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  • Am „Tag der Arbeit“ (1. Mai) wurde ein neues Format veröffentlicht, was sich genau mit dem Thema (Arbeit) befasst (wenn das nicht Liebe zum Detail ist :)). ULML steht für User Labor Markup Language und stellt die Arbeit eines Users in einem Sozialen-Netz (z.B. eine Community oder ein Weblog) dar.

    Vom Aufbau und der Idee her ist das ULML sehr ähnlich wie APML aufgebaut:

    <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
    <ulml version="0.1">
      <channel>
        <record>
          <actions>
            <item name="photo" type="upload">120</item>
            <item name="photo" type="tag">330</item>
          </actions>
          <reactions>
            <item name="photo" type="comment">15</item>
          </reactions>
          <network>
           <item name="connection">256</item>
          </network>
        </record>
      </channel>
    </ulml>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Ein record besteht aus folgenden Tags:

    • <actions> — a person’s actions (video uploads, bookmarks, tags, comments, votes etc.)
    • <reactions> — other’s reactions to the person’s actions (same types as in actions)
    • <network> — efficiency of the personal social network

    Mehr Infos zum Aufbau der XML-Datei findet ihr auf userlabor.org.

    Der genaue Sinn dieses Formats hat sich mir noch nicht ganz erschlossen:

    We believe that universality, transparency, and accessibility of user labor metrics will ultimately lead to more sustainable service cycles in social web.

    Die einzige Möglichkeit die mir spontan einfällt, ist der „Wert“ eines Nutzers wenn es z.B. um die Schaltung von Werbung geht.

    …ein ULML WordPress Plugin sollte auch nicht wirklich viel Arbeit bereiten 🙂

    1 Kommentar zu ULML und der Tag der Arbeit
  • Seit letzter Woche ist es möglich, das Location-Feld (rechts oben im Profil) über die Twitter-API zu ändern.

    Updates the location attribute of the authenticating user, as displayed on the side of their profile and returned in various API methods. Works as either a POST or a GET.

    Mal schaun wann es den ersten Twitter-Dienst gibt, der die Location über das L: – nanoformat anpasst, oder wann es eine schöne fireeagle-Anbindung gibt.

    (via)

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  • Im MyBlogLog-Blog wurden gestern die neuen v/hCard Features von MyBlogLog vorgestellt.

    Pfefferle-MyBlogLog.jpg

    Der vCard-Export spricht ja eigentlich für sich selbst, aber die hCard-Implementierung bedarf ein paar zusätzlicher Worte. Wie schon in den Kommentaren des letzten Posts so treffend bemerkt wurde, ist es ja eigentlich kein wirkliches Hexenwerk seine Seite zu microfromatieren, umso schöner finde ich es wenn sich jemand dabei Mühe gibt.

    MyBlogLog hat der hCard eine eigene Seite spendiert, die man über das hCard-Icon (siehe Bild 1) erreicht…

    Pfefferle-MyBlogLog-hCard.jpg

    Aber warum macht es Sinn die hCard auf eine extra Seite zu verbannen? Bei mehreren hCards auf einem Profil, wie im Falle von MyBlogLog (auch die Kontakte sind mit hCards ausgezeichnet), bekommt man beim interpretieren (parsen) der Seite das folgende Problem: Welche hCard ist die Richtige?

    Der einfachste Weg um auf eine representative Identity zu verweisen ist, eine externe hCard auf der Profil-Seite mit rel-me zu verlinken. Im Fall von MBL sollte man dies über <link rel="me" /> im Header der Profilseite realisieren, da der Action-Stream auch eine hohe Anzahl an rel-me Links aufweist.

    <link rel="me" href="http://www.mybloglog.com/buzz/members/pfefferle/hcard" type="text/html" />Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Alternativ könnte man auch mit XRDS-Simple auf die hCard-Seite verweisen (siehe auch Service Catalogue):

    <XRDS xmlns="xri://$xrds">
      <XRD xmlns:simple="http://xrds-simple.net/core/1.0"
              xmlns="xri://$XRD*($v*2.0)" version="2.0">
        <Type>xri://$xrds*simple</Type>
        <Service priority="10">
          <Type>http://www.w3.org/2006/03/hcard</Type>
          <URI simple:httpMethod="GET">
            https://web.archive.org/web/20100413121636/http://www.mybloglog.com:80/buzz/members/pfefferle/hcard
          </URI>
        </Service>
        <Service priority="20">
          <Type>http://gmpg.org/xfn/11</Type>
          <URI simple:httpMethod="GET">
            https://web.archive.org/web/20100413121636/http://www.mybloglog.com:80/buzz/members/pfefferle/hcard
          </URI>
        </Service>
      </XRD>
    </XRDS>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Mal sehen was MyBlogLog als nächstes vor hat 🙂

    Keine Kommentare zu MyBlogLog mit hCard & vCard support
  • Nachdem sich Benjamin Nowack gestern (via twitter) noch gefragt hat ob es möglich ist, einem Firefox-HTML-Validator RDFa beizubringen…

    wondering if the FF HTML Validator extension could be hacked to support RDFa. Basic QA is a bit too complicated with only the w3.org checker

    …hat er ihn heute auf seiner Webseite veröffentlicht 🙂

    Benjamin Nowacks angepasster Validator basiert auf der HTML Validator Extension for Firefox von Marc Gueury und funktioniert leider vorerst nur unter Windows.

