Schlagwort: Microformats

Mikroformate sind ein Markup-Format zur semantischen Annotation von HTML oder XHTML. Mikroformat-Annotationen können leicht aus Webseiten extrahiert werden und machen weiteren Programmen (etwa Suchmaschinen) die Bedeutung des Seiteninhalts verständlich.

  • Lustro.jpg

    Lustro ist ein kleines Tool um die Kontakte aus dem Apple-Adressbuch in die verschiedensten Formate zu exportieren…

    Keine Ahnung für was ich das „Kontakte to hCards“ – Feature benötigen könnte, aber Lustro verarbeitet Microformats also wird drüber gebloggt 😉

    5 Kommentare zu Apple-Adressbuch Kontakte als hCards speichern
  • Virel über sich selbst:

    VIREL ist eine webseiten-freundliche Suchmaschine fuer microformats. VIREL sucht nach veroeffentlichten Informationen die als microformats in Webseiten eingebunden sind.

    Ein schönes Feature ist der vCard-Export direkt über das Suchergebnis.

    virel.de_ search engine for microformats - SUCHEN.jpg

    Leider müssen alle Seiten per Hand eingereicht werden, da es noch keinen z.B. Ping-Service gibt.

    Mal schau’n wann telefonbuch.de in Zugzwang gerät 🙂

    Keine Kommentare zu Deutsche hCard-Suchmaschine
  • Warum sollte nur die Ausgabe ((X)HTML) semantisch anreichern und die Eingabe vernachlässigen?

    Beim spielen mit dem hCard-Mappers und der Firefox-Microformats-API kam mir die Idee, auch Formulare semantisch auszuzeichnen…

    In dem Artikel Use the new microformats API in your Firefox 3.0 Extensions beschreibt Rob Crowther wie man mit Hilfe der Firefox-Microformats-API eine hCard speichert um sie zum Ausfüllen verschiedener Formulare weiterverwenden zu können.

    Das Problem: Das Prinzip funktioniert leider nur bei Formularen die dem festgelegten Aufbau entsprechen. Im Fall des Beispiels wäre das:

    <h1>hCardFormFiller Target Form</h1>
    <form action="#" method="post">
        <label>Name: <input type="text" id="name" /></label><br />
        <label>Email: <input type="text" id="email" /></label><br />
        <label>Home page: <input type="text" id="homepage" /></label><br />
        <label>Street Address: <input type="text" id="address1" /></label><br />
        <label>City: <input type="text" id="address2" /></label><br />
        <label>Region: <input type="text" id="city" /></label><br />
        <label>Postcode: <input type="text" id="postcode" /></label><br />
        <input type="submit" />
    </form>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Warum nicht gleich das Formular als hCard-From aufbauen?

    <form action="#" method="post" id="vcard" >
      <fieldset id="fn">
        <legend>Name</legend>
        <label for="given-name">Vorname:</label>
          <input type="text" id="given-name" />
        <label for="family-name">Nachname:</label>
          <input type="text" id="family-name" />
      </fieldset>
      <label for="email">Email:</label>
        <input type="text" id="email" />
      <label for="url">Homepage:</label>
        <input type="text" id="url" />
      <fieldset id="adr">
        <legend>Adresse</legend>
        <label for="street-address">Straße:</label>
          <input type="text" id="street-address" />
        <label for="locality">Stadt:</label>
          <input type="text" id="locality" />
        <label for="region">Region:</label>
          <input type="text" id="region" />
        <label for="postal-code">Postleitzahl:</label>
          <input type="text" id="postal-code" />
      </fieldset>
      <input type="submit" />
    </form>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Das Einheitliche Format für Ein- (Formular) und Ausgabe (Microformats) hätte zur Folge, dass keine aufwendigen Mapper (wie z.B. hCard-Mapper) mehr nötig wären um ein Formular per hCard auszufüllen…

    Schöne neue Welt 🙂

    2 Kommentare zu hForms – Semantische Formulare
  • Die Ankündigung der BBC, alle Microformats die auf den abbr-design-pattern aufbauen, zu entfernen und sich in der Zwischenzeit mit dem Thema RDFa zu beschäftigen…

    In the meantime we’ll be looking at the possible use of RDFa (a slightly bigger S semantic web technology similar to microformats but without some of the more unexpected side-effects).

