hCardMapper ist eine JavaScript-Klasse (basierend auf Prototype) um Kontakt- oder Profil-Formulare mit Hilfe einer hCard automatisch zu füllen, ähnlich wie bei bragster.com oder getsatisfaction.com.
Das schöne an hCardMapper ist seine flexible Struktur. Die JavaScript Klasse ist so aufgebaut, dass sie eigentlich Microformats-Parser unabhängig funktionieren sollte, da sie die Daten über einen „Proxy“ abfrägt. Die einzige Vorgabe ist, dass dieser Proxy eine JSON formatierte hCard (jCard) zurückgibt. Das Problematische an dieser Variante ist, dass jeder Parser unterschiedliche Ergebnisse liefert… ich werde es heute abend mal mit dem hKit-Parser testen.
Ein weiter Vorteil ist die Formular-Unabhängige Programmierung die es ermöglicht, das Script auch problemlos auf vorhandene Formulare anzuwenden. Über mappnings werden die hCard-Attribute den entsprechenden Formular-Felder zugeordnet.
Der englische Verlag Mohawk Media will noch im Frühling diesen Jahres eine neue Comic-Reihe mit Mr. T herausbringen. Wer es (wie ich) nicht bis zum offiziellen Start aushält, kann sich die „Mr. T graphic novel – Limited Advance Edition“ jetzt schon bestellen.
Die Limited Advance Edition liegt jetzt schon seit Ostern bei mir rum, aber ich habe mich noch nicht dran gewagt 🙂
Mal schau’n ob es mit der Kult-Reihe „Mr. T and the T-Force“ aus den 90ern mithalten kann.
Homo Animatus ist eine Arbeit von Hyungkoo Lee und zeigt, wie das Innenleben von Cartoon Figuren aussieht.
Homo Animatus was an extension of a series of earlier pieces where the artist physically sought to alter – to reduce to cartoon simplicity – his own anatomy.
Ich will den Canis Latrans Animatus für meine Wohnung 🙂
Mal schaun ob jemand alle Figuren erkennt…
Canis Latrans Animatus und Geococcyx Animatus (Quelle: hyungkoolee.net)
Ich habe heute morgen bei Keasone schon den ersten (deutschsprachigen) Bericht über den Internet Explorer 8 (beta) gelesen. In den Genuss, ihn selber zu testen, bin ich leider noch nicht gekommen, habe aber gerade ein paar interessanten Artikel über ein neues IE8 Feature gelesen.
Mit dem neuen Internet Explorer ist es möglich Teile einer Webseite direkt zu abonnieren, um über Änderungen dieser Bereiche Informiert zu werden, ohne den Umweg über einen RSS-Feed gehen zu müssen. Das Besondere an den so genannten „WebSlices“ ist, dass sie dem hAtom Microformat bis auf ein paar kleine Unterschiede gleichen.
WebSlices are enabled by adding HTML annotations directly to the Web page. WebSlices use a combination of the hAtom Microformat and the WebSlice format to describe a subscribable portion of a Web page. This section covers the primary, expiration, and bandwidth properties of a WebSlice.
Das heißt, Microsoft hat weitestgehend die Attribute des hAtom Formats verwendet und einen eigenen „Container“ darum gesetzt. Statt class="hfeed hentry" heißt es in der WebSlices-Definition class="hslice"…
Der Aufbau eines WebSlices sieht folgendermassen aus:
Prinzipiell ist die Idee hinter WebSlices, Teile einer Webseite abonnieren zu können, super… schade ist nur, dass sie nicht auf bestehende/etablierte Formate wie hAtom zurückgreifen, sondern wieder ein eigenes proprietäres Format schaffen müssen. Ich verstehe auch nicht ganz den Sinn hinter diesem Schritt… hAtom ist mittlerweile ein relativ weit verbreiteter Standard (einige Beispiele) und würde dem WebSlices-System sofort einen Anwendungsfall bieten. Durch das Schaffen eines eigenen Formates dauert es seine Zeit, bis Webseiten-Betreiber dieses auch umsetzen (wenn sie es überhaupt umsetzen).
Ich hoffe dass Microsoft seinen Kurs ändern wird oder zumindest das hAtom Format als alternative zu ihrem hSlice ermöglicht.
MyBlogLog hat ein kleines Redesign bekommen und setzt seinen neuen Fokus jetzt wohl auch auf Lifestreams, leider ohne jegliche Verwendung von Microformats wie z.B. hAtom oder hCalendar.
