Working Draft 435

Open, Decentralized, Federated und Indie

Beginnend mit einem Versuch, die Begriffe Open, Decentralized, Federated, Indie etc. zu definieren steigen wir, wie die Nerds die wir sind, recht bald in die technischen Untiefen herab. Neben Protkollen wie ATOM, RSS und ActivityPub sind auch die solche Protokolle nutzenden Software wie Mastodon, Diaspora, oStatus, Identica, Status.net, Tent.io, Friendica ein Thema. Dezentral betriebene Software-Instanzen mit konpatiblen Protokollen bilden das Fediverse, dessen technische Inkompatibilitäten (u.A. betreffend Peer Tube und WebFinger, registerProtocolHandler) ebenso wie nichttechnische Aspekte (unter anderem Monetarisierung, Gouvernance, Nazis, Fake News (siehe Eunomia), End-User-Features wie den universellen Follow-Button und Förderungsmöglichkeiten) durchgekaut werden. Gegen Ende legen wir den Fokus auf das IndieWeb (komplett mit IndieWebCamps und Homebrew Website Clubs), Self-Hosting und wagen Rückgriffe auf das Web 2.0 mit Bestandteilen wie Flickr, Ping- und Trackbacks (in neu und cool: Webmention) und die von uns erst kürzlich abfällig betrachteten Microformats. Zuletzt darf der Verweis auf die mehrfacht erwähnte Offizielle ActivityPub Konferenz 2020 nicht fehlen – die Anmeldungs-Phase läuft! Ceterum censeo faciem liber esse delendam.

Matthias Pfefferle
Matthias Pfefferle
@pfefferle@notiz.blog

Ich bin Webworker und arbeite als „Open Web Lead“ @ Automattic. Ich blogge, podcaste und schreibe eine Kolumne über das open, independent und federated social Web. Mehr über mich.

767 Beiträge
826 Folgende
Fediverse Reactions

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert