Matthias Pfefferle
Matthias Pfefferle
@pfefferle@notiz.blog

Ich bin Webworker und arbeite als „Open Web Lead“ @ Automattic. Ich blogge, podcaste und schreibe eine Kolumne über das open, independent und federated social Web. Mehr über mich.

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  • Vor ungefähr einem Monat habe ich schon einmal darüber geschrieben, wie wichtig Filter für Informationsmedien wie Feed-Reader oder Lifestreams sind. Der Artikel beschreibt, wie man Attention-Daten benutzen könnte um die enorme Informationsflut nach Interessen zu filtern.

    NoiseRiver ist ein erster Versuch die Informationsmenge von FriendFeed durch einige Filter übersichtlicher zu gestalten.

    You’re an addicted user of FriendFeed, and we understand you! isn’t it just so Magic!. NoiseRiver is not intended to replace FriendFeed, it’s an experimental service still in early alpha stage of developement that aims to extend friendFeed with some cool features like ranking on your interests and/or your feelings about other friendfeed’s users. Give it a try, login with your nickname and remote Key!

    Für NoiseRiver ist keine separate Registrierung notwendig, man loggt sich einfach mit seinem FriendFeed-Username und dem API-Key ein und bekommt seinen unveränderten FF-Stream präsentiert.

    Um diesen Stream leserlicher zu gestalten bietet NoiseRiver zwei Filter-Arten:

    Nach Interessen filtern

    Über den Interessens-Filter hat der Nutzer die Möglichkeit seine Interessen als Keywords anzulegen und sie über einen Schieberegler zu gewichten.

    NoiseRiver - Your interests - What you like and what you hate

    Um Einträge mit einem speziellen Keyword komplett auszublenden, muss man den Schieberegler einfach nur komplett nach links ziehen und den Punkt „Hide entries with a very high hated rank? (-100%)“ aktivieren.

    Diese Methode ist leider etwas umständlich, da man neben seinen Interessen auch all seine „Nicht-Interessen“ angeben muss, damit sie aus dem Stream verschwinden. Eleganter wäre ein Sortiermechanismus, nach Relevanz und Zeit, der alle Einträge die nicht zu den Interessen des Users gehören, einfach automatisch ausblendet.

    …natürlich habe ich sofort nach einer Möglichkeit gesucht um APML-Feeds zu importieren.

    NoiseRiver

    Leider gibt es nur einen Import per Upload (der auch noch nicht ganz funktioniert) und keine Möglichkeit einen APML-Feed direkt zu abonnieren.

    Der Filter über Personen

    Der Personen-Filter ist im Prinzip nichts anderes als der Interessens-Filter auf Basis von Nicknames.

    NoiseRiver - Your Neighborhood - Who you like and who you hate.jpg

    Leider werden die Freunde von FF noch nicht in NoiseRiver übernommen und es gibt leider auch noch keine Möglichkeit sie z.B. per hCards zu importieren.

    Bisher wird auch bei diesem Filter nicht nach Relevanz sortiert. Die Einträge werden lediglich farblich gekennzeichnet.

    Fazit

    Der Service ist sicherlich nicht ausgereift und braucht noch einige Zeit um ein wirkliches Relevance-Ranking anbieten zu können, spart durch das Ausblenden und Hervorheben von Einträgen jetzt schon eine Menge Zeit beim Lesen.

    (via louisgray.com via Carsten Pötters Shared-Items (sehr lesenswert))

    Keine Kommentare zu Ist NoiseRiver DAS Mittel gegen den Lärm?
  • Warum sollte nur die Ausgabe ((X)HTML) semantisch anreichern und die Eingabe vernachlässigen?

    Beim spielen mit dem hCard-Mappers und der Firefox-Microformats-API kam mir die Idee, auch Formulare semantisch auszuzeichnen…

    In dem Artikel Use the new microformats API in your Firefox 3.0 Extensions beschreibt Rob Crowther wie man mit Hilfe der Firefox-Microformats-API eine hCard speichert um sie zum Ausfüllen verschiedener Formulare weiterverwenden zu können.

