Tantek Çelik über WordPress and Microformats: Past, Present, Future auf dem WordCamp 2008.
Schlagwort: Microformats
Mikroformate sind ein Markup-Format zur semantischen Annotation von HTML oder XHTML. Mikroformat-Annotationen können leicht aus Webseiten extrahiert werden und machen weiteren Programmen (etwa Suchmaschinen) die Bedeutung des Seiteninhalts verständlich.
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WordPress and Microformats
4 Kommentare zu WordPress and Microformats -
Portable Contacts (schicker als ich dachte)
In der aktuellen Folge (Episode 5: The Portable Contacts Initiative) sprechen John McCrea, Joseph Smarr und Chris Messina über das Portable Contacts – Projekt über welches ich vor kurzem noch so gescholten habe… Und ich muss sagen, ich hatte unrecht! Ich glaube kleine Gruppen mit dem Fokus auf ein spezielles Problem können wesentlich effektiver arbeiten als eine so große und über die ganze Welt verstreute Organisation wie DataPortability (da wird wohl auch die Steering Group nichts ändern können… aber man wird sehen).
Die (Portable Contacts (1.0 Draft B) – Spezifikation basiert auf sehr vielen aus dem DataPortability – Umfeld bekannten Techniken wie z.B. XRDS-Simple als Discovery-Service und OAuth für die Authentifizierung.
Was mir besonders gefällt, ist das Contacts Schema welches hauptsächlich auf dem (wenn auch etwas abgeänderten) vCard-Standard basiert und fehlende Felder von anderen Standards wie z.B. OpenSocial übernommen wurden. Dass es auch anders geht, hat z.B. das AX-Schema bewiesen…
Die Verbindung zu Microformats
Schade dass die vCard nicht zu 100% übernommen wurde… sonst hätte man ohne größere Änderungen auch die JSON-Serialisierte hCard (jCard) in den Prozess integrieren können. Spannend wäre es vor allem für Services wie Twitter, die das Freundesnetzwerk sowieso mit hCards auszeichnen.
Vergleich:
{ "fn" : "Max Mustermann", "email": [{ "value": "max@example.com", "type": ["work"], }] }Code-Sprache: JSON / JSON mit Kommentaren (json){ "name" : "Max Mustermann", "emails": [{ "value": "max@example.com", "type": "work", }] }Code-Sprache: JSON / JSON mit Kommentaren (json)Man erkennt zumindest eine Ähnlichkeit 🙂
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HTML5 is made for Microformats
Naja, nicht wirklich aber immerhin hat es RDFa bis dato nicht in die HTML5 Spezifikation geschafft. Es gibt zwar einen Milestone…
The HTML WG is encouraged to provide a mechanism to permit independently developed vocabularies such as Internationalization Tag Set (ITS), Ruby, and RDFa to be mixed into HTML documents.
…aber wer weiß wie lange das noch dauert. Das heißt wohl, dass die Microformats noch eine gewisse Zeit lang als Übergangslösung her halten müssen. Aber das ist ne andere Geschichte…
Eigentlich wollte ich auf zwei HTML5 – Elemente eingehen, die eine schicke Alternative zu den bisherigen (in vielen Microformats verwendeten) abbr-design-pattern bietet.
Der <time />-Tag
Das
timeElement ermöglicht das kennzeichnen eines Datums in z.B. Blogposts o.Ä.The primary use cases for these elements are for marking up publication dates e.g. in blog entries, and for marking event dates in hCalendar markup.
Also:
<time datetime="2006-09-23">a Saturday</time>Code-Sprache: HTML, XML (xml)statt:
<abbr title="2006-09-23">a Saturday</abbr>Code-Sprache: HTML, XML (xml)Ein hCalendar könnte dann so aussehen:
<div class="vevent"> <span class="summary">event title</span> <time datetime="2006-09-23" class="dtstart dtend">a Saturday</time> </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)Custom data attributes (data-)
Ein custom data attribute ist ein frei benutzbares Attribut um Elemente mit Metadaten anzureichern. Die einzige Vorgabe ist, dass es mit
data-beginnen muss. Ein Beispiel:<div class="monkey" data-arms="2" data-legs="2" data-race="chimp"> Cheetah </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)Ideal auch als
<abbr />-Ersatz bei z.B. dem Geo-Microformat.Also:
<div class="geo" data-latitude="49.5483" data-longitude="8.6661">Weinheim</div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)statt:
<abbr class="geo" title="49.5483;8.6661">Weinheim</abbr>Code-Sprache: HTML, XML (xml)Fazit
(X)HTML (egal ob XHTML2 mit RDFa oder X/HTML5) wird also definitiv ein semantisches Feuerwerk, ganz im Sinne von Tim Berners Lee…
Ich freu mich 🙂
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Stadt Karlsruhe verwendet Mikroformate
Der Veranstaltungskalender der Stadt Karlsruhe enthält ab Mitte Mai 2008 Daten zu Veranstaltungen, Veranstaltungsorten und Veranstaltern im Mikroformat.
Ein Beispiel: Das Zeltival 2008
Vorbildlich!
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Der Safari ist schuld!
Gestern habe ich durch Zufall den Schuldigen für die abbr-desing-pattern – Misere gefunden… Der Safari ist Schuld!
Ursprünglich war das
object-Tag zum Anzeigen des Datums vorgesehen:<object data="20050125">January 25</object>Code-Sprache: HTML, XML (xml)Aber…
Unfortunately, to put it mildly, Safari’s
<object>support sucks. It doesn’t handle<object>fallbacks, it doesn’t know when not to handle<object>mime types that it doesn’t support, it doesn’t supportdisplay:inlineon<object>, and it doesn’t do proper intrinsic sizing of<object>replaced elements.DANKE SAFARI! 😉
Quelle: Tantek’s Thoughts
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Semantic Django
David Larlet hat auf SemanticDjango.org eine beachtliche Liste an Python-Klassen (hauptsächlich für das Django-Framework) zusammen getragen, die das Verarbeiten und Portieren von Daten ermöglichen (z.B. OpenID, OAuth, RDF oder Microformats).
.. data is more important than code and if you store, manipulate, give access to your data in a standard way you’ll be able to interact with other website as part of the Giant Global Graph.
Hat nicht jemand Lust ein SemanticSymfony zu basteln?
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Microformats mit RDFa ergänzen
Toby Inkster beschreibt auf seinem Blog sehr anschaulich, wie man eine hCard mit RDFa-Informationen erweitern kann.
While hCard offers many useful properties that can be used to describe contacts, some are considered beyond the scope of the hCard specification. For example, there is no hCard property to mark up somebody’s height, or shoe size.
This is where RDFa comes in. RDFa is not a specialist format for describing people or organisations, but a more general format for describing anything. We can use RDFa to add in the extra information we want.
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TinyMCE Microformats Plugins

hCard– und hCalendar-Plugin für TinyMCE… und da TinyMCE auch der WordPress-WYSIWYG-Editor ist, gibts das Paket zusätzlich noch als WordPress-Plugin.