    Zum Download

    Weitere sehr interessante Projekte von Herrn Nowack die man sich auch unbedingt anschauen sollte:

    • ARC – Easy RDF and SPARQL for LAMP systems
    • SPARQLBot – Your Semantic Web Command Line
    Keine Kommentare zu Firefox HTML Validator mit RDFa – Support
  • mahalo-microformats.jpg

    …zwar vorerst nur hCard, adr und rel-license auf einer sehr geringen Anzahl von Seiten, aber immerhin ein Anfang. (via)

    4 Kommentare zu Maholo unterstützt Microformats
  • Cognition ist ein Parser (Perl 5) für alle möglichen Semantic-Web – und „lowercase semantic web“ – Standards:

    Cognition is a parser for both “upper case Semantic Web” (RDF, RDFa) and “lower case semantic web” (microformats) technologies. It includes modules for exporting parsed data in a variety of formats, including RDF, vCard, iCalendar, Atom and KML.

    Die Liste der unterstützten Metadaten und Semantiken ist definitiv zu lang um sie hier zu posten 🙂

    Keine Kommentare zu Cognition 0.1-alpha7
  • NewsGator Online, die online Version von den klassischen Feed-Readern FeedDemon und NetNewsWire, unterstützt jetzt auch APML.

    NewsGator Online.jpg

    Der APML-Feed beinhaltet alle RSS-Feeds mit einer Wertigkeit, wahrscheinlich nach dem selben Prinzip errechnet wie der Feed Report bei NetNewsWire oder FeedDemon.

    Feed Report_ Attention.jpg

    Der Online-APML-Feed ist also, wie auch der APML export bei FeedDemon nichts weiteres als ein OPML-Feed mit Attention Profile.

    Leider ist NewsGator Online nur APML-Provider und bietet mir keine Möglichkeit, z.B. neue Feeds anhand meines Attention Profiling zu finden.

    (via)

    APML als Filter für meinen Feed-Reader

    Ich höre immer häufiger von Leuten, die ihren RSS-Reader ausmisten, da einfach viel zu viele Informationen auflaufen, die in keiner annehmbaren Zeit „abgearbeitet“ werden können. Natürlich hat man mittlerweile einen Mechanismus entwickelt, mit dem man recht schnell zwischen wichtigen von unwichtigen Artikeln unterscheiden kann, aber warum sollte man diesen Vorgang nicht automatisieren?

    Warum nicht einfach eines meiner Attention Profiles (z.B. der APML-Feed meines Weblogs) dazu verwenden, die Inhalte meiner abonnierten Feeds zu bewerten und dementsprechend zu filtern/sortieren. Das würde mir ne Menge Zeit ersparen und ich müsste auf keinen meiner Feeds verzichten.

    …aber sicherlich arbeiten Google und NewsGator schon an genau diesem APML Filter für GoogleReader bzw. NewsGator Online 🙂

    Keine Kommentare zu NewsGator Online unterstützt APML
  • Nach den Ankündigungen, dass myBlogLog MicroID für die eigenen Profilseiten einsetzt (bsp.: www.mybloglog.com/buzz/members/pfefferle/) habe ich mich gefragt, warum myBlogLog MicroIDs nur anbietet, nicht aber für die Verifizierung der Blogs verwendet.

    Aber zuerst mal eine kurze Einführung. MicroID ist eine einfache Möglichkeit, den Besitz von Webseiten zu validieren.

    MicroID enables anyone to claim verifiable ownership over content hosted anywhere on the web (social networking sites, discussion forums, blogs, etc.).

    Das Prinzip ist einfach, es wird ein Hash-Wert aus zwei unterschiedlichen URLs (auch Pseudo-URLs wie z.B. „mailto:“ oder „xmpp://“ sind möglich) gebildet und als Metatag in die Webseite eingebunden.

    hash = sha1(
        sha1( "mailto:mustermann@example.com" ) 
        + 
        sha1( "http://www.example.com/" ) 
      )Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    Alternativ zu sha1 kann z.B. auch MD5 verwendet werden. Der Aufbau des Metatags sieht folgendermassen aus uri+uri:algo:hash

    <meta name="microid" 
      content="mailto+http:sha1:
        ba37d92454792b65838c9827a8d75171c7241924" />Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Der Vorteil eines proprietären Formats im Gegensatz zu MicroID

    Was die genauen Gründe dafür sind, dass myBlogLog ein eigenes Format verwendet weiß ich natürlich nicht, aber schaut man sich MicroID etwas genauer an, findet man doch einige kleine Problemchen.

