremde Accounts zu \u00fcbernehmen, ohne Erlaubnis neue Kontakte aufzubauen oder Fotos zu l\u00f6schen.<\/p>\n\t<p>Entwickler haben sich den Code bereits genauer angesehen und sind entt\u00e4uscht: Diaspora ist eine einfache Rails App, mit der man Fotos hochladen kann\u201c, zitiert Mashable den Entwickler J. Chris Anderson. Daraus k\u00f6nne man schlie\u00dfen, dass die Codebasis keinesfalls ausreicht, um daraus in den n\u00e4chsten Monaten einen echten Konkurrenten f\u00fcr Facebook zu machen.<\/p><cite><strong>t3n<\/strong> &#8211; <a href=\"http:\/\/t3n.de\/news\/diaspora-welche-chancen-hat-dezentrale-279997\/\">Welche Chancen hat die dezentrale Facebook-Alternative?<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n\t<p>Nun wurde Diaspora mit Ruby on Rails geschrieben zus\u00e4tzlich braucht es eine Mongo Database \u2013 zwei dinge die jetzt nicht jeder installiert hat \u2013 oder ums spezifizieren \u2013 so gut wie niemand installiert hat. Das sind schonmal zwei H\u00fcrden die so gleich vorneweg mal 80% aller Hostingoptionen ausschliessen. Man braucht daf\u00fcr dann schon ein Hostingprovider der einen Kram installieren l\u00e4sst was bei den meisten Shared Massen Hostern(tm) nicht funktioniert \u2013 oder man hat nen eigenen Server irgendwo stehen.<\/p><cite><strong>Blog Rebellen<\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230206122947\/https:\/\/www.blogrebellen.de\/2010\/09\/17\/diaspora-ein-erster-eindruck\/\">Diaspora \u2013 Ein erster Eindruck<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n\t<p>Die eigenen Server stehen \u00fcbrigens auch einer gro\u00dfen Verbreitung von Diaspora entgegen. Denn wie viele an Social Networking interessierte Nutzer gibt es, die einen eigenen Server betreiben? Selbst wenn es Hoster in der Art von WordPress.com geben sollte, d\u00fcrfte die Nutzerzahl begrenzt bleiben.<\/p>\n\t<p>Nur mal so: Jeder kann einen Mail Server betreiben, jeder kann OpenID Provider werden. Frage: Wie viele Leute betreiben einen eigenen Mail Server und wie viele Leute sind ihr eigener OpenID Provider? Genau.<\/p><cite> <strong>Neunetz<\/strong> &#8211; <a href=\"http:\/\/www.neunetz.com\/2010\/09\/16\/diaspora-automatisch-gut-dank-open-source\/#comment-78099096\">Carsten P\u00f6tter in den Kommentaren<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Neben den Sicherheitsm\u00e4ngeln und den anspruchsvollen &#8222;Server Requirements&#8220; gibt es aber vor allem ein Problem: Diaspora basiert auf den gleichen Ideen wie z.B. auch <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20091026135343\/http:\/\/noserub.com\/\">Noserub<\/a> oder <a href=\"http:\/\/status.net\">StatusNET<\/a> und \u00fcbernimmt auch all deren Probleme. Um einen Kontakt einer anderen <em>Diaspora-Node<\/em> hinzuf\u00fcgen zu k\u00f6nnen muss man seinen <em>Identifier<\/em> kennen (z.B. <code>pfefferle@diaspora.t3n-magazin.de<\/code>)&#8230; ein Problem mit dem beispielsweise die <em>OpenID-Community<\/em> schon seit Jahren k\u00e4mpft. Des Weiteren spricht Diaspora eine eigene Sprache und kann nicht mit funktionierenden, etablierten und dezentralen Systemen (basierend auf offenen Standards) wie <em>StatusNET<\/em>, verbunden werden!<\/p>\n\n\n\n<p>Technische Mittel ein dezentrales Netzwerk zu erstellen gibt es genug: <a href=\"https:\/\/www.w3.org\/community\/ostatus\/\"><em>OStatus<\/em><\/a>, <a href=\"http:\/\/www.salmon-protocol.org\/\"><em>Salmon Protocol<\/em><\/a>, <a href=\"https:\/\/github.com\/pubsubhubbub\/\"><em>Pubsubhubbub<\/em><\/a>, <a href=\"http:\/\/openid.net\"><em>OpenID<\/em><\/a> uvm. (von denen Diaspora \u00fcbrigens keine einzige nutzt) und wir brauchen wirklich nicht noch eine neue offene Plattform&#8230; viel wichtiger w\u00e4re doch die bestehenden Netzwerke untereinander zu verbinden oder einen Weg zu finden, dem normalen <em>Surfer<\/em> das Thema <em>Identifier<\/em> n\u00e4her zu bringen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will keine Software installieren m\u00fcssen um dann nur User der gleichen Software <em>folgen<\/em> zu k\u00f6nnen, ich will Google-User mit meinem Twitter-Account verbinden! Ich will meine Bilder bei Flickr hoch laden und bei MySpace referenzieren. Ein dezentrales &#8222;<a href=\"https:\/\/www.w3.org\/2005\/Incubator\/federatedsocialweb\/\">federated social web<\/a>&#8220; bedeutet f\u00fcr mich, das verbinden von verschiedenen Diensten, anstatt einer offenen <strong>Kopie<\/strong> von Facebook!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das (OpenWeb-) Thema, welches die letzten Tage die meisten Netizens besch\u00e4ftigt hat war wohl die Ver\u00f6ffentlichung des Diaspora-Codes. Irgendwie kam das Tool dabei nicht ganz so gut weg. Hier ein paar Meinungen aus deutschen Quellen: Lange hat es nicht gedauert, bis die ersten sicherheitsrelevanten L\u00fccken aufgedeckt wurden. 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