Kategorie: Open Web

Hier geht es um Webdesign, Microformats, (X)HTML und CSS, Web2.0, usw.

  • …darum geht es in der OpenWeb Kolumne des aktuellen Webstandards-Magazins (seit gestern (18.12.2010) im Fachhandel). Hier ein kleiner Auszug:

    DataPortability war das Thema in 2008, 2009 wurde der Begriff OpenWeb geprägt und nun dreht sich alles um das Federated Social Web.

    Chris Messina nennt es Distributed Social Network (kurz DiSo), bei Khris Loux heißt es SynapticWeb, Chris Saad bevorzugt das Interoperable Web und Evan Prodromou führt jetzt noch einen weiteren Begriff ein: „Federated Social Web“. Aber wo liegen die Unterschiede?

    Würde mich sehr über euer Feedback freuen!

    …man kann sich übrigens gerade alle alten Ausgaben des Magazins für lau runterladen… es kosten nur einen Tweet!

    4 Kommentare zu The Federated Social Web
  • Etwas älter als zwei Jahre, 30 Folgen und wieder aktiv 🙂

    Pünktlich zu Weihnachten haben wir den OpenWeb-Podcast wiederbelebt. Nach einer langen Sommer+Herbst-Pause haben wir (Christian und ich) uns das Thema Diaspora* vorgenommen.

    Viel Spaß beim hören!

    Den Podcast abonnieren:

    Keine Kommentare zu OpenWeb-Podcast: Diaspora
  • Google veröffentlicht Tests mit OpenID
    Google hat vor einigen Tagen ein paar nette Dokumente/Demos/Videos veröffentlicht, die die Implementierung von OpenID vereinfachen soll.

    The website at openidsamplestore.com was built to demonstrate how a website that already allows users to login can help those users (and new users) leverage OpenID to login.

    OpenID-Provider gibt es genug, jetzt ist es an der Zeit auch mal ein paar Relying Parties zu bauen.

    » Google’s Internet Identity Research – Overview of OpenIDSampleStore
    » OpenID Sample Store
    » OpenID Videos

    Extensible Resource Descriptor
    Am 1. November wurde die erste finale Version von XRD veröffentlicht. XRD ist eine Art API-Beschreibung in XML und eine vereinfachte Variante von XRDS/XRDS-Simple (wird z.B. von OpenSocial verwendet), außerdem basieren OStatus und Webfinger auf XRD.

    » Extensible Resource Descriptor (XRD) Version 1.0
    » XRDS-Simple 1.0 Draft 1

    Simple Web Discovery
    XRD ist, wie schon erwähnt, wesentlich simpler als XRDS oder XRDS -Simple, aber manchen ist es immer noch zu komplex.

    Simple Web Discovery (SWD) defines a HTTPS GET based mechanism to discover the location of a given type of service for a given principal starting only with a domain name.

    » Simple Web Discovery (SWD)

    Ach ja… Carsten Pötter bloggt übrigens wieder über OpenID. Lesen!

    2 Kommentare zu OpenWeb-Notizen: OpenID, XRD 1.0, Simple Web Discovery
  • Erst filtern, dann abonnieren!

    Die Informationsflut im Internet nimmt immer mehr zu und FeedReader bieten bisher keine wirkliche Möglichkeit diese Informationen sinnvoll zu filtern und da man nicht wirklich (zeitnah) Einfluss auf die Weiterentwicklung von NetNewsWire, Google Reader & Co. hat, bleibt nur noch eins: Erst filtern, dann abonnieren!

    NoisePress erlaubt Seitenbesucher, einen RSS/ATOM-Feed mit Hilfe von APML vorzufiltern.

    (Zum ausprobieren braucht man ein APML-Profil. Wer keines hat, sollte sich entweder das WordPress Plugin installieren oder heimlich Carstens Profil benutzen 😉 )

    Warum mit APML filtern?

    Man könnte natürlich auch mit WordPress-Bordmitteln eine Menge Rauschen ausfiltern, und wirklich nur das abonnieren was gerade wichtig ist:

    Das Problem: Ändert sich dieses Interesse, müssen alle Feeds mühsam aussortiert (und neue gesammelt) werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass einige spannende Themen, die nicht genau die abonnierte Kategorie/den abonnierten Tag besitzen, durch das Raster fallen können.

    Das Prinzip von NoisePress: APML ist eine Art semantische Tag-Clound die das Interesse einer Person widerspiegelt. Das Interessens-Profil wird in der Regel automatisch generiert und sollte sich somit auch den diversen Interessensveränderungen anpassen.

    Am Beispiel WordPress Plugin: Das Plugin erstellt ein APML-File anhand der Häufigkeit der verwendeten Tags und Kategorien. Schreibt jemand viel über OpenID, kann man davon ausgehen, dass er das Thema für wichtig hält. Ändert sich der Fokus des Blogs, wird OpenID auch im APML-Feed immer irrelevanter.

    Hört sich nach Geek-Zeugs an?

    Richtig! 🙂 …aber NoisePress ist auch erst einmal nur ein Test ob meine Idee überhaupt funktioniert! Im besten Fall soll der User von all der Technik gar nichts mitbekommen. Ich hoffe dass sich Firefox‘ Account Manager oder XAuth schnell weiter entwickeln und ich eine dieser Techniken für NoisePress missbrauchen könnte.

