Gerade eben erreichte unsere EUROPA Online-Redaktion eine freudige Nachricht für alle Hörspielfans. Kosmos und SonyBMG haben sich im „Fall – Die drei ???“ geeinigt und am 04.04.2008 werden endlich wieder neue „Drei ???“-Hörspielabenteuer veröffentlicht.
Neuer Name, neue Domain, neues Design und neue Plattformen.
Team XBMC hat sich entschlossen XBoxMediaCenter in XBMC Media Center umzubenennen, da XBMC neben der X-Box (XBMC for Xbox) jetzt auch für Linux (XBMC for Linux) und Mac OS X 10.5 (XBMC for Mac OS X) erhältlich sind.
Neben dem Namen hat man auch noch die komplette Homepage aufpoliert… das XBMC Media Center ist jetzt unter XBMC.org erreichbar und hat ein komplett neues Design bekommen.
Ich hoffe dass neben all dem Hype um den Linux- und Mac OS X-Port die X-Box nicht komplett vernachlässigt wird. Das Design und die neue Domain sind auf alle Fälle positiv und ich bin gespannt auf die Mac-Version 🙂
Gestern vor vier Jahren hielten Tantek Çelik and Kevin Marks eine Präsentation über „real world semantics“. Die Präsentation machte an Beispielen wie XFN und einigen rel-Design-Pattern klar, wie es Designern und Entwicklern möglich ist, mit bestehenden Formaten wie X/HTML semantisch zu arbeiten.
Mittlerweile hat sich aus ein paar HTML Design Pattern eine große Open-Standards-Bewegung entwickelt, aus der noch mind. ein Duzent neuer (sog.) Mikroformate heraus entstanden sind. Microformats wie z.B. die hCard oder XFN sind heute Basis von weiteren Open-Standard-Groups wie z.B. Data- oder Social-Network-Portability und große Unternehmen wie Google, Yahoo, Apple oder Mozilla setzen auf ein breites Spektrum dieser „real world semantics“.
Wahrscheinlich haben Microformats gerade durch ihren pragmatischen Ansatz die Semantic Web Idee einen ganzen Schritt voran getrieben und gezeigt, dass Semantiken nicht nur mit RDF oder OWL sondern auch mit simplen HTML class– und rel-Attributen möglich ist.
Vielen Dank an alle Entwickler und Designer die die Microformats Idee voran getrieben haben und vor allem an Tantek…
Wie schon mehrfachberichtet wurde, hat Google mit der Social Graph API einen großen Schritt in Richtung DataPortability gemacht. Die Social Graph API ist eine weiterer Coup von Brad Fitzpatrick (Live Journal, memcached und OpenID) und bietet eine einfache API um „public connections“ die man zu genüge im Netz erstellt hat zu interpretieren um wiederverwendbar zu machen.
With the Social Graph API, developers can now utilize public connections their users have already created in other web services. It makes information about public connections between people easily available and useful.
Die Google API setzt hauptsätzlich auf das MicroformatXFN (V 1.1) zum darstellen des Sozialen Netzes.
XHTML Friends Network benutzt das rel Attribut von Links um Verbindungen zwischen Personen darzustellen. <a rel="me" /> kennzeichnet z.B. eine weitere Webseite des Verlinkenden. Weitere Formate (bei Google Edge Types) sind das auf RDF basierende FoaF und OpenID delegation Links <link rel="openid.delegate" />.
Die API ist recht simple und lässt sich komplett über URL Key/Value Paare konfigurieren…
Gestern wurde der erste (von vielen folgenden) offizielle DataPortability Report veröffentlicht, um die bisherigen und nächsten Schritte der Gruppe öffentlich zu machen. Inhalt des Berichts sind zum Besispiel der neue Slogan „Connect. Control. Share. Remix.“ und die Beschreibung der unterschiedlichen Action-Groups.
Da ich gerade geschäftlich etwas im Stress bin und die letzten Tage nicht vor 20 Uhr nach Hause gekommen bin, wird es die nächsten Tage nur kleinere Posts geben. Ich hoffe das pendelt sich nächste Woche wieder einigermassen ein…
Zum Thema… Vorgestern hat Matt Mullenweg (der Gründer von Automattic) ein neues Theme mit Namen „Prologue“ vorgestellt. Das Besondere an Prologue ist sein simpler Aufbau und die Ähnlichkeit zu Twitter.
Die Idee für das Theme kam folgendermassen:
[…] like a way for each of us to share short messages about what we’re doing or working on internally, or private messages between groups of folks.
…und genau das ist leider auch das Manko an Prologue. Das Theme ist so aufgebaut, dass von jedem Autor nur der neuste Post angezeigt wird, d.h. es wird nur ein Post angezeigt wenn man es alleine verwendet 🙁 . Eigentlich schade, weil ich Twitter sehr mag und das schlichte Design von Prologue sehr schick finde. Aber vielleicht habe ich ja doch Glück und jemand nimmt sich das Theme nochmal vor:
This isn’t something we’re personally interested in, but we’ve made the theme available as open source under the GPL so if you want to hack around it yourself you’re welcome to.
Wo wir gerade bei WordPress und Twitter sind… Twitter Tools ist ein umfassendes Twitter Plugin für WordPress, um Daten in allen Variationen zwischen Twitter und WordPress auszutauschen.
Digg has joined the DataPortability Project, a group of websites cooperating to help you securely use your data however you want. Why? Because you own your data. It’s that simple. From the start, Digg has supported the idea that you own your own data.
twauth steht für twitter+authentication und ist ein, für mobile Geräte gedachter, OpenID Provider basierend auf Twitter. Ausschlaggebend für den von Ian McKellar entwickelten Dienst, war der von Chris Messina verfasste Blog-Post „The OpenID mobile experience“ in dem er seine eher negativen Erfahrungen mit bisherigen OpenID Providern auf mobilen Endgeräten beschreibt. Um den Dienst nutzen zu können sind folgende Schritte notwendig:
Man muss twauth in seine Follow-Liste bei twitter hinzufügen.
Danach kann man http://twauth.ianloic.com/<twittername> als OpenID Identity einsetzen.
Ich habe das ganze mal mit der mobilen Version von Ma.gnolia (m.gnolia.com) und iPhoney, einem iPhone Emulator für den Mac, durchgespielt.
Nach dem Eingeben der OpenID URL wird man automatisch auf die Loginseite von twauth geleitet. Die Authentifizierung findet nicht wie im klassischen Sinn, über Benutzername und Passwort, statt sondern über eine 5 Stellige Zahl die man als „Private Message“ via Twitter bekommt.
Danach noch die entsprechende URL (in diesem Fall Ma.gnolia) bestätigen und fertig.
Leider muss man nach der Anmeldung über twauth seine kompletten Daten per Hand ausfüllen, da twauth bisher weder SREG noch AX unterstützt. Außerdem muss man den oben beschriebenen Vorgang bei jeder Anmeldung wiederholen, da twauth noch kein Session-Management unterstützt.
Genau genommen bietet twauth also noch keine wirkliche Vereinfachung des Registrier- und Anmelde-Prozessen (es dauert im Gegenteil wahrscheinlich sogar länger), ich mag jedoch die Idee mit Twitter und der PM sehr und hoffe dass sich bei twauth in Zukunft noch einiges tun wird. Mit SREG und einem simplen Session Management würde twauth schon einen sehr guten mobilen OpenID Provider abgeben.