    …wurde von einigen Personen als direkter vergleich zwischen den beiden Formate (zugunsten von RDFa) gesehen und hat eine hitzige Diskussion entfacht.

    Manu Sporny hat den Dialog in der Microformats-Mailing-List schön zusammengefasst.

    Am interessantesten ist jedoch die Antwort der BBC auf dieses „Missverständnis“:

    My original post on removing microformats from /programmes seems to have kicked off quite a debate. Unfortunately some of this seems to have resulted in RDFa people criticising microformats and vice versa. Which wasn’t really the intention.

    …und dass das Entfernen der abbr-design-pattern auch nur temporärer Natur ist, bis das Problem behoben wurde:

    This is hopefully only a temporary ban until the microformats community come up with an alternative to the abbreviation design pattern that doesn’t break BBC accessibility standards.

    Also… viel Aufregung um nichts…

    Ich persönlich verstehe die Diskussion (Microformats vs. RDFa) nicht wirklich und kann mich eigentlich nur Evan Prodromou anschließen, der folgendes als Idealfall ansieht:

    1. RDFa gets acknowledged and embraced by microformats.org as the future of semantic-data-in-XHTML
    2. The RDFa group makes an effort to encompass existing microformats with a minimum of changes
    3. microformats.org leaders join in on the RDFa authorship process
    4. microformats.org becomes a focus for developing real-world RDFa vocabularies
    Keine Kommentare zu RDFa vs. Microformats
  • Dass die abbr-design-pattern nicht das gelbe vom Ei sind (massive Probleme mit Screen-Readern), hat das Web Standards Project (WaSP) schon vor mehr als einem Jahr festgestellt, aber es bedarf meistens etwas Druck von außen damit sich wirklich etwas ändert.

    Nach der Ankündigung der BBC, alle Microformats (die das abbr-design-pattern verwenden) von ihren Seiten (speziell bbc.co.uk/programmes) zu nehmen, ist die alte Diskussion wieder in vollem Gange.

    Diskutierte Lösungen:

    • <span class="dtstart data-20051010T10:10:10-0100">10 o'clock on the 10th</span>
    • <span class="dtstart{2005-10-10T10:10:10-0100}">10 o'clock</span>
    • <abbr class="dtstart data{2008-06-23}" title=June 23rd, 2008">Today</abbr>
    • <abbr class="fancy data{2008-06-23} dstart" title=June 23rd, 2008">Today</abbr>
    • <span class="dtstart" content="2008-06-23">Today</span> (Nicht XHTML 1.x valide)

    Noch mehr Infos zu dem Thema bekommt man im Wiki oder über die Mailing-Liste.

    (via hackr)

    Keine Kommentare zu BBC und das alte hAccessibility Problemchen
  • Eigentlich bringt das iPhone, mit WLAN und einem (fast) vollwertigen Safari, die besten Voraussetzungen um Microformats zu verarbeiten.

    Nach der Frage von Rauno

    […] Weißt du von einer Möglichkeit, Microformats aus Firefox in den iPhonekalender zu exportieren? […]

    und nach Wojteks Kommentar…

    […] I prefer bookmarklets but this will come handy for sure too. […]

    habe ich mir überlegt, es sollte doch möglich sein, Microformats mit einem Bookmarklet direkt auf dem iPhone nutzbar zu machen…

    Prinzip ist einfach, Bookmarklet (z.B. von Leftlogic oder Technorati) im normalen Safari Bookmarken, iPhone Safari mit normalem Safari über iTunes syncen, das wars… (wem das zu schnell ging kann sich das hier nochmal in Ruhe am Beispiel eines del.icio.us Bookmarklets anschauen.)

    Das Bookmarklet funktioniert super:

    IMG_0056.JPG

    …aber der §$%!& iPhone Safari kann keine vCard oder iCalendar Dateien verarbeiten!

    IMG_0057.JPG

    Mach ich irgendwas falsch? Sogar mein popliges Sony Ericsson Handy erkennt vCards und weiß dass sie ins Adress-Buch gehören!

    Naja… Wie schon im Titel erwähnt: Es könnte so einfach sein.