    Das Problem: Das Prinzip funktioniert leider nur bei Formularen die dem festgelegten Aufbau entsprechen. Im Fall des Beispiels wäre das:

    <h1>hCardFormFiller Target Form</h1>
    <form action="#" method="post">
        <label>Name: <input type="text" id="name" /></label><br />
        <label>Email: <input type="text" id="email" /></label><br />
        <label>Home page: <input type="text" id="homepage" /></label><br />
        <label>Street Address: <input type="text" id="address1" /></label><br />
        <label>City: <input type="text" id="address2" /></label><br />
        <label>Region: <input type="text" id="city" /></label><br />
        <label>Postcode: <input type="text" id="postcode" /></label><br />
        <input type="submit" />
    </form>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Warum nicht gleich das Formular als hCard-From aufbauen?

    <form action="#" method="post" id="vcard" >
      <fieldset id="fn">
        <legend>Name</legend>
        <label for="given-name">Vorname:</label>
          <input type="text" id="given-name" />
        <label for="family-name">Nachname:</label>
          <input type="text" id="family-name" />
      </fieldset>
      <label for="email">Email:</label>
        <input type="text" id="email" />
      <label for="url">Homepage:</label>
        <input type="text" id="url" />
      <fieldset id="adr">
        <legend>Adresse</legend>
        <label for="street-address">Straße:</label>
          <input type="text" id="street-address" />
        <label for="locality">Stadt:</label>
          <input type="text" id="locality" />
        <label for="region">Region:</label>
          <input type="text" id="region" />
        <label for="postal-code">Postleitzahl:</label>
          <input type="text" id="postal-code" />
      </fieldset>
      <input type="submit" />
    </form>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Das Einheitliche Format für Ein- (Formular) und Ausgabe (Microformats) hätte zur Folge, dass keine aufwendigen Mapper (wie z.B. hCard-Mapper) mehr nötig wären um ein Formular per hCard auszufüllen…

    Schöne neue Welt 🙂

    2 Kommentare zu hForms – Semantische Formulare
  • xbmc_laptop2_splash.JPG


    Quelle: lifehacker

    Lifehacker hat eine fantastische Anleitung veröffentlicht, mit der man die Linux-Version des XBMC-Media-Centers mit Hilfe von Ubuntu zu einem boot-fähigen LiveXBMC umbaut.

    […] if you’ve got at least a 1 GB USB drive and a computer that can boot from it, you’re in luck. LiveXBMC, a blend of the XBMC and Ubuntu Linux, lets you do all the same big-screen media playing, […] and other media center goodness without installing a thing, but with saved settings.

    Großartig!

    4 Kommentare zu XBMC-Media-Center direkt vom USB-Stick booten
  • Boxee ist ein Open-Source Media-Center für den Mac (und bald auch für Linux und Windows) basierend auf dem XBMC-Media-Center.

    Free, open source application Boxee is a new media center application for the Mac (and soon to be Linux and Windows). Based on the open source media center application Xbox Media Center, aka XBMC, which we’ve covered from its humble beginnings on the Xbox classic to its move to your Mac and your thumb drive, Boxee completely reskins XBMC and adds a new social element. With Boxee, your local content seamlessly integrates with web content from sites like Last.fm and YouTube, and Boxee shares what you’re watching, listening to, and liking with all of your friends. #

    boxee-activity.png

    Boxee Dashboard mit allen Aktivitäten meiner Freunde.

    social-web-integration.png

    Integration von Social Networks wie z.B. FriendFeed oder Twitter.

    Mehr dazu bei lifehacker.

    3 Kommentare zu Boxee: XBMC Media Center + Social Network für den Mac
  • Die Ankündigung der BBC, alle Microformats die auf den abbr-design-pattern aufbauen, zu entfernen und sich in der Zwischenzeit mit dem Thema RDFa zu beschäftigen…

    In the meantime we’ll be looking at the possible use of RDFa (a slightly bigger S semantic web technology similar to microformats but without some of the more unexpected side-effects).

    …wurde von einigen Personen als direkter vergleich zwischen den beiden Formate (zugunsten von RDFa) gesehen und hat eine hitzige Diskussion entfacht.

    Manu Sporny hat den Dialog in der Microformats-Mailing-List schön zusammengefasst.

