Da ich gerade geschäftlich etwas im Stress bin und die letzten Tage nicht vor 20 Uhr nach Hause gekommen bin, wird es die nächsten Tage nur kleinere Posts geben. Ich hoffe das pendelt sich nächste Woche wieder einigermassen ein…

Zum Thema… Vorgestern hat Matt Mullenweg (der Gründer von Automattic) ein neues Theme mit Namen „Prologue“ vorgestellt. Das Besondere an Prologue ist sein simpler Aufbau und die Ähnlichkeit zu Twitter.

WordPress Prologue

Die Idee für das Theme kam folgendermassen:

[…] like a way for each of us to share short messages about what we’re doing or working on internally, or private messages between groups of folks.

…und genau das ist leider auch das Manko an Prologue. Das Theme ist so aufgebaut, dass von jedem Autor nur der neuste Post angezeigt wird, d.h. es wird nur ein Post angezeigt wenn man es alleine verwendet 🙁 . Eigentlich schade, weil ich Twitter sehr mag und das schlichte Design von Prologue sehr schick finde. Aber vielleicht habe ich ja doch Glück und jemand nimmt sich das Theme nochmal vor:

This isn’t something we’re personally interested in, but we’ve made the theme available as open source under the GPL so if you want to hack around it yourself you’re welcome to.

Wo wir gerade bei WordPress und Twitter sind… Twitter Tools ist ein umfassendes Twitter Plugin für WordPress, um Daten in allen Variationen zwischen Twitter und WordPress auszutauschen.

Twitter WordPress Plugin

Ein Muss für jeden Twitter-Fan 🙂

twauth steht für twitter+authentication und ist ein, für mobile Geräte gedachter, OpenID Provider basierend auf Twitter. Ausschlaggebend für den von Ian McKellar entwickelten Dienst, war der von Chris Messina verfasste Blog-Post „The OpenID mobile experience“ in dem er seine eher negativen Erfahrungen mit bisherigen OpenID Providern auf mobilen Endgeräten beschreibt.
Um den Dienst nutzen zu können sind folgende Schritte notwendig:

  1. Man muss twauth in seine Follow-Liste bei twitter hinzufügen.
  2. Danach kann man http://twauth.ianloic.com/<twittername> als OpenID Identity einsetzen.

Ich habe das ganze mal mit der mobilen Version von Ma.gnolia (m.gnolia.com) und iPhoney, einem iPhone Emulator für den Mac, durchgespielt.

twauth login

Nach dem Eingeben der OpenID URL wird man automatisch auf die Loginseite von twauth geleitet. Die Authentifizierung findet nicht wie im klassischen Sinn, über Benutzername und Passwort, statt sondern über eine 5 Stellige Zahl die man als „Private Message“ via Twitter bekommt.

twauth auth

Danach noch die entsprechende URL (in diesem Fall Ma.gnolia) bestätigen und fertig.

twauth confirm

Leider muss man nach der Anmeldung über twauth seine kompletten Daten per Hand ausfüllen, da twauth bisher weder SREG noch AX unterstützt. Außerdem muss man den oben beschriebenen Vorgang bei jeder Anmeldung wiederholen, da twauth noch kein Session-Management unterstützt.

Genau genommen bietet twauth also noch keine wirkliche Vereinfachung des Registrier- und Anmelde-Prozessen (es dauert im Gegenteil wahrscheinlich sogar länger), ich mag jedoch die Idee mit Twitter und der PM sehr und hoffe dass sich bei twauth in Zukunft noch einiges tun wird.
Mit SREG und einem simplen Session Management würde twauth schon einen sehr guten mobilen OpenID Provider abgeben.

Louder Voice unterstützt neben dem schreiben von Reviews via Web, SMS oder IM jetzt auch Twitter. Zum schreiben solcher mini „LouderTweets“ muss man keinen Account bei LoderVoice besitzen.

Anleitung:

  1. Den Benutzer “review” bei Twitter als Freund hinzufügen
  2. Auf die Bestätigung warten
  3. Reviews im Folgenden Format posten: @review RATING ITEM. REVIEW (siehe auch Semantisches Twittern)
  4. Zum Beispiel: @review 5 A-Team Season 1. Die Beste Serie der 80er
  5. Das Einhalten dieses Formats ist sehr wichtig, andernfalls wird die Review nicht ins System aufgenommen. Das Rating ist muss eine Zahl von 1-5 sein, nach dem ITEM muss ein Punkt und ein Leerzeichen folgen
  6. Danach kann die Review unter www.loudervoice.com über die Suche gefunden werden (für die Reviews wird das Microformat: hReview verwendet)

Diesmal keine Micro- sondern Nanoformats… Bei Twitter-Nanoformats geht um semantische Beschreibungen in Twitter.

Beispiele:

  • @username um z.B. andere Benutzer direkt anzusprechen.
  • tag: um den Post zu taggen.
  • L: um eine „Location“ anzugeben

mehr im Twitternanoformats Wiki

Außerdem gibt es für die verschiedenen Nanoformats sogenannte „filter pipes“, welche mit Hilfe von Yahoo-Pipes die definierten Informationen extrahiert.
Beispiele: @name und tag:.

Links:

  • Twitter Nanoformats bot – Twitter-Bot zum üben
  • Example web app – Ein Mashup, welches die oben beschriebenen Yahoo Pipes verwendet.

Twitter-Logo

Gestern habe ich bei Sebastian gelesen, das Twitter seit kurzem Microformats unterstützt und zwar hCard für die Kontaktdaten, hAtom für die einzelnen Einträge und anscheinend auch XFN, das hab ich jedoch noch nicht gefunden, vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen.
Ein Screenshot, wie das ganze mit Operator der Tails Firefox Extension aussieht findet ihr bei flickr.

Außerdem habe ich bei Manuela einen Post über ein sehr schickes Twitter WordPress Plugin gefunden. Das Plugin ist recht mächtig und unterstützt unter anderem Twittern über das WordPress Admin Menü, eine Tägliche Zusammenfassung aller Twitter-Einträge als Blogpost ähnlich wie bei del.icio.us‘ daily blog posting, uvm.