DataPortability Logo

Nachdem Facebook Robert Scobles Account sperrte, wurde das Thema „Data Portability“ wieder heftigst diskutiert. Robert Scoble hat versucht, seine Kontakte mit Hilfe eines Scripts von Facebook nach Plaxo zu portieren, was wohl gegen die „Terms of Use“ von Facebook widerspricht:

I am working with a company to move my social graph to other places and that isn’t allowable under Facebook’s terms of service. #

In seinem Videobeitrag bei Seesmic äußert Scoble seine Verständnislosigkeit über die einseitige Datenportabilität von Facebook:

Wieso ist es möglich Daten von Google-Mail und anderen System in Facebook zu importieren, aber nicht umgekehrt.

Nach dem Beitritt von Robert Scroble in die DataPortability Workgroup forderte Chris Saad (Gründer von DataPortability.org) in einer öffentlichen Einladung auch Facebook auf, der WorkGroup beizutreten.

Heute Nachmittag gab Chris Saad die tolle Neuigkeit bekannt, dass Facebook der offenen Einladung gefolgt ist, und zusammen mit Google und Plaxo der DataPortability Gruppe beitreten wird.

Eine spannende Geschichte, da Facebook und Google wohl zwei der größten Halter bzw. Nutzer von Persönlichen-Daten sind und man wahrscheinlich davon ausgehen kann, dass sich beide Plattformen, im Sinne der Daten-Portabilität öffnen werden. Ich denke und hoffe, dass aus dem Beitritt dieser Firmen einige interessante Services zum Austausch dieser Daten entstehen werden…
Frei nach dem DP Motto:

imagine owning your identity

Weiterführende Links:

Søren Johannessen von Microformats.dk hat auf seinem Weblog ein Exclusiv-Interview mit Brian Suda zum Thema „Microformats“ geführt.

Brian: I like to talk about microformats as “semantic sugar”. Everyone can understand that adding a little bit of sugar to your food you make it taste better. Adding microformats into your HTML makes it “taste” a little better too!

Ein weiterer interessanter Artikel von Brian Suda über Portable Social Networks: Take Your Friends with You.

Barcamp Rhein-Neckar Logo

Am letzten Wochenende gab es zwei Barcamp Premieren: Das erste Barcamp im Rhein-Neckar Gebiet und mein erstes Barcamp.

Das schöne an Barcamps ist, dass man Personen wie PaulinePauline oder Matthias Gutjahr die man bisher nur vom Bloggen oder Twittern kannte endlich mal real trifft.

Es hat mich natürlich auch gefreut Dittes, Heiko und Jochen nach langer Zeit mal wieder über den weg zu laufen… Schöne Grüße an alle 🙂

Mein Microformats Vortrag

Wer sich meinen Vortrag zu Microformats nochmal anschauen möchte kann das gerne bei Slideshare tun oder die Kurzzusammenfassung bei Timo lesen.

Nach dem Vortrag kam noch ein interessantes Gespräch über Microformats & Co. mit Cordobo, Mattsches und den Jungs von Dogspot (ich hoffe sie finden keine Dog-Dance Partnerin für mich) zustande.

Barcamp Sessions Zusammenfassung

  • Dank Heiko weiß ich jetzt etwas mehr über OpenSocial
  • Robert Basic hat mich zum Thema Big Brother „Google“ is watching you etwas sensibilisiert.
  • Jochen Lillich hat seinen Mac viel kürzer als ich und kennt sich doch viel besser aus 😉 Danke für die Mac-Tool Tips
  • Dank Oliver Gassner bin ich jetzt wieder etwas motivierter das Buch „Getting Things Done“ fertig zu lesen.
  • …und es gibt sie wirklich, die Sturmgewehr Poesie

Weiter Berichte übers Barcamp findet ihr bei Marco, jochn, mattsches oder dittes und Barcamp Bilder bei Flickr.

Danke nochmal an Marco fürs organisieren und chauffieren 🙂

…oder „Warum nutzt Bahn.de keine Microformats“?

