Im Punkt „1.“ sind wir einer Meinung! Ich schätze Microformats sehr, da sie für schönes und beschreibendes HTML sorgen. Worauf ich hinaus wollte ist, dass Microformats immer noch ein Nischenprodukt sind und eine relativ kleine Entwicklergemeinde von deren Existenz weiß, was dazu führt dass Microformats immer wieder durch Re-Designs zerstört werden, weil classes im Zuge von CSS Änderungen umbenannt werden oder neu JS-Funktionalität hinzu kommt. Es ist meiner Meinung nach einfacher jemandem zu erklären die itemprop oder property Attribute stehen zu lassen, als ihm zu erklären dass die Klassen die er für sein CSS nutzt auch für Google interessant sind.

Bei Punkt „2.“ muss ich dir widersprechen, weil die Namespaces genau das kaputt machen was Microformats gerade ausmachen. Bisher kann jeder mit Begriffen wie description, note, entry-title oder name etwas Anfangen, ob er Micorformats kennt oder nicht. Mit der Einführung der Namespaces sieht das anders aus, vor allem weil der Prfix für den Daten-Typ steht.

Ich bin der Meinung, dass man Microformats mit den Prefixes krampfhaft zu etwas machen will, was Microdata und RDFa viel besser leisten können und damit das kaputt macht was Microformas sind… schönes Plain Old Semantic HTML.