{ „protocol“:“pubsubhubbub“, „format“:“json“ } Monica Keller (Facebook) und Martin Atkins (Six Apart) arbeiten an einer JSON-Variante von pubsubhubbub. Besonders Facebook, deren OpenGraph-API ausschließlich auf der JavaScript serialisierung basiert, scheint großes Interesse an dem offenen Push-Protokoll zu haben. Schön dass der Internet-Gigant sich die Mühe gibt, einen Standard voran zu treiben, anstatt ein eigenes Format zu entwickeln.
Aber nicht nur die Domain hat sich geändert. Martin (aka Weborganics) hat noch einmal extrem viel Arbeit in den transformr gesteckt, so dass er mittlerweile nahezu alles transformiert was sich so im HTML-Quellcode versteckt:
…und die Liste der Ausgabe-Formate ist mindestens ebenso eindrucksvoll.
Meine Favoriten sind der (von Martin überarbeitete) hCard2QRCode-transformr und der SPARQL Endpoint über den man vollen Zugriff auf alle zuvor transformierten Seiten hat.
Eran Hammer-Lahav über den Trugschluss: „open“ wäre das Mittel gegen Facebook.
Well, the open community can’t beat Facebook.
But companies using open technologies can – by building better products. Outside the echo chamber of web standards fanatics, the vast majority of web users don’t care about how the web works. They care about their user experience, where their friends are, and when something goes wrong, protecting their privacy.
<entry><title>GNIP unterstützt jetzt auch die ActivityStreams - Syntax.</title><activity:verb>http://activitystrea.ms/schema/1.0/like</activity:verb></entry>Code-Sprache:HTML, XML(xml)
Mein OpenWeb-Podcast Kollege Christian Scholz war die letzte Woche sehr audio-präsent! Er spricht mit dem Deutschlandfunk über „Facebook und die Alternativen“, mit mir über „OAuth 2“ und im Data Without Borders-Podcast unter Anderem über die „Portability Policy“.
Ich hab vor Ewigkeiten mal einen Themenschwerpunkt: Websemantics im SELFHTML-Wiki angelegt… Das Wiki wäre doch der perfekte Platz für DIE deutsche Microformats/RDFa/Microdata-Standardreferenz! (wenn nicht bei SELFHTML wo dann?)
Vielleicht hat ja jemand Lust mir bei der Befüllung etwas zu helfen (ich hab meine eigene freie Zeit etwas überschätzt)? Eventuell spendet ja auch jemand einen schon fertigen Artikel/Blogbeitrag den wir als Basis nehmen könnten.
Chris Messina erklärt XAuth XAuth ist eine Art Cross-Domain Cookie mit dem man Versucht die Flut an Share, Like und Login Icons auf ein Minimum zu reduzieren.
OExchange einfach erklärt OExchange ist ein offenes Protokoll um eine beliebige URL mit einem beliebigen Service im Web zu teilen. Die Demo zeigt die Funktionsweise von OExchange und welche Vorteile sich in Kombination mit z.B. XAuth ergeben.
Firefox Sync Mozilla benennt das Labs-Projekt Weave Sync in Firefox Sync um und kündigt an, den Sync-Mechanismus in eine der nächsten Firefox Versionen fest zu integrieren. Im Zuge meiner Recherche bin ich außerdem noch auf einen Wiki-Artikel gestoßen, der erklärt wie man den Firefox Sync zukünftig auch mit OpenID oder OAuth koppeln könnte:
The user must have a way of proving to a third-party service that they really are who they claim, and for the Mozilla service to provide information back to the third-party service that access has been granted. The OpenID and OAuth protocols provide what we need here, and the OpenID/OAuth hybrid flow has been described.
Once this is done, the third party service will be able to establish a relationship with the Weave Sync service for a user, without the user disclosing his or her password.
RDFa 1.1 – Alles neu, alles anders Dank HTML5 (ohne X) wurde RDFa noch einmal grundlegend überdacht. In der Version 1.1 werden die RDF-Vocabularies beispielsweise nicht mehr über Namespaces definiert. Früher:
RDFa checker Toby Inkster hat einen sehr umfangreichen RDFa checker veröffentlicht:
It checks your web page for RDFa and displays any data found there. It also compares your data against the published recommendations from major consumers/users of RDFa data, to see how well your data matches their requirements.
