Archiv

  • share-icons.jpg

    Welches denn jetzt? Ich dachte bisher immer das Linke hat sich durchgesetzt, dann gabs aber wohl bissle Ärger wegen der Lizenz (und es sieht aus wie das RDF-Logo) aber das hat sich doch jetzt wieder erledigt oder?

    Also mir persönlich gefällt ja das Rechte besser…

    Keine Kommentare zu Share this… or that?
  • microformats.jpg

    Da ich mich in den letzten Monaten viel mit Themen wie DataPortability oder dem Semantic Web beschäftigt habe, kam mir die Frage welche Rolle Microformats in Zukunft einnehmen werden.

    Microformats und DataPortability

    Bisher sind zwei (mit hAtom drei) Mikroformate im DataPortability-Konzept enthalten:

    • hCard – zum Austausch von Profildaten
    • XFN – zum Austausch von Freundschafts-Netzen
    • (hAtom – als Alternative zu ATOM oder RSS)

    Ich denke aber nicht, dass Microformats (zumindest in der klassischen HTML-Version) über längeren Zeitraum diese Position in der DataPortability-Idee einnehmen werden. Microformats sind zwar weit verbreitete und simple Formate um Informationen semantisch aufzubereiten, sind aber schwer zu parsen (HTML) und bieten keinen wirklichen Authentifizierungsmechanismus (da sie direkt im HTML-Quelltext stehen).

    Ich bin der Meinung dass OpenID und FoaF alle Eigenschaften von Microformats auf eine wesentlich bessere Weise lösen können. FoaF ist losgelöst von der normalen Webseite und kann so problemlos über OAuth oder OpenID geschützt werden und bildet sogar Profildaten und Freundesnetze ab. Noch einfacher wäre OpenID Attribute Exchange, da so SingleSignOn, Portabilität und Authentifizierung mit einem Standard abgedeckt sind.

    Den einzigen DP-Anwendungsfall den ich mir für Microformats vorstellen könnte wäre eine Alternativ-Form (zu HTML) wie z.B. JSON oder XML, da sie sich im Gegensatz zu Attribute Exchange oder FoaF an bestehende Standards (z.B. vCard) halten und wohl definiert sind, würde aber nicht mehr viel mit der klassischen Idee der Microformats zu tun haben.

    Microformats und das Semantic Web

    Microformats werden auch immer wieder (fälschlicherweise) als Teil des Semantic Web bezeichnet und lassen sich dank GRDDL auch problemlos in dieses integrieren, bieten aber sonst keinerlei Semantic-Web-Eigenschaften. Nach der Veröffentlichung von RDFa haben Microformats aber auch einen schlechten Stand als „real world semantics“.

    Ein wesentliches Defizit der µF im Vergleich zu RDFa ist die schlechte Skalierbarkeit und das Problem der fehlenden Triples.

    Sieht man das Semantische Web als Zukunft des Internets, werden µF wohl in nächster Zeit auch auf diesem Gebiet von dem wesentlich semantischeren RDFa abgelöst.

    Jedem offenen Standard eine Nische

    Bei Medientheoretikern gibt es die These dass „bislang noch kein Medium von einem anderen überflüssig oder verdrängt worden wäre„, warum sollte das nicht auch für offene Standards gelten 🙂

    Ich kann mir zwei sinnvolle Anwendungsgebiete für Microformats vorstellen (über die ich auch noch etwas detaillierter schreiben möchte), in denen es (noch) keine bessere Alternative gibt.

    searchmonkeyLogo147x150.gif

    Microformats sind direkt in die Webseite integriert und benötigen keinen Backchannel wie z.B. bei XML-Schnittstellen wie RSS, deshalb bietet es auch eine Ideallösung für Semantische Suchmaschinen wie z.B. Yahoo!s Search Monkey oder Technorati Kitchen. Suchmaschinen haben durch uF die einmalige Möglichkeit, strukturierte Inhalte zu indexieren und auf deren Basis, Systeme wie z.B. Kalender, online Telefonbücher und Musiksuchen abzubilden. Hier haben Mikroformate durch die Anzahl der schon definierten Formate und deren weite Verbreitung auch einen enormen Vorteil gegenüber RDFa.

