Oh, danke dir! Jetzt müsste alles stimmen.

Zu deiner Frage: „Übergangslösung“ ist wahrscheinlich echt das falsche Wort, was ich meinte lässt sich eher mit „Behelfslösung“ zusammenfassen. Microformats sind eine wunderbare Variante HTML mit klassischen Attributen semantisch auszuzeichnen, aber je komplexer die Formate werden, desto unsauberer ist die „Behelfslösung“.

Ein paar Beispiele:

Ich halte weiterhin sehr viel von Microformats, weil sie Webentwickler dahingehend erzieht, semantisches HTML (PoSH) zu schreiben, aber um die Informationen wirklich zu interpretieren ist das Format einfach zu anfällig. class-Attribute werden in erster Linie für CSS und JS gesetzt, das heißt es kann sehr leicht zu Namens-Kollisionen kommen oder Microformats werden durch z.B. redesigns wieder zerstört (so passiert bei den Facebook Profil-Seiten).

Ich hoffe das beantworet deine Frage und man versteht auf was ich hinaus will. In dem Artikel steht das natürlich nochmal etwas ausführlicher und ich werde demnächst sicherlich auch noch einen Blog-Post zu den „Microformats V2“-Änderungen schreiben.