    Am interessantesten ist jedoch die Antwort der BBC auf dieses „Missverständnis“:

    My original post on removing microformats from /programmes seems to have kicked off quite a debate. Unfortunately some of this seems to have resulted in RDFa people criticising microformats and vice versa. Which wasn’t really the intention.

    …und dass das Entfernen der abbr-design-pattern auch nur temporärer Natur ist, bis das Problem behoben wurde:

    This is hopefully only a temporary ban until the microformats community come up with an alternative to the abbreviation design pattern that doesn’t break BBC accessibility standards.

    Also… viel Aufregung um nichts…

    Ich persönlich verstehe die Diskussion (Microformats vs. RDFa) nicht wirklich und kann mich eigentlich nur Evan Prodromou anschließen, der folgendes als Idealfall ansieht:

    1. RDFa gets acknowledged and embraced by microformats.org as the future of semantic-data-in-XHTML
    2. The RDFa group makes an effort to encompass existing microformats with a minimum of changes
    3. microformats.org leaders join in on the RDFa authorship process
    4. microformats.org becomes a focus for developing real-world RDFa vocabularies
    Keine Kommentare zu RDFa vs. Microformats
  • Dass die abbr-design-pattern nicht das gelbe vom Ei sind (massive Probleme mit Screen-Readern), hat das Web Standards Project (WaSP) schon vor mehr als einem Jahr festgestellt, aber es bedarf meistens etwas Druck von außen damit sich wirklich etwas ändert.

    Nach der Ankündigung der BBC, alle Microformats (die das abbr-design-pattern verwenden) von ihren Seiten (speziell bbc.co.uk/programmes) zu nehmen, ist die alte Diskussion wieder in vollem Gange.

    Diskutierte Lösungen:

    • <span class="dtstart data-20051010T10:10:10-0100">10 o'clock on the 10th</span>
    • <span class="dtstart{2005-10-10T10:10:10-0100}">10 o'clock</span>
    • <abbr class="dtstart data{2008-06-23}" title=June 23rd, 2008">Today</abbr>
    • <abbr class="fancy data{2008-06-23} dstart" title=June 23rd, 2008">Today</abbr>
    • <span class="dtstart" content="2008-06-23">Today</span> (Nicht XHTML 1.x valide)

    Noch mehr Infos zu dem Thema bekommt man im Wiki oder über die Mailing-Liste.

    (via hackr)

    Keine Kommentare zu BBC und das alte hAccessibility Problemchen
  • Was ist eigentlich Fire Eagle?

    Fire Eagle is a site that stores information about your location. With your permission, other services and devices can either update that information or access it. By helping applications respond to your location, Fire Eagle is designed to make the world around you more interesting!

    Man kann Fire Eagle natürlich auch über ein Webfrontend oder per Dopplr/Places aktualisieren… aber das kann ja jeder 🙂

    Der twitter-firebot

    Um den Fire-Bot testen zu können muss man ihm zuerst folgen und ihn um eine Einladung bitten (falls man noch keinen Invite hat).

    • d firebot invite

    Nach der Einladung erfolgt die Authentifizierung des Bots.

    • d firebot auth

    Der Bot antwortet (mir hat er leider noch nicht geantwortet) mit einem Authentifizierungs-Link über welchen der Firebot für Fireeagle freischaltet wird.

    Danach kann man seine Location bequem über Twitter ändern:

    • d firebot u Weinheim, Germany
    • d firebot u Ettlingen
    • d firebot u 69469
    • etc

    (via)

    Der IRC-firebot

    Die Jungs von #geo haben sich einen ganz ähnlichen Fireeagle-Bot für ihren Channel gebaut.

    Nachdem man den Bot auf sich aufmerksam gemacht hat…

    [19:02] pfefferle: fireup, help?
    [19:02] fireeagle: pfefferle: I have just sent you a URL in privmsg, please click on it to authorize.

    …bekommt man eine Private-Message mit einer Authentifizierungs-URL…

    fireeagle: Try Again! You must authorize first: https://fireeagle.yahoo.net/oauth/authorize?oauth_token=XXXXX

    …(gleiches Prinzip wie bei Twitter) und man kann seinen Status auch über IRC ändern.

