Kategorie: Open Web

Hier geht es um Webdesign, Microformats, (X)HTML und CSS, Web2.0, usw.

  • Einfach dem dopplr-Vogel eine Freundschaftsanfrage schicken, dann eine Authentifizierungsnummer (bekommt man hier) schicken und warten bis dopplr bescheid gibt.

    Danach kann man seinen neuen Standort bequem per d dopplr <Standort> oder @doppler <Standort> aktualisieren.

    Das wäre ja schon schick genug, aber dopplr zeigt liebe zum Detail… Wird eine Location nicht gleich erkannt, wird sie archiviert, man bekommt per E-Mail bescheid:

    Thanks for sending us a message by twitter.

    Sorry, we weren’t able to extract enough information from your twitter
    to make a trip. We’ve archived it at
    http://www.dopplr.com/traveller/pfefferle/message/ne_lange_nummer
    where you can create a trip by hand if you like.

    Yours sincerely,
    The Dopplr Team.

    …und man kann sie jederzeit (über dopplr) verbessern:

    DOPPLR_ Matthias Pfefferle.jpg

    (via)

    Ein netter Nebeneffekt: Über diesen Weg kann man auch den fireeagle aktualisieren ohne den (außer betrieb genommenen) firebot benutzen zu müssen…

    firebot is down until Twitter restores their IM service. sorry everyone!

    DataPortability in seiner vollen Pracht!

    2 Kommentare zu Dopplr per Twitter füttern
  • Wie schon im Lifestream erwähnt, habe ich mir (um das Template nicht ändern zu müssen) ein simples six groupsLivecommunity WordPress-Plugin gebaut und vielleicht findet ja auch noch jemand anders Verwendung dafür… 🙂

    Funktionsweise:

    Wenn irgendwas nicht so funktioniert wie es soll, lasst es mich wissen.

    6 Kommentare zu Sixgroups-Livecommunity WordPress-Plugin
  • Lustro.jpg

    Lustro ist ein kleines Tool um die Kontakte aus dem Apple-Adressbuch in die verschiedensten Formate zu exportieren…

    Keine Ahnung für was ich das „Kontakte to hCards“ – Feature benötigen könnte, aber Lustro verarbeitet Microformats also wird drüber gebloggt 😉

    5 Kommentare zu Apple-Adressbuch Kontakte als hCards speichern
  • emailtoid.logo.png

    EMAIL to ID ist ein Service, der eine E-Mail – Adresse zu OpenIDs macht.

    Emailtoid is a simple mapping service that enables the use of email addresses as OpenID identifiers.

    EMAIL to ID will kein neuer Provider sein, sondern sieht sich selbst nur als Übergangslösung bis E-Mail Services (z.B. GMX oder GMail) selbst diesen Dienst anbieten.

    Der Login-Prozess soll folgendermaßen ablaufen:

    When a user enters in an email address, there is an xrds discovery made on the top level domain (eg, gmail.com). If the XRDS document contains an Emailtoid mapper or email transformation template, use that. If not, then you make the same request on emailtoid.net to get the mapper document and send the email to there. Emailtoid is a fallback.

    Wie genau das Mapping oder das XRDS-Dokument aussehen soll ist noch nicht spezifiziert, wird aber demnächst hier zu finden sein.

    Macht eine E-Mail – Adresse als OpenID Sinn?

    In Zukunft steht sicherlich die URL im Zentrum des Authentifizierungsprozesses, da sich über sie einfach mehr Informationen transportieren lassen (seien es Meta-Information oder Semantisches HTML). Auch das Semantische Web basiert auf URIs, um verschiedene Informationen zu vernetzen. Aus diesen Gründen sollte man den User mal so langsam an diese neuen Umstände gewöhnen 😉

    Mit EMAIL to ID kann der Nutzer seine bestehenden Gewohnheiten (Anmelden per E-Mail – Adresse) beibehalten und trotzdem die Vorteile von OpenID nutzen (Simple Lösung für ein scheinbar schwieriges Problem… hat was vom Ei des Kolumbus).

    Warum kein eigener Standard?