Ich war am Wochenende ein wenig unterwegs und wegen nicht vorhandenem Auto auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Das ist ja an sich nichts schlimmes, nur wenn dann noch eine gewisse Ortsunkundigkeit hinzu kommt, wird es problematisch. Dank einem Busfahrer, der die Haltestelle an der ich aussteigen musste (um einen Anschlusszug zu bekommen) einfach ignorierte, durfte ich dann etwas mehr von der Weinheimer Umgebung kennen lernen als mir lieb war.
Jetzt bin ich einer von der Sorte, der aus Zeitgründen natürlich nur die nötigsten Verbindungen raus schreibt… Ich hätte also völlig Hilflos mitten in der Pampa enden können… Gut, es nochmal alles gut gegangen, da ein ich paar Orte weiter eine OEG Haltestelle fand, aber es geht hier ja ums Prinzip.

Und da sind wir schon bei meiner Kritik:

Wieso kann ich mir Bahnverbindungen nicht ohne größeren Aufwand aufs Handy, den PDA oder meinen iPod laden.

Klar könnte ich mir verschiedene, alternative Verbindungen raus suchen und ausdrucken, aber das setzt einen Drucker voraus.

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So, jetzt lasse ich auch mal die Hosen runter… Um was geht es genau:

Welche Webseiten erscheinen in Eurer Adresszeile des Browsers, wenn Ihr nur einen Buchstaben eingebt!

  • q – http://qrcode.kaywa.com/
  • w – http://webstandard.kulando.de/
  • e – http://en.wikipedia.org/wiki/Sammy_Davis_junior
  • r – http://www.raunoschaal.de
  • t – http://twitter.com/home
  • z – http://www.zeec.de/
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Das Microformat, für den der keine Microformats einsetzt 🙂

hMeaningless is an easy to implement microformat indicating the lack of semantic markup. Adding class="meaningless" to any HTML element indicates that the element contains no semantic markup what-so-ever.

Was für ein schöner Widerspruch, ein Microformat um anzugeben dass man keine verwendet 🙂

Automattic, die Firma hinter WordPress und bbPress, übernimmt den Avatar-Dienst Gravatar (globally recognized avatar). Der Dienst wurde wieder zunehmend langsamer und hatte Probleme mit seiner Erreichbarkeit, was sich durch den Umzug auf die WordPress.com Server hoffentlich bald ändern wird. Außerdem sollen, laut Weblog, auch die Premium-Features für alle kostenlos bereit gestellt werden.

Mehr darüber im Gravatar Weblog.

Auf der Web 2.0 Expo in Berlin (vom 5. bis zum 8. November) werden zwei sehr interessante Vorträge über Microformats gehalten. Der erste Vortrag ist von Brian Suda, der eines der ersten Bücher (E-Book bei O’Reilly) zum Thema Microformats veröffentlicht hat und der zweite Vortrag ist von Jeremy Keith, der in „Microformats-Kreisen“ auch kein Unbekannter sein dürfte.

Microformats a Web of Data
Dienstag den 6. November – 9:009:50

Microformats allow you to extend the limited semantics of HTML, thus allowing for a richer web of data. By embedding microformats into HTML it is possible to use the semantic meaning to extract unambiguous data from the web that can then be used in other applications. Microformats focus on how people are already publishing their data online. This session focuses on the more technical aspects of microformats, how they interact with other Semantic Web technologies such as GRDDL and SPARQL, along with a look at browser plugins to detect microformats and browser integration.

Gehalten von Brian Suda

…und…

Microformats: The Nanotechnology of the Semantic Web
Mittwoch den 7. November – 9:009:50

They’re small, they’re simple, and they’re showing up everywhere. Find out just how easy it is for you to start publishing with microformats and add to the semantic richness of the Web right now.

Gehalten von Jeremy Keith

Würde mir die Vorträge sehr gerne anhören, aber leider ist das ganze unter der Woche (wo normale Menschen arbeiten müssen) und kostet etwas zu viel.