    [19:23] pfefferle: fireup Weinheim, Germany
    [19:23] fireeagle: Updating pfefferle to Weinheim, Deutschland

    Zur Kontrolle nochmal im Fire Eagle nachschaun:

    Fire Eagle last spotted you about 1 hour ago in Weinheim, Deutschland using Fire Eagle GeoIRC bot. If you’ve gone somewhere else, then you should update your location!

    (via)

    Keine Kommentare zu Fire Eagle per Twitter oder IRC aktualisieren
  • Eigentlich bringt das iPhone, mit WLAN und einem (fast) vollwertigen Safari, die besten Voraussetzungen um Microformats zu verarbeiten.

    Nach der Frage von Rauno…

    […] Weißt du von einer Möglichkeit, Microformats aus Firefox in den iPhonekalender zu exportieren? […]

    und nach Wojteks Kommentar…

    […] I prefer bookmarklets but this will come handy for sure too. […]

    habe ich mir überlegt, es sollte doch möglich sein, Microformats mit einem Bookmarklet direkt auf dem iPhone nutzbar zu machen…

    Prinzip ist einfach, Bookmarklet (z.B. von Leftlogic oder Technorati) im normalen Safari Bookmarken, iPhone Safari mit normalem Safari über iTunes syncen, das wars… (wem das zu schnell ging kann sich das hier nochmal in Ruhe am Beispiel eines del.icio.us Bookmarklets anschauen.)

    Das Bookmarklet funktioniert super:

    IMG_0056.JPG

    …aber der §$%!& iPhone Safari kann keine vCard oder iCalendar Dateien verarbeiten!

    IMG_0057.JPG

    Mach ich irgendwas falsch? Sogar mein popliges Sony Ericsson Handy erkennt vCards und weiß dass sie ins Adress-Buch gehören!

    Naja… Wie schon im Titel erwähnt: Es könnte so einfach sein.

    (Dickes Danke an Florian (.dean) fürs testen und die Screenshots und an Marco, dessen iPhone ich kurz entführen durfte)

    3 Kommentare zu Microformats und das iPhone – Es könnte so einfach sein
  • Endlich kann man den SearchMonkey auch als Nicht-Entwickler ausprobieren… Für diejenigen die keine Ahnung haben um was es geht, der SearchMonkey ist eine Art Erweiterung für die Yahoo! Suche um Suchergebnisse anhand von strukturierten Inhalten wie z.B. microformats, eRDF, RDFa oder XML Strukturen wie z.B. Atom aufzubereiten.

    Strukturierte Ergebnisse erlauben es Ihnen das Sucherlebnis der Yahoo! Suche individuell zu gestalten, da sie nützliche Informationen und Links präsentiert bekommen, die das Suchen beschleunigen und erleichtern. Die vorhandenen Suchergebnisse in der Yahoo! Suche werden um reichhaltige und informative Inhalte der Strukturierten Ergebnisse erweitert.

    Kurz gesagt, der Affe macht die Suche schick 🙂 (wer noch mehr über den SearchMonkey erfahren will, sollte sich den Artikel von Markus Spath durchlesen).

    Seit Anfang des Monats ist der SearchMonkey über die normalen Such-Einstellungen der Yahoo! Suche (erreichbar direkt neben dem Suchfeld) erreich- und konfigurierbar.

    Yahoo-Suche – Websuche.jpg

    Unter dem Punkt Strukturierte Ergebnisse können beliebige Module zum verschönern der Ergebnisse ausgewählt werden.

    Das Ergebnis sieht dann z.B. wie folgt aus…

    ettlingen - Yahoo! Suche Suchergebnisse.jpg

    Wer sich etwas mit PHP und XSLT auskennt, kann auch selbst Module entwickeln und in der Yahoo! Search Gallery veröffentlichen

    Keine Kommentare zu SearchMonkey für Anwender
  • hcard-validator-operator.jpg

    An Operator User Script to validate hCards via the hCard microformat Validator.

    Download: hcard-validator.js

    2 Kommentare zu hCard Validator Script for Operator