So, endlich komm ich neben den ganzen DataPortability und OpenID News auch mal wieder zu meinen sehr geschätzten Microformats 😉
Yahoo! Research Barcelona bastelt mit "Yahoo! Micro Search" an einer Social/Semantic Search Engine. Yahoo! Micro Search ist aber keine reine Microformats Suche wie z.B. die Technorati "Microformats Search" sondern unterstützt (wie die Social Graph API) auch RDFa, über <link rel="me" /> verlinkte RDF Dateien wie z.B. FoaF und demnächst soll auch noch GRDDL dazu kommen (bin mal gespannt wie das aussehen soll).
Der Aufbau der Suchergebnisse ist (zumindest im Hauptteil) eher klassisch wie bei Google oder Yahoo! aufgebaut.
Im oberen Teil der Sidebar werden gefundene GEO-Daten direkt auf einer Yahoo Map dargestellt. Die unten abgebildeten Orte wurden z.B. in meinem Plazes Account gefunden.
Darunter sollen wohl gefundene hCalendar-Events mit Hilfe der Smile Timeline angezeigt werden, das habe ich aber leider nicht ausprobieren können… meine war immer leer, ich hoffe das liegt nicht an mir 😉
Wo bei Google "nur" die Anzahl der Suchtreffer zu einem Suchbegriff angezeigt werden, listet die Micro Search genau auf wie viele davon Profile (z.B. vCards/hCards) oder Events (z.B. hCalendar) sind.
Fazit: "Yahoo! Micro Search" dient wohl in erster Linie dazu Google einen Schritt voraus zu sein und ein Pendant zu der "Social Graph API" zu schaffen… und wenn schon, ich mag die Idee. Man sollte sich in Zukunft nur im klaren sein, dass arglos veröffentlichte Microformats demnächst auch alle gefunden (und meist auch dessen Autor zugeordnet) werden können…
Auf Pierros Weblog bin ich heute auf Openavatar gestossen und war von der Idee ein OpenID Bild als Avatar zu verwenden zuerst begeistert:
Openvatar is your Openid avatar image (80×80). Your avatar appear beside your name when you participate (comments or other contents) on Openvatar enabled sites.
Beim näherem betrachten des Systems wurde ich aber sehr schnell enttäuscht. Openavatar bietet kein Plugin um ein in OpenIDs AX-Schema definiertes Image als Avatar anzuzeigen sondern „nur“ einen Service im Stil von Gravatar. Der einzige Unterschied zu dem Globally Recognized Avatar ist, dass anstatt der E-Mail – Adresse die OpenID URL zur Autentifizierung verwendet wird.
Ich habe das ganze trotzdem einmal ausprobiert und mich testweise mit meiner myOpenID URL angemeldet und wurde noch einmal enttäuscht. Anstatt das in meinem OpenID Profil definierte Image zu verwendet fordert mich die Webseite auf, ein weiteres Bild hochzuladen.
Warum dieser Service? Eigentlich hat das System, außer für die Anmeldung, nichts mit OpenID zu tun und würde auch mit jeder x-beliebigen URL funktionieren. Ein Gravatar für die in OpenID verwendete E-Mail – Adresse oder ein über meinen OpenID Endpoint definiertes Pavatar (wie bei myOpenID) hätte es doch auch getan.
Leider ist es trotz DataPotablity und DiSo immer noch sehr weit verbreitet eigene Systeme zu entwickeln, anstatt bewährte Standards aufzugreifen und darauf aufbauend sinnvolle Services/Plugins zu schaffen.
Ein ähnliches Problem im Zusammenhang mit proprietären Formaten beschreibt Carsten Pötter in seinem Artikel über MyBlogLogs neue Features.
OpenID ist ab der Drupal Version 6.0 in das Core-System integriert und muss nicht mehr per Plugin nachgeladen werden:
OpenID support is built in, making it even easier for your visitors to become a member of your site. OpenID is a free and easy way to use a single digital identity across the internet. With OpenID, login to all your favorite websites and forget about the online paperwork.
Mit MovableType gibt es jetzt zwei weit verbreitete CM/Blogging Systeme die OpenID nativ unterstützen. Das bisher hauptsächlich in zentralen Services oder Communities (z.B. dopplr oder ma.gnolia.com) eingesetzte Login-System könnte durch die oft auch im privaten Bereich verwendeten CMS/Blogging Tools den Nutzen von OpenID nochmal enorm steigern.
Leider hab ich bis jetzt nicht herausfinden können in wie weit auch AX oder SREG unterstützt werden, vielleicht weiß es ja jemand von euch…