GreaseKit ist ein Greasemonkey-Plugin für Safari (basierend auf SIMBL).
Download: GreaseKit-1.5.dmg (2008-03-22)
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‚This Week in Microformats‚ ist nach kurzer Pause wieder da. Hauptthema im aktuellen Artikel ist die Diskussion über ‚Machine Data in Microformats‚.
Vor ungefähr einem Jahr habe ich schonmal über einen Microformats Bluetooth-Export mit Hilfe von Tails-Export geschrieben. Da sich aber nach und nach der Operator als DAS Microformats-Addon für den Firefox durchgesetzt hat, wurde natürlich auch das Bluetooth-Script portiert.
Das Mac-Script findet man auf der Seite von Michael Kaply (direkter Link).
“Send to Bluetooth Device” action for sending ICS and VCF files via Bluetooth. Works with the hCard and hCalendar microformats.
…und seit letztem Monat gibt es auch ein Windows-Script von Thom Shannon (direkter Link).
I’ve modified the Mac only bluetooth user script for operator to work on windows. It’s based on this script, and originally inspired by Johns hack of Tails.
…jetzt wäre ich doch heute beinahe ohne mein Handtuch aus dem Haus gegangen 🙂

Da ich mich in den letzten Monaten viel mit Themen wie DataPortability oder dem Semantic Web beschäftigt habe, kam mir die Frage welche Rolle Microformats in Zukunft einnehmen werden.
Bisher sind zwei (mit hAtom drei) Mikroformate im DataPortability-Konzept enthalten:
Ich denke aber nicht, dass Microformats (zumindest in der klassischen HTML-Version) über längeren Zeitraum diese Position in der DataPortability-Idee einnehmen werden. Microformats sind zwar weit verbreitete und simple Formate um Informationen semantisch aufzubereiten, sind aber schwer zu parsen (HTML) und bieten keinen wirklichen Authentifizierungsmechanismus (da sie direkt im HTML-Quelltext stehen).
Ich bin der Meinung dass OpenID und FoaF alle Eigenschaften von Microformats auf eine wesentlich bessere Weise lösen können. FoaF ist losgelöst von der normalen Webseite und kann so problemlos über OAuth oder OpenID geschützt werden und bildet sogar Profildaten und Freundesnetze ab. Noch einfacher wäre OpenID Attribute Exchange, da so SingleSignOn, Portabilität und Authentifizierung mit einem Standard abgedeckt sind.
Den einzigen DP-Anwendungsfall den ich mir für Microformats vorstellen könnte wäre eine Alternativ-Form (zu HTML) wie z.B. JSON oder XML, da sie sich im Gegensatz zu Attribute Exchange oder FoaF an bestehende Standards (z.B. vCard) halten und wohl definiert sind, würde aber nicht mehr viel mit der klassischen Idee der Microformats zu tun haben.
Microformats werden auch immer wieder (fälschlicherweise) als Teil des Semantic Web bezeichnet und lassen sich dank GRDDL auch problemlos in dieses integrieren, bieten aber sonst keinerlei Semantic-Web-Eigenschaften. Nach der Veröffentlichung von RDFa haben Microformats aber auch einen schlechten Stand als „real world semantics“.
Ein wesentliches Defizit der µF im Vergleich zu RDFa ist die schlechte Skalierbarkeit und das Problem der fehlenden Triples.
Sieht man das Semantische Web als Zukunft des Internets, werden µF wohl in nächster Zeit auch auf diesem Gebiet von dem wesentlich semantischeren RDFa abgelöst.
Bei Medientheoretikern gibt es die These dass „bislang noch kein Medium von einem anderen überflüssig oder verdrängt worden wäre„, warum sollte das nicht auch für offene Standards gelten 🙂
Ich kann mir zwei sinnvolle Anwendungsgebiete für Microformats vorstellen (über die ich auch noch etwas detaillierter schreiben möchte), in denen es (noch) keine bessere Alternative gibt.

Microformats sind direkt in die Webseite integriert und benötigen keinen Backchannel wie z.B. bei XML-Schnittstellen wie RSS, deshalb bietet es auch eine Ideallösung für Semantische Suchmaschinen wie z.B. Yahoo!s Search Monkey oder Technorati Kitchen. Suchmaschinen haben durch uF die einmalige Möglichkeit, strukturierte Inhalte zu indexieren und auf deren Basis, Systeme wie z.B. Kalender, online Telefonbücher und Musiksuchen abzubilden. Hier haben Mikroformate durch die Anzahl der schon definierten Formate und deren weite Verbreitung auch einen enormen Vorteil gegenüber RDFa.
Eine zweite Niesche beschreibt Sascha Konietzke in seinem Artikel What Are Microformats and What Do They Mean to Mobile?. Die meisten Handys unterstützen mittlerweile normales XHTML und wären somit ein idealer Client für Microformats. Der Hauptfokus neben dem Telefonieren und dem SMS schreiben liegt bei Handys auf dem Adressbuch oder dem Kalender, also genau den zwei weit verbreitetsten Mikroformaten hCard und hCalendar. Auch die, ursprünglich für Twitter entworfenen, Nanoformats wären ein idealer Standard um semantisch zu SMSen 🙂
Auch wenn Microformats keine Ideallösungen für DataPortability sind und nicht der Semantic Web Idee entsprechen, gibt es sicherlich genug sinnvolle Anwendungsgebiete.

Neben XBMC für Mac OS X gibt es jetzt auch ’nen schicken XBMC-Installer für Windows. Bitte beachtet dass es sich hier um eine sehr frühe Test-Version handelt, die noch ’ne Menge Bugs hat.
Zum original Thread im XBMC-Forum.
Jetzt wo der Release Candidate 1 von Firefox 3 erhältlich ist, fragen sich einige wo denn die „versprochenen“ Microformats sind. Michael Kaply, der Macher von Operator (und meines Wissens auch der Mann hinter der Firefox-Microformats-API) versucht diese Frage in seinem Weblog zu beantworten:
The answer is that there is a microformats API in Firefox 3, but unfortunately there is nothing available in the UI for this release.[…]
The primary reason that microformats aren’t exposed in the Firefox UI is that there was never any agreement as to how to expose them.
Da hatte ich damals ja gar nicht so unrecht:
Ich bin mir nicht 100%ig sicher, aber ich glaub es wird nur eine API für das Parsen von Microformats gestellt, da es das Operator Plugin ja auch für Firefox 3 gibt.
Wie das mit den oben genannten Selektoren aussieht weiß ich auch nicht.
Wer sich für das Thema Firefox, Microformats und die Zukunft von Operator interessiert, sollte sich einfach mal Kaplys kompletten Artikel durchlesen.
Chris Pirillo hat am letzten Wochenende sein neues WordPress Theme WicketPixie vorgestellt. Das spannende an dem Theme ist der integrierte Action/Lifestream, der sehr an den Stream von Jeremy Keith erinnert, das flexible Design und das umfangreiche Admin-Menü (mehr dazu im Screencast weiter unten im Post).
Das Theme macht auch grafisch einen recht schicken Eindruck und soll demnächst unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz veröffentlicht werden.