    (Dickes Danke an Florian (.dean) fürs testen und die Screenshots und an Marco, dessen iPhone ich kurz entführen durfte)

    3 Kommentare zu Microformats und das iPhone – Es könnte so einfach sein
  • Endlich kann man den SearchMonkey auch als Nicht-Entwickler ausprobieren… Für diejenigen die keine Ahnung haben um was es geht, der SearchMonkey ist eine Art Erweiterung für die Yahoo! Suche um Suchergebnisse anhand von strukturierten Inhalten wie z.B. microformats, eRDF, RDFa oder XML Strukturen wie z.B. Atom aufzubereiten.

    Strukturierte Ergebnisse erlauben es Ihnen das Sucherlebnis der Yahoo! Suche individuell zu gestalten, da sie nützliche Informationen und Links präsentiert bekommen, die das Suchen beschleunigen und erleichtern. Die vorhandenen Suchergebnisse in der Yahoo! Suche werden um reichhaltige und informative Inhalte der Strukturierten Ergebnisse erweitert.

    Kurz gesagt, der Affe macht die Suche schick 🙂 (wer noch mehr über den SearchMonkey erfahren will, sollte sich den Artikel von Markus Spath durchlesen).

    Seit Anfang des Monats ist der SearchMonkey über die normalen Such-Einstellungen der Yahoo! Suche (erreichbar direkt neben dem Suchfeld) erreich- und konfigurierbar.

    Yahoo-Suche – Websuche.jpg

    Unter dem Punkt Strukturierte Ergebnisse können beliebige Module zum verschönern der Ergebnisse ausgewählt werden.

    Das Ergebnis sieht dann z.B. wie folgt aus…

    ettlingen - Yahoo! Suche Suchergebnisse.jpg

    Wer sich etwas mit PHP und XSLT auskennt, kann auch selbst Module entwickeln und in der Yahoo! Search Gallery veröffentlichen

    Keine Kommentare zu SearchMonkey für Anwender
  • hcard-validator-operator.jpg

    An Operator User Script to validate hCards via the hCard microformat Validator.

    Download: hcard-validator.js

    2 Kommentare zu hCard Validator Script for Operator
  • hcard-validator.jpg

    Der hCard Validator…is an unofficial validator/conformance checker of the hCard microformat„. Während der Optimus-Validator ein breites Spektrum an Microformats unterstützt, bring der hCard Validator (wie der Name schon sagt) ein paar schicke extra Features zum validieren von hCards mit sich.

    Im Gegensatz zu Optimus, muss die hCard nicht zwingend über eine URL erreichbar sein, sondern kann auch bequem über ein Textfeld oder einen statischen Upload überprüft werden.

    Weitere tolle Features sind z.B. der Profile-URI check:

    <head> uses profile “http://gmpg.org/xfn/11” which is unrelated to 'http://www.w3.org/2006/03/hcard'
    This may suggest that document does not use hCard microformat.

    oder der E-Mail – Adressen – Check:

    Value of email property doesn’t look like an e-mail
    Found “webmaster-at-notiz.blog”, but expected simple syntax in form mailto:joe@example.com?subject=is%20optional.

    (Test-hCard)

    Zum Test habe ich die gleiche URL auch noch mit dem Chef-Transformer validiert, dem aber (leider) diese Liebe fürs Detail fehlt…

    Keine Kommentare zu hCard microformat Validator
  • Strukturiertes bloggen (z.B. die Verwendung von Microformats in Blog-Posts) stellt eine gewisse Hürde für den Verfasser dar, da ein gewisser Mehraufwand in Form von strukturiertem/semantischem HTML notwenig ist. Um diese Hürde so gering wie möglich zu halten gibt es mittlerweile reichlich Plugins für die gängigsten Weblog-Tools sowie die verbreitetsten Mikroformate.

    Um den Komfort der strukturellen Inhalte auch auf den Desktop zu bringen gibt es ein schickes Plugin für den Flock Blog-Editor.

    hcalendar-flock-blogging.jpg

    Blogplus erweitert den Blog-Editor von Flock um eine Menge neuer Features, um unter anderem auch strukturierter bloggen zu können:

    Preset Markup allows you to create, store, edit and apply preset html markup to highlighted text, such as preformatted signatures, css styles or html element attributes (id, class, title). This is particulalrly useful for improving productivity for microformat creation. See help page for more info.

    oder:

    hCalendar allows you to create microformats hCalendar events. This is included as it is a little easier than going the Preset Markup route for the complicated hCalendar markup.

    Ich hoffe MarsEdit kommt demnächst mit einem ähnlichen Feature 🙂

    Keine Kommentare zu Structured blogging mit Flock