Mikroformate sind ein Markup-Format zur semantischen Annotation von HTML oder XHTML. Mikroformat-Annotationen können leicht aus Webseiten extrahiert werden und machen weiteren Programmen (etwa Suchmaschinen) die Bedeutung des Seiteninhalts verständlich.
Ich bin mir nicht 100%ig sicher, aber ich glaub es wird nur eine API für das Parsen von Microformats gestellt, da es das Operator Plugin ja auch für Firefox 3 gibt. Wie das mit den oben genannten Selektoren aussieht weiß ich auch nicht.
Martin McEvoy von WebOrganics hat gerade den Microformats Transformrangekündigt. Die Daseinsberechtigung des Transformr neben Optimus, dem Chef-Transformer (ich hoffe die Transformers sind euch ein Begriff 🙂 ), ist die umfassende hAudio-Unterstützung, was wohl daran liegt dass Martin McEvoy aktiv an diesem Standard mitarbeitet.
hAudio Features:
hAudio to RSS
hAudio to RSS2
hAudio to XSPF
XSPF („spiff“) steht für XML Shareable Playlist Format und ist ein offener XML-Standard für Playlisten.
Ein weiteres interessantes Feature ist hFoaF welches hCards und XFN in FoaF wandelt.
Avatars ist ein kleines Plugin für das Address Book (Mac) um die Profilbilder der Kontakte per Gravatar, Pavatar oder hCard-Photo zu vervollständigen. Nach der Installation ist das Plugin über »Visitenkarte > Download Custom Image« erreichbar und versucht anhand der E-Mail – Adressen ein Gravatar und anhand der URLs ein Pavatar oder ein hCard-Photo zu finden.
Großartige Idee 🙂
Ein anderes schickes Tool um hCards in das Address Book zu importieren (welches ich schon vor einiger Zeit vorgestellt hatte) ist übrigens der vCard Explorer.
In den letzten Tagen wurde in der Microformats-Community viel über das Thema standardisiertes Parsen und einheitliches Darstellen der verschiedenen Mikroformate (hCard im speziellen) diskutiert.
Leider gab es bisher keinen einheitlichen „Microformats-Acid-Tests“ sondern nur vereinzelte (projektspezifische) Seiten um einige Spezialfälle zu testen.
Glenn Jones, einer der Macher von ufXtract hat jetzt eine sehr schöne Microformats-Testsuite erstellt, die parser-unabhängig funktionieren soll um eventuelle Interpretationsfehler erkennen und vergleichen zu können.
The Testrunner
Um die Tests so einfach wie möglich zu gestalten, hat Glenn einen einen JavaScript-Testrunner entwickelt (siehe Screenshot). Testen kann man den Runner unter z.B. http://ufxtract.com/testsuite/hcard/1.0/hcard1.htm in dem man einfach Alt + X drückt (CTRL + ALT + X auf dem Mac).
Hier sei nochmal erwähnt warum es so wichtig ist, dass jeder Parser das gleiche (micro)JSON-Format nutzt:
Please note that at this stage the JSON standardisation process can cause a test to be marked as failed when it could be judged to have passed. #
Nur bei einer gleichen JSON-Struktur kann der Output sinnvoll verglichen werden. Eine erste Version der jCard (danke nochmal an Gordon Oheim für sein Engagement) findet man im Microformats-Wiki.
Testsuite-API
Wer die Testsuite für seinen eigenen Parser einsetzen will, sollte sich mal die Testsuite-API zu Gemüte führen.
Rather than just build something in isolation I thought it would be nice to find a way to share this work with the community. #
Unfortunately, spreadsheets are a mish-mash of structured but meaningless data; there’s no easy way to tell which columns contain data and which ones are headers. To make them useful, we have to add some reusable, stable semantics to them.
Eigentlich hatte aber ein Anderer schon zwei Jahre vorher einen ähnlichen Gedanken… Dan Connolly (eine Semantic-Web Ikone) schrieb 2003 schon über „Grokking Triples from Spreadsheets„.
Sean notes that there are lots of triples in spreadsheets. Yup. After my Aug 2003 trip to Montreal for Extreme, I used gnumeric as an RDF authoring tool to collect all the gas receipts and such; then the Makefile has this stanza to convert it to RDF […]
Um User-Skripte vor der Installation nicht erst herunterladen zu müssen, sollen die Skripte von JS auf XML umgestellt werden. Als Basis für das XML-Modell wurde das, von Microsoft spezifizierte, OpenService Format angedacht.
So könnte ein Script z.B. aussehen:
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><openServiceDescriptionxmlns="http://www.microsoft.com/schemas/openservicedescription/1.0"><display><name>Find with MapQuest</name><icon>http://www.mapquest.com/favicon.ico</icon></display><homepageUrl>http://www.mapquest.com</homepageUrl><activitycategory="Map"><activityActioncontext="hCard.adr"><executemethod="get"action="http://www.mapquest.com/maps/map.adp?searchtype=address"><parametername="address"value="{street-address}"/><parametername="city"value="{locality}"/><parametername="state"value="{region}"/><parametername="zipcode"value="{postal-code}"/><parametername="country"value="{country-name}"/></execute></activityAction></activity></openServiceDescription>Code-Sprache:HTML, XML(xml)
Weitere Gedanken zu der „OpenService extension for microformats contexts“ oder „Automatic Discovery“ findet ihr im Microformats Wiki
Im MyBlogLog-Blog wurden gestern die neuen v/hCard Features von MyBlogLog vorgestellt.
Der vCard-Export spricht ja eigentlich für sich selbst, aber die hCard-Implementierung bedarf ein paar zusätzlicher Worte. Wie schon in den Kommentaren des letzten Posts so treffend bemerkt wurde, ist es ja eigentlich kein wirkliches Hexenwerk seine Seite zu microfromatieren, umso schöner finde ich es wenn sich jemand dabei Mühe gibt.
MyBlogLog hat der hCard eine eigene Seite spendiert, die man über das hCard-Icon (siehe Bild 1) erreicht…
Aber warum macht es Sinn die hCard auf eine extra Seite zu verbannen? Bei mehreren hCards auf einem Profil, wie im Falle von MyBlogLog (auch die Kontakte sind mit hCards ausgezeichnet), bekommt man beim interpretieren (parsen) der Seite das folgende Problem: Welche hCard ist die Richtige?
Der einfachste Weg um auf eine representative Identity zu verweisen ist, eine externe hCard auf der Profil-Seite mit rel-me zu verlinken. Im Fall von MBL sollte man dies über <link rel="me" /> im Header der Profilseite realisieren, da der Action-Stream auch eine hohe Anzahl an rel-me Links aufweist.