FriendFeed: Ich hätte gerne Trackbacks

Eigentlich schätze ich es sehr, dass man das Target-Attribut (<a target="_blank" />) ab XHTML 1.1 entfernt hat und der Nutzer frei entscheiden kann, wie/wo er einen Link öffnen möchte…

Das gleiche gilt natürlich auch für Kommentare… Prinzipiell sollte jeder frei entscheiden dürfen, wo er meine Artikel kommentiert, wenn ich schon Dienste wie FriendFeed oder Lifestream.fm nutze…

Irgendwie habe ich aber gar keine Lust, täglich alle Dienste abzugrasen um eventuelle Kommentare zu kommentieren (zur Zeit sind es nicht wirklich viele aber es geht ums Prinzip 🙂 ) vor allem wenn das Problem so einfach zu lösen wäre wie hier: Trackbacks!

Einfach bei jedem Kommentar einen kleinen Trackback an den Ursprungsartikel das war's… Danke 😉

Matthias Pfefferle
Matthias Pfefferle
@pfefferle@notiz.blog

Ich bin Webworker und arbeite als „Open Web Lead“ @ Automattic. Ich blogge, podcaste und schreibe eine Kolumne über das open, independent und federated social Web. Mehr über mich.

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5 Kommentare

  1. Dein Wort in Gottes Ohr… bzw besser in Friendfeeds Ohr 😉

  2. target _blank hat auch gute seiten! 😉

  3. FriendFeed: Ich hätte gerne Trackbacks…

    … ping…

  4. @Stefan: Nur auf eigenen Seiten… bei anderen nervt es Grundsätzlich 🙂

    @FriendFeed: Danke für den Trackback 🙂

  5. Prinzipiell absolut richtig. Allerdings hat trackback gegenüber pingback so seine Nachteile: http://ln.hixie.ch/?start=1033171507

    Trackback ist eine prima Sache, aber die autodiscovery ist eine Katastrophe. Das UPLOAD Magazin hat es recht interessant eingerichtet: Die haben ganz normale sichtbare Links zum trackback Service bei ihrem Artikel, und dieser Link ist mit rel=“trackback“ ausgezeichnet. Die Idee finde ich sehr gut. Leider ist das nirgendwo spezifiziert.

    Pingback hat den Nachteil, dass man im Pingback nicht mit angeben kann, welcher Text auf der angepingten Seite erscheinen soll. Das geht wiederum mit trackback. Man kann sich allerdings behelfen: https://web.archive.org/web/20160808235710/http://www.rorkvell.de/news/2008/ar0802T194620

    Desweiteren hat die ursprüngliche pingback Spezifikation eine unschöne Lücke. Es wird zwar erwähnt, dass der angepingte Server üblicherweise wohl die web resource laden sollte, um zu prüfen, ob dort auch ein Link zu dem angepingten Artikel vorhanden ist. Aber es wurde vergessen, zu spezifizieren, was für eine Art web resource da erwartet wird. Ian Hickson hatte nicht daran gedacht, dass es auch etwas Anderes sein köntne als html (z.B. xhtml oder rss oder rdf oder atom). Deswegen habe ich nach Rücksprache mit ihm die Spezifikation mal dahingehend ergänzt. Sinngemäß zusammengefasst etwa so: Ein angepingter Server sollte, wenn er denn kontrollieren will, mindestens html, xhtml und rss verdauen können. Weitere Formate können im http Accept header angegeben werden. Bei der Antwort kann dann automatic content negotiation verwendet werden.

    Trackback könnte man übrigens auch noch gut ergänzen. Warum nur eine html-Datei als Quelle des Trackbacks angeben? Warum nicht eine rss-Datei? In dem Fall könnte man den Trackback record ganz normal einfügen, ohne ihn als Kommentar tarnen zu müssen. Solch wichtige Informationen als Kommentar zu tarnen ist schon beinahe ein Sakrileg.

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