    Ein neuer OpenID Standard auf Basis von E-Mail – Adressen (wie hier angedacht) würde zusätzlichen und unnötigen Implementierungsaufwand bedeuten (nimmt man an, die URLs sind die Zukunft), den man sich bei EMAIL to ID sparen kann. EMAIL to ID mappt eigentlich nur eine E-Mail – Adresse auf eine URL http://emailtoid.net/mapper?email=jane@example.com und entspricht somit einer vollwertigen OpenID (keine Anpassungen am bisherigen Standard nötig).

    (via)

    2 Kommentare zu OpenID per E-Mail
  • Virel über sich selbst:

    VIREL ist eine webseiten-freundliche Suchmaschine fuer microformats. VIREL sucht nach veroeffentlichten Informationen die als microformats in Webseiten eingebunden sind.

    Ein schönes Feature ist der vCard-Export direkt über das Suchergebnis.

    virel.de_ search engine for microformats - SUCHEN.jpg

    Leider müssen alle Seiten per Hand eingereicht werden, da es noch keinen z.B. Ping-Service gibt.

    Mal schau’n wann telefonbuch.de in Zugzwang gerät 🙂

    Keine Kommentare zu Deutsche hCard-Suchmaschine
  • Vor ungefähr einem Monat habe ich schon einmal darüber geschrieben, wie wichtig Filter für Informationsmedien wie Feed-Reader oder Lifestreams sind. Der Artikel beschreibt, wie man Attention-Daten benutzen könnte um die enorme Informationsflut nach Interessen zu filtern.

    NoiseRiver ist ein erster Versuch die Informationsmenge von FriendFeed durch einige Filter übersichtlicher zu gestalten.

    You’re an addicted user of FriendFeed, and we understand you! isn’t it just so Magic!. NoiseRiver is not intended to replace FriendFeed, it’s an experimental service still in early alpha stage of developement that aims to extend friendFeed with some cool features like ranking on your interests and/or your feelings about other friendfeed’s users. Give it a try, login with your nickname and remote Key!

    Für NoiseRiver ist keine separate Registrierung notwendig, man loggt sich einfach mit seinem FriendFeed-Username und dem API-Key ein und bekommt seinen unveränderten FF-Stream präsentiert.

    Um diesen Stream leserlicher zu gestalten bietet NoiseRiver zwei Filter-Arten:

    Nach Interessen filtern

    Über den Interessens-Filter hat der Nutzer die Möglichkeit seine Interessen als Keywords anzulegen und sie über einen Schieberegler zu gewichten.

    NoiseRiver - Your interests - What you like and what you hate

    Um Einträge mit einem speziellen Keyword komplett auszublenden, muss man den Schieberegler einfach nur komplett nach links ziehen und den Punkt „Hide entries with a very high hated rank? (-100%)“ aktivieren.

    Diese Methode ist leider etwas umständlich, da man neben seinen Interessen auch all seine „Nicht-Interessen“ angeben muss, damit sie aus dem Stream verschwinden. Eleganter wäre ein Sortiermechanismus, nach Relevanz und Zeit, der alle Einträge die nicht zu den Interessen des Users gehören, einfach automatisch ausblendet.

    …natürlich habe ich sofort nach einer Möglichkeit gesucht um APML-Feeds zu importieren.

    NoiseRiver

    Leider gibt es nur einen Import per Upload (der auch noch nicht ganz funktioniert) und keine Möglichkeit einen APML-Feed direkt zu abonnieren.

    Der Filter über Personen

    Der Personen-Filter ist im Prinzip nichts anderes als der Interessens-Filter auf Basis von Nicknames.

    NoiseRiver - Your Neighborhood - Who you like and who you hate.jpg

    Leider werden die Freunde von FF noch nicht in NoiseRiver übernommen und es gibt leider auch noch keine Möglichkeit sie z.B. per hCards zu importieren.

    Bisher wird auch bei diesem Filter nicht nach Relevanz sortiert. Die Einträge werden lediglich farblich gekennzeichnet.