    Eigentlich ist es ja nur ein wirkliches Problem, und zwar die URL… Eine URL kann man auf zu viele verschieden Weisen schreiben, als dass sie eine valide ID abgeben könnte:

    • http://example.com
    • http://www.example.com
    • http://example.com/

    Zusammen mit der E-Mail – Adresse mustermann@example.com bekommt man drei verschiedene Hash-Werte:

    • 19358536d8c443614bc7d861f4b050ee34a549b9
    • 05c732700bfa89cd234bb7fc08cb673f7c0d88b8
    • 9275b4dcd7cc2c997b2a5249420b422e937d36e0

    Das heißt, es kommt immer darauf an wie der Benutzer seine URL bei einem entsprechenden Service angibt. Ist für den Metatag der Webseite http://example.com verwendet und beim Service http://www.example.com/ angegeben worden, kann die Webseite nicht verifiziert werden, da sich die Hash-Werte unterscheiden.

    Lösungsvorschläge

    Eine mögliche Lösung wäre alle denkbaren URLs auszuprobieren, was nicht sehr performant wäre und eine menge Zeit beanspruchen würde. Die (meiner Meinung nach) bessere Lösung wäre eine Art „service catalogue“ an, in dem festgelegt ist wie z.B. die von myBlogLog verwendete MicroID-URL aussieht.

    Ein Beispiel: http://www.mybloglog.com/buzz/members/Username/

    Das Problem bezieht sich natürlich nur auf Services/Communities, bei denen man keinen Einfluss auf die MicroID hat. Bei persönlichen Weblogs ist das natürlich was anderes, da die URL und der Matatag vom Benutzer selbst angelegt werden.

    Falls jemand noch nen tollen Lösungsvorschlag hätte wäre ich sehr dankbar, weil ich MicroID trotz allem gerne einsetzen würde… Das Prinzip ist einfach so schön simpel 🙂

    8 Kommentare zu Das kleine Problem mit MicroIDs
  • Eigentlich wollte ich NoseRub schon vor ner ganze Weile mal testen, jetzt habe ich die seit vorgestern erhältliche Version 0.6 zum Anlass genommen, NoseRub mal auf meinem Server zu installieren: pfefferle.org

    Wer NoseRub, wie ich als SingleUser-System auf seinem Server/Webspace hosten will (anstatt als Service wie Identoo.com) muss nur zwei Dinge beachten:

    NoseRub Registration Type

    Zuerst sollte man sicherstellen dass sich keiner bei NoseRub registrieren kann, dazu einfach die Datei „app/config/noserub.php“ öffnen und den NOSERUB_REGISTRATION_TYPE auf none setzen.

    define('NOSERUB_REGISTRATION_TYPE', 'none');Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    SocialStream durch „My Profile“ ersetzen

    Im zweiten Schritt kann man die Startseite (SocialStream) durch sein eigenes Profil ersetzen. Hierzu muss man in der „app/config/routes.php“ einfach nur die Zeile

    Router::connect('/', array('controller' => 'identities', 'action' => 'social_stream'));Code-Sprache: PHP (php)

    …mit…

    Router::connect('/', array('controller' => 'identities', 'action' => 'index', 'username' => 'USERNAME'));Code-Sprache: PHP (php)

    …ersetzen und statt USERNAME den eigenen Benutzernamen eintragen. Das wars eigentlich schon.

    Viel Spaß beim ausprobieren 🙂

    Keine Kommentare zu SingleUser NoseRub
  • Habt ihr nicht auch das Gefühl dass meine Überschriften immer kreativer werden?

    monkeyformats-header

    Albert de Klein, der Autor des zuvor erwähnten Monkeyformats-Artikel, hat seiner Idee jetzt eine Webseite spendiert.

    Warum Monkeyformats:

    Microformat adoptation can use a boost worldwide because it makes the web a better place. Monkeyformats allow users to experience the advantages of microformats on sites they use everyday but that have been lacking semantic markup so far without having to wait for those sites to add them eventually. Although still in its infancy there are already several monkeyformats available that add microformats to some national phone directories in Europe, ticket services, etc.

    Auf monkeyformats.org gibts noch ne Reihe weiterer Informationen unter anderem auch eine Anleitung wie man selbst neue Formate erstellt.

    Großartige Idee, großartiges Logo und noch großartigerer Name! 🙂

    3 Kommentare zu Die Affen bekommen einen eigenen Käfig