    Eine zweite Niesche beschreibt Sascha Konietzke in seinem Artikel What Are Microformats and What Do They Mean to Mobile?. Die meisten Handys unterstützen mittlerweile normales XHTML und wären somit ein idealer Client für Microformats. Der Hauptfokus neben dem Telefonieren und dem SMS schreiben liegt bei Handys auf dem Adressbuch oder dem Kalender, also genau den zwei weit verbreitetsten Mikroformaten hCard und hCalendar. Auch die, ursprünglich für Twitter entworfenen, Nanoformats wären ein idealer Standard um semantisch zu SMSen 🙂

    Auch wenn Microformats keine Ideallösungen für DataPortability sind und nicht der Semantic Web Idee entsprechen, gibt es sicherlich genug sinnvolle Anwendungsgebiete.

    1 Kommentar zu Die Zukunft der Microformats
  • xbmc-windows.jpg

    Neben XBMC für Mac OS X gibt es jetzt auch ’nen schicken XBMC-Installer für Windows. Bitte beachtet dass es sich hier um eine sehr frühe Test-Version handelt, die noch ’ne Menge Bugs hat.

    Zum original Thread im XBMC-Forum.

    Keine Kommentare zu XBMC für Windows
  • Jetzt wo der Release Candidate 1 von Firefox 3 erhältlich ist, fragen sich einige wo denn die „versprochenen“ Microformats sind. Michael Kaply, der Macher von Operator (und meines Wissens auch der Mann hinter der Firefox-Microformats-API) versucht diese Frage in seinem Weblog zu beantworten:

    The answer is that there is a microformats API in Firefox 3, but unfortunately there is nothing available in the UI for this release.[…]

    The primary reason that microformats aren’t exposed in the Firefox UI is that there was never any agreement as to how to expose them.

    Da hatte ich damals ja gar nicht so unrecht:

    Ich bin mir nicht 100%ig sicher, aber ich glaub es wird nur eine API für das Parsen von Microformats gestellt, da es das Operator Plugin ja auch für Firefox 3 gibt.
    Wie das mit den oben genannten Selektoren aussieht weiß ich auch nicht.

    Wer sich für das Thema Firefox, Microformats und die Zukunft von Operator interessiert, sollte sich einfach mal Kaplys kompletten Artikel durchlesen.

    4 Kommentare zu Wo sind die Microformats im Firefox 3
  • Chris Pirillo hat am letzten Wochenende sein neues WordPress Theme WicketPixie vorgestellt. Das spannende an dem Theme ist der integrierte Action/Lifestream, der sehr an den Stream von Jeremy Keith erinnert, das flexible Design und das umfangreiche Admin-Menü (mehr dazu im Screencast weiter unten im Post).
    Das Theme macht auch grafisch einen recht schicken Eindruck und soll demnächst unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz veröffentlicht werden.

    (mehr …)
    Keine Kommentare zu WicketPixie: WordPress Theme mit Activity Stream
  • transformr.png

    Martin McEvoy von WebOrganics hat gerade den Microformats Transformr angekündigt. Die Daseinsberechtigung des Transformr neben Optimus, dem Chef-Transformer (ich hoffe die Transformers sind euch ein Begriff 🙂 ), ist die umfassende hAudio-Unterstützung, was wohl daran liegt dass Martin McEvoy aktiv an diesem Standard mitarbeitet.

    hAudio Features:

    • hAudio to RSS
    • hAudio to RSS2
    • hAudio to XSPF

    XSPF („spiff“) steht für XML Shareable Playlist Format und ist ein offener XML-Standard für Playlisten.

    Ein weiteres interessantes Feature ist hFoaF welches hCards und XFN in FoaF wandelt.

    Keine Kommentare zu YAMT: Yet another Microformats Transformr
  • hcard-adressbuch.jpg

    Avatars ist ein kleines Plugin für das Address Book (Mac) um die Profilbilder der Kontakte per Gravatar, Pavatar oder hCard-Photo zu vervollständigen. Nach der Installation ist das Plugin über »Visitenkarte > Download Custom Image« erreichbar und versucht anhand der E-Mail – Adressen ein Gravatar und anhand der URLs ein Pavatar oder ein hCard-Photo zu finden.