    Fazit

    Der Service ist sicherlich nicht ausgereift und braucht noch einige Zeit um ein wirkliches Relevance-Ranking anbieten zu können, spart durch das Ausblenden und Hervorheben von Einträgen jetzt schon eine Menge Zeit beim Lesen.

    (via louisgray.com via Carsten Pötters Shared-Items (sehr lesenswert))

    Keine Kommentare zu Ist NoiseRiver DAS Mittel gegen den Lärm?
  • Warum sollte nur die Ausgabe ((X)HTML) semantisch anreichern und die Eingabe vernachlässigen?

    Beim spielen mit dem hCard-Mappers und der Firefox-Microformats-API kam mir die Idee, auch Formulare semantisch auszuzeichnen…

    In dem Artikel Use the new microformats API in your Firefox 3.0 Extensions beschreibt Rob Crowther wie man mit Hilfe der Firefox-Microformats-API eine hCard speichert um sie zum Ausfüllen verschiedener Formulare weiterverwenden zu können.

    Das Problem: Das Prinzip funktioniert leider nur bei Formularen die dem festgelegten Aufbau entsprechen. Im Fall des Beispiels wäre das:

    <h1>hCardFormFiller Target Form</h1>
    <form action="#" method="post">
        <label>Name: <input type="text" id="name" /></label><br />
        <label>Email: <input type="text" id="email" /></label><br />
        <label>Home page: <input type="text" id="homepage" /></label><br />
        <label>Street Address: <input type="text" id="address1" /></label><br />
        <label>City: <input type="text" id="address2" /></label><br />
        <label>Region: <input type="text" id="city" /></label><br />
        <label>Postcode: <input type="text" id="postcode" /></label><br />
        <input type="submit" />
    </form>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Warum nicht gleich das Formular als hCard-From aufbauen?

    <form action="#" method="post" id="vcard" >
      <fieldset id="fn">
        <legend>Name</legend>
        <label for="given-name">Vorname:</label>
          <input type="text" id="given-name" />
        <label for="family-name">Nachname:</label>
          <input type="text" id="family-name" />
      </fieldset>
      <label for="email">Email:</label>
        <input type="text" id="email" />
      <label for="url">Homepage:</label>
        <input type="text" id="url" />
      <fieldset id="adr">
        <legend>Adresse</legend>
        <label for="street-address">Straße:</label>
          <input type="text" id="street-address" />
        <label for="locality">Stadt:</label>
          <input type="text" id="locality" />
        <label for="region">Region:</label>
          <input type="text" id="region" />
        <label for="postal-code">Postleitzahl:</label>
          <input type="text" id="postal-code" />
      </fieldset>
      <input type="submit" />
    </form>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Das Einheitliche Format für Ein- (Formular) und Ausgabe (Microformats) hätte zur Folge, dass keine aufwendigen Mapper (wie z.B. hCard-Mapper) mehr nötig wären um ein Formular per hCard auszufüllen…

    Schöne neue Welt 🙂

    2 Kommentare zu hForms – Semantische Formulare
  • Die Ankündigung der BBC, alle Microformats die auf den abbr-design-pattern aufbauen, zu entfernen und sich in der Zwischenzeit mit dem Thema RDFa zu beschäftigen…

    In the meantime we’ll be looking at the possible use of RDFa (a slightly bigger S semantic web technology similar to microformats but without some of the more unexpected side-effects).

    …wurde von einigen Personen als direkter vergleich zwischen den beiden Formate (zugunsten von RDFa) gesehen und hat eine hitzige Diskussion entfacht.

    Manu Sporny hat den Dialog in der Microformats-Mailing-List schön zusammengefasst.

    Am interessantesten ist jedoch die Antwort der BBC auf dieses „Missverständnis“:

    My original post on removing microformats from /programmes seems to have kicked off quite a debate. Unfortunately some of this seems to have resulted in RDFa people criticising microformats and vice versa. Which wasn’t really the intention.

    …und dass das Entfernen der abbr-design-pattern auch nur temporärer Natur ist, bis das Problem behoben wurde:

    This is hopefully only a temporary ban until the microformats community come up with an alternative to the abbreviation design pattern that doesn’t break BBC accessibility standards.