Da ich in den letzten Monaten nicht wirklich viel Zeit zum bloggen hatte, im (Open)Web aber trotzdem viel zu viel interessantes passiert und ich hackrs kurzen und prägnanten Schreibstil sehr schätze, versuche ich mich jetzt mal an einer OpenWeb-Version von Linkwertig und nenne es „OpenWeb-Notizen„… Das versuche ich jetzt mal jeden Mittwoch zu machen… eine Art OpenWeb-Wednesday so zu sagen…
DiSO 2 Steve Ivy (Mitbegründer des DiSo-Projekts) interviewt Tantek Çelik (geistiger Vater der Microformats) zu Distributed Social Networks. Im aktuellen Interview spricht Tantek über URL-Shortener: warum sie das Internet „verletzen“, warum man sie dennoch braucht, warum jeder seinen eigen Shortening-Service betreiben sollte und wie er das Problem für sich gelöst hat.
Tantek Çelik unterstützt Mozilla …und nochmal etwas vom Mr. Microformat. Tantek soll dem Firefox-Team während der nächsten Monate mit seiner Open-/Web-Standards Erfahrung zur Seite stehen:
My belief is that by basing our work on simple, open, accessible Web standards, that we can help usher in a whole new era of distributed social Web sites.
Umfassende Microdata-Einführung Mark Pilgrim befasst sich in seinem frei erhältlichen Online-Buch „Dive Into HTML5“ auch sehr detailliert mit dem Thema Microdata. Sehr empfehlenswert für Einsteiger und Fortgeschrittene!
Portability Policy Die DataPortability Organisation veröffentlicht die Portability Policy. Die Policy soll eine Art standardisierte Zusammenfassung der Privacy Policy und der Terms of Services sein, mit der Plattformbetreiber auf die Portabilität ihrer Daten hinweisen können.
Die RDFa Community hat es geschafft: Microdata ist seit einigen Monaten kein fester Bestandteil mehr von HTML5! Man verpasst damit leider die einmalige Chance, RDFa und Microformats als festen Bestandteil von HTML zu veröffentlichen und damit die größtmögliche Verbreitung zu erreichen… keine Erweiterungen… keine Hacks… reines HTML!
Warum ich so an der Microdata Idee festhalte? Frei nach der Microformats Ideologie: „Paving the cow paths“ sollte man sich bei der Entwicklung eines neuen Standards hauptsächlich am Nutzerverhalten orientieren: Wenn es für ein Problem noch keinen Standard gab, wie hat man sich bisher beholfen?
Microdata ist für mich die gelungene Weiterentwicklung der Microformats-Idee unter Berücksichtigung von RDFa und prinzipiell lassen sich auch beide Standards mit Microdata umsetzen.
Naja… falls sich keine der oben genannten Semantiken durchsetzen sollte, freue ich mich schon auf folgendes:
<divitemscope=""itemtype="http://microformats.org/profile/hcard"xmlns:vCard="http://www.w3.org/2006/vcard/ns#"about="http://www.example.com"class="vcard"><spanitemprop="fn"property="vCard:FN"class="fn">
Max Mustermann
</span></div>Code-Sprache:HTML, XML(xml)
Die OpenMicroBlogging-Spezifikation war eine echt nette Idee und hat auch gar nicht schlecht funktioniert… zwar etwas umständlich aber immerhin ein Anfang.
Nach fast zwei Jahren arbeitet StatusNet (früher laconi.ca und Erfinder von OMB) jetzt an einem Nachfolger. Die neue Spezifikation heißt OStatus und ist eine Art „Best Off“ bestehender Open Web Standards:
Activity Streams – Eine Atom-Erweiterung um Activities zu näher beschreiben
PubSubHubbub und RSSCloud – Atom und RSS Feeds dezentral und in echtzeit ausliefern
…und wenn ich es richtig verstanden habe, scheint das in der aktuellen Version von StatusNet1 (Version 0.9) auch schon ansatzweise zu funktionieren.
Plattformübergreifend Echtzeitkommunikation auf Basis offener Standards… schöne neue Welt 🙂
1 StatusNet (vormals Laconica) ist eine in PHP entwickelte freie Software für Mikro-Blogging-Dienste, die den OpenMicroBlogging-Standard implementiert. Damit ermöglicht StatusNet eine offene Kommunikation zwischen Online-Communitys mit zu Twitter vergleichbarer Funktionalität. (via Wikipedia)