Michael Kaply plant einige interessante neue Features für Operator (Firefox Microformats-Addon).

Um User-Skripte vor der Installation nicht erst herunterladen zu müssen, sollen die Skripte von JS auf XML umgestellt werden. Als Basis für das XML-Modell wurde das, von Microsoft spezifizierte, OpenService Format angedacht.

So könnte ein Script z.B. aussehen:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<openServiceDescription
  xmlns="http://www.microsoft.com/schemas/openservicedescription/1.0">
  <display>
    <name>Find with MapQuest</name>
    <icon>http://www.mapquest.com/favicon.ico</icon>
  </display>
  <homepageUrl>http://www.mapquest.com</homepageUrl>
  <activity category="Map">
    <activityAction context="hCard.adr">
      <execute method="get"
        action="http://www.mapquest.com/maps/map.adp?searchtype=address">
        <parameter name="address" value="{street-address}"/>
        <parameter name="city" value="{locality}"/>
        <parameter name="state" value="{region}"/>
        <parameter name="zipcode" value="{postal-code}"/>
        <parameter name="country" value="{country-name}"/>
      </execute>
    </activityAction>
  </activity>
</openServiceDescription>

Weitere Gedanken zu der „OpenService extension for microformats contexts“ oder „Automatic Discovery“ findet ihr im Microformats Wiki

Im MyBlogLog-Blog wurden gestern die neuen v/hCard Features von MyBlogLog vorgestellt.

Pfefferle-MyBlogLog.jpg

Der vCard-Export spricht ja eigentlich für sich selbst, aber die hCard-Implementierung bedarf ein paar zusätzlicher Worte. Wie schon in den Kommentaren des letzten Posts so treffend bemerkt wurde, ist es ja eigentlich kein wirkliches Hexenwerk seine Seite zu microfromatieren, umso schöner finde ich es wenn sich jemand dabei Mühe gibt.

MyBlogLog hat der hCard eine eigene Seite spendiert, die man über das hCard-Icon (siehe Bild 1) erreicht…

Pfefferle-MyBlogLog-hCard.jpg

Aber warum macht es Sinn die hCard auf eine extra Seite zu verbannen? Bei mehreren hCards auf einem Profil, wie im Falle von MyBlogLog (auch die Kontakte sind mit hCards ausgezeichnet), bekommt man beim interpretieren (parsen) der Seite das folgende Problem: Welche hCard ist die Richtige?

Der einfachste Weg um auf eine representative Identity zu verweisen ist, eine externe hCard auf der Profil-Seite mit rel-me zu verlinken. Im Fall von MBL sollte man dies über <link rel="me" /> im Header der Profilseite realisieren, da der Action-Stream auch eine hohe Anzahl an rel-me Links aufweist.

<link rel="me" href="http://www.mybloglog.com/buzz/members/pfefferle/hcard" type="text/html" />

Alternativ könnte man auch mit XRDS-Simple auf die hCard-Seite verweisen (siehe auch Service Catalogue):

<XRDS xmlns="xri://$xrds">
  <XRD xmlns:simple="http://xrds-simple.net/core/1.0"
          xmlns="xri://$XRD*($v*2.0)" version="2.0">
    <Type>xri://$xrds*simple</Type>
    <Service priority="10">
      <Type>http://www.w3.org/2006/03/hcard</Type>
      <URI simple:httpMethod="GET">
        http://www.mybloglog.com/buzz/members/pfefferle/hcard
      </URI>
    </Service>
    <Service priority="20">
      <Type>http://gmpg.org/xfn/11</Type>
      <URI simple:httpMethod="GET">
        http://www.mybloglog.com/buzz/members/pfefferle/hcard
      </URI>
    </Service>
  </XRD>
</XRDS>

Mal sehen was MyBlogLog als nächstes vor hat 🙂

Nachdem sich Benjamin Nowack gestern (via twitter) noch gefragt hat ob es möglich ist, einem Firefox-HTML-Validator RDFa beizubringen…

wondering if the FF HTML Validator extension could be hacked to support RDFa. Basic QA is a bit too complicated with only the w3.org checker

…hat er ihn heute auf seiner Webseite veröffentlicht 🙂

Benjamin Nowacks angepasster Validator basiert auf der HTML Validator Extension for Firefox von Marc Gueury und funktioniert leider vorerst nur Windows.

Zum Download

Weitere sehr interessante Projekte von Herrn Nowack die man sich auch unbedingt anschauen sollte:

  • ARC – Easy RDF and SPARQL for LAMP systems
  • SPARQLBot – Your Semantic Web Command Line

Cognition ist ein Parser (Perl 5) für alle möglichen Semantic-Web – und „lowercase semantic web“ – Standards:

Cognition is a parser for both “upper case Semantic Web” (RDF, RDFa) and “lower case semantic web” (microformats) technologies. It includes modules for exporting parsed data in a variety of formats, including RDF, vCard, iCalendar, Atom and KML.

Die Liste der unterstützten Metadaten und Semantiken ist definitiv zu lang um sie hier zu posten 🙂

Beispiel: cognified notizBlog

NewsGator Online, die online Version von den klassischen Feed-Readern FeedDemon und NetNewsWire, unterstützt jetzt auch APML.

NewsGator Online.jpg

Der APML-Feed beinhaltet alle RSS-Feeds mit einer Wertigkeit, wahrscheinlich nach dem selben Prinzip errechnet wie der Feed Report bei NetNewsWire oder FeedDemon.

Feed Report_ Attention.jpg

Der Online-APML-Feed ist also, wie auch der APML export bei FeedDemon nichts weiteres als ein OPML-Feed mit Attention Profile.

Leider ist NewsGator Online nur APML-Provider und bietet mir keine Möglichkeit, z.B. neue Feeds anhand meines Attention Profiling zu finden.

(via)

APML als Filter für meinen Feed-Reader

Ich höre immer häufiger von Leuten, die ihren RSS-Reader ausmisten, da einfach viel zu viele Informationen auflaufen, die in keiner annehmbaren Zeit „abgearbeitet“ werden können. Natürlich hat man mittlerweile einen Mechanismus entwickelt, mit dem man recht schnell zwischen wichtigen von unwichtigen Artikeln unterscheiden kann, aber warum sollte man diesen Vorgang nicht automatisieren?

Warum nicht einfach eines meiner Attention Profiles (z.B. der APML-Feed meines Weblogs) dazu verwenden, die Inhalte meiner abonnierten Feeds zu bewerten und dementsprechend zu filtern/sortieren. Das würde mir ne Menge Zeit ersparen und ich müsste auf keinen meiner Feeds verzichten.

…aber sicherlich arbeiten Google und NewsGator schon an genau diesem APML Filter für GoogleReader bzw. NewsGator Online 🙂