    Also… viel Aufregung um nichts…

    Ich persönlich verstehe die Diskussion (Microformats vs. RDFa) nicht wirklich und kann mich eigentlich nur Evan Prodromou anschließen, der folgendes als Idealfall ansieht:

    1. RDFa gets acknowledged and embraced by microformats.org as the future of semantic-data-in-XHTML
    2. The RDFa group makes an effort to encompass existing microformats with a minimum of changes
    3. microformats.org leaders join in on the RDFa authorship process
    4. microformats.org becomes a focus for developing real-world RDFa vocabularies
    Keine Kommentare zu RDFa vs. Microformats
  • Dass die abbr-design-pattern nicht das gelbe vom Ei sind (massive Probleme mit Screen-Readern), hat das Web Standards Project (WaSP) schon vor mehr als einem Jahr festgestellt, aber es bedarf meistens etwas Druck von außen damit sich wirklich etwas ändert.

    Nach der Ankündigung der BBC, alle Microformats (die das abbr-design-pattern verwenden) von ihren Seiten (speziell bbc.co.uk/programmes) zu nehmen, ist die alte Diskussion wieder in vollem Gange.

    Diskutierte Lösungen:

    • <span class="dtstart data-20051010T10:10:10-0100">10 o'clock on the 10th</span>
    • <span class="dtstart{2005-10-10T10:10:10-0100}">10 o'clock</span>
    • <abbr class="dtstart data{2008-06-23}" title=June 23rd, 2008">Today</abbr>
    • <abbr class="fancy data{2008-06-23} dstart" title=June 23rd, 2008">Today</abbr>
    • <span class="dtstart" content="2008-06-23">Today</span> (Nicht XHTML 1.x valide)

    Noch mehr Infos zu dem Thema bekommt man im Wiki oder über die Mailing-Liste.

    (via hackr)

    Keine Kommentare zu BBC und das alte hAccessibility Problemchen
  • Was ist eigentlich Fire Eagle?

    Fire Eagle is a site that stores information about your location. With your permission, other services and devices can either update that information or access it. By helping applications respond to your location, Fire Eagle is designed to make the world around you more interesting!

    Man kann Fire Eagle natürlich auch über ein Webfrontend oder per Dopplr/Places aktualisieren… aber das kann ja jeder 🙂

    Der twitter-firebot

    Um den Fire-Bot testen zu können muss man ihm zuerst folgen und ihn um eine Einladung bitten (falls man noch keinen Invite hat).

    • d firebot invite

    Nach der Einladung erfolgt die Authentifizierung des Bots.

    • d firebot auth

    Der Bot antwortet (mir hat er leider noch nicht geantwortet) mit einem Authentifizierungs-Link über welchen der Firebot für Fireeagle freischaltet wird.

    Danach kann man seine Location bequem über Twitter ändern:

    • d firebot u Weinheim, Germany
    • d firebot u Ettlingen
    • d firebot u 69469
    • etc

    (via)

    Der IRC-firebot

    Die Jungs von #geo haben sich einen ganz ähnlichen Fireeagle-Bot für ihren Channel gebaut.

    Nachdem man den Bot auf sich aufmerksam gemacht hat…

    [19:02] pfefferle: fireup, help?
    [19:02] fireeagle: pfefferle: I have just sent you a URL in privmsg, please click on it to authorize.

    …bekommt man eine Private-Message mit einer Authentifizierungs-URL…

    fireeagle: Try Again! You must authorize first: https://fireeagle.yahoo.net/oauth/authorize?oauth_token=XXXXX

    …(gleiches Prinzip wie bei Twitter) und man kann seinen Status auch über IRC ändern.

    [19:23] pfefferle: fireup Weinheim, Germany
    [19:23] fireeagle: Updating pfefferle to Weinheim, Deutschland

    Zur Kontrolle nochmal im Fire Eagle nachschaun:

    Fire Eagle last spotted you about 1 hour ago in Weinheim, Deutschland using Fire Eagle GeoIRC bot. If you’ve gone somewhere else, then you should update your location!

    (via)

    Keine Kommentare zu Fire Eagle per Twitter oder IRC aktualisieren