    Großartige Idee 🙂

    Ein anderes schickes Tool um hCards in das Address Book zu importieren (welches ich schon vor einiger Zeit vorgestellt hatte) ist übrigens der vCard Explorer.

    (via)

    5 Kommentare zu hCard-Photo als Profilbild
  • smob-logo.png

    Ist SMOB (Semantic Microblogging) das dezentrale Twitter über das in den letzten Tagen an verschiedenen Stellen nachgedacht wurde?

    SMOB is a distributed / decentralised microblogging system built on RDF and Semantic Web technologies, mainly SIOC and FOAF. Currently, we have simple prototypes of a publishing and an aggregating service, less than 100 lines of PHP code each.

    Links:

    Keine Kommentare zu Decentral Semantic Microblogging
  • Nach seinem Artikel über DataPortability und Chris Saads Antwort, äußert sich Chris Messina nochmals sehr kritisch zu dem Thema in der DP Google-Group.

    Gerade nach den Pressemeldungen über MySpaces „Data Availability“:

    […] MySpace is announcing a broad ranging embrace of data portability standards today, along with data sharing partnerships with Yahoo, Ebay, Twitter and their own Photobucket subsidiary. […] #

    …oder über Googles „Friend Connect“:

    As we reported on Friday, Google will be launching its own data portability effort called Friend Connect. […] #

    …ist (meiner Meinung nach) einer der treffendsten Punkte in Chris‘ Kommentar:

    The behavior indicates […] that the DP-PR machine is simply more effective at taking credit for big moves that they had nothing directly to do with than to promote smaller independent, more „grassroots“ groups who are *actually* making moves towards effective data portability, like Dopplr, like TripIt, like Satisfaction and Twitter and the rest. I don’t believe I’ve seen any press releases go out about them, and yet I would consider them to be on the vanguard giving people access to their data in real-world, useful ways.

    Ich muss Chris Messina leider recht geben, keines der groß angekündigten (und mit DataPortability in Verbindung gebrachten) Systeme betreibt wirklich DataPortability (zumindest zum aktuellen Zeitpunkt). Sowohl MySpace als auch Google verwenden zwar offene Standards (Facebook nutzt sogar keinen der erwähnten Standards für „Facebook Connect“) wie OAuth oder OpenID, aber bisher leider nur hinter ihren „Walled Gardens„.
    Was ist mit den wahren DP „Helden“ wie Dopplr, Magnolia oder Satisfaction, die wirkliche Anwendungsfälle schaffen und sich dem Ziel der portablen Daten Schritt für Schritt nähern?

    Carsten Pötter beschreibt das bestehende Problem auch noch einmal von einer etwas anderen Seite:

    DataPortability, Data Availability, Facebook Connect, Google Friend Connect, DiSo,… […] All the mentioned initiatives just lead to confusion. We can’t be sure if we mean the same thing when talking about data portability anymore. It’s probably best to abandon that term and just focus on single issues. Can I export my profile or can it just be accessed by a third party?

    Man sollte in Zukunft vielleicht etwas sparsamer mit dem Titel DataPortability umgehen und ihn nicht für jede „simple“ hCard vergeben.

    8 Kommentare zu DataPortability Fatigue
  • mr-t-mii.jpg


    Quelle: Famous Mii

    Wie man sich einen Mr. T Mii bastelt:

    Laurence Tureaud
    5/21/52
    Size- default
    Body- default

    Head- column 1, row 4
    color- column 2, row 2

    Hair- page 3, column 1, row 4

    Eyebrows- page 1, column 3, row 1
    color- black
    rotate- up 5x
    together- move 2x
    size- large 5x
    position- up 5x

    Eyes- page 1, column 3, row 2

    Nose- column 2, row 4
    position- down 1x

    Mouth- page 2, column 3, row 4
    position- down 2x

    Mustache- column 2, row 2
    size- large 4x

    Beard- column 2, row 2

    Shirt- black

    (via)

    Für die Audio-Visuellen unter euch gibt’s natürlich auch ne Anleitung per Video:

    (mehr …)
    2 Kommentare zu DIY: Mr. T Mii