    Ich würde mich übrigens sehr über ein bisschen Feedback freuen!

    2 Kommentare zu NoisePress: Nie wieder irrelevante Inhalte
  • Neue Version von „Contacts in the Browser“

    Contacts in the Browser kann jetzt auch OAuth:

    Where possible, Contacts now uses the industry-standard OAuth login mechanism to access websites. You will need to re-connect your browser to your services once to set it up.

    » Contacts in the Browser 0.4 released

    Mozillas „Prototype of an Open Web App Ecosystem“

    Und nochmal Firefox: Mozilla arbeitet an der Verschmelzung von Webservices und dem Browser:

    Apps built using HTML/CSS/JavaScript that work both on computers and mobile phones, have many of the characteristics that users find compelling about native apps and provide developers with open and flexible distribution options.

    » Prototype of an Open Web App Ecosystem

    PubSubJubhub

    PubSubHubBub mit JavaScript abonnieren:

    A little web service that allows you to subscribe to PubSubHubbub feeds from Javascript!

    » PubSubJubhub

    W3Cs FederatedSocialWebCharter

    Das W3C will jetzt auch im OpenWeb mit mischen und ruft das (oder den) FederatedSocialWebCharter ins leben:

    The mission of the Federated Social Web Incubator Group is to provide a set of community-driven specifications and a test-case suite for a federated social web.

    » FederatedSocialWebCharter

    Keine Kommentare zu OpenWeb-Notizen: Contacts in the Browser, Open Web Apps, PubSubJubhub, FederatedSocialWebCharter
  • How to implement OStatus?

    Evan Prodromou (der Gründer von StatusNet) hat eine Schritt-für-Schritt-Anleitung veröffentlicht, wie man die eigene Seite verOStatust!

    Making your application a full-fledged participant in the federated social web is not easy, but gradual and incremental improvements can make your users‘ activities visible to others.

    » How to OStatus-enable Your Application

    Is your Site OStatus-Ready?

    …und jede neue Implementierung will auch überprüft werden!

    » Are you ready for Ostatus .. or not ?

    pubsubhubbub + json

    Facebooks Real-time-API ist eine Art Mischung aus pubsubhubbub+json+OAuth2.

    » pubsubhubbub
    » Real-time Updates

    Keine Kommentare zu OpenWeb-Notizen: OStatus, Facebook, pubsubhubbub
  • Webfinger ist ein relativ neues Web-Protokoll um Informationen über einen User anhand seiner E-Mail – Adresse zu erfragen (um z.B. auch Mail-Adressen zu einer OpenID zu machen). Der Name und die Idee stammt von einem „alten“ Linux-Protokoll namens finger:

    Finger zeigt Informationen über einen bestimmten Benutzer auf einem lokalen System oder auf einem fernen Computer an oder dient zur Feststellung der Verfügbarkeit eines bestimmten Hosts in IP-Netzwerken.

    Quelle: Wikipedia

    Damit diese beiden Protokolle nicht nur den Namen teilen, hat Chuck Houpt ein kleines Script geschrieben, mit dem sich Webfinger-Informationen auch über die Konsole abfragen lassen.

    Braucht wahrscheinlich kein Mensch und ist trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) fantastisch!

    1 Kommentar zu wfinger – webfinger für die konsole
  • SWAT0
    Die federated social web-Community ruft den Social Web Acid Test – Level 0 ins Leben.

    user A takes a photo of B from their phone and posts it, B gets notified that they are in a photo, C who follows A gets the photo and leaves a comment, A and B get notified of the comment, where users are on at least 2 (ideally 3) different services each of which is built with a different code base.

    » Social Web Acid Test (SWAT) v0 draft
    » SWAT0 – FederatedSocialWeb

    Papal ID == OpenID + Payment?
    Diese Grafik hab ich in einer Präsentation zu „The OpenID Foundation is looking for input from online retailers“ gefunden.

    …klingt spannend!

    » Quelle: The OpenID Foundation is looking for input from online retailers

    Open Mail Format
    Eine Anleitung wie man Microformats in HTML – E-Mails versteckt.

    The Open Mail Format allows notifications to be tagged so that automated agents (electronic mail services) can provide users with custom information based on the content of the email.

    OMF is based on the idea of microformats (http://microformats.org), which allow both humans and software to interpret the information encoded in the email. […]

    » What is Open Mail Format
    » Microformats

    Keine Kommentare zu OpenWeb-Notizen: SWAT, Paypal ID, Open Mail Format
  • Durch einen Artikel auf ReadWriteWeb (5 Great YQL One-Liners) bin ich nach langer Zeit mal wieder auf Yahoos YQL-Plattform gelandet und habe nicht schlecht gestaunt, was die Yahoo Query Language mittlerweile alles leistet (mehr über YQL hier). Ich hatte z.B. keine Ahnung, dass man auch eigene table definition schreiben kann und dass es auch schon eine ziemlich fleißige Community um diese Definitionen gibt.

    Meine Favoriten sind:

    Microformats

    select * from microformats where url='http://wait-till-i.com'Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    …findet diverse Microformats. » Direct Link

    Mehr dazu hier: SELECT * FROM microformats

    OpenID

    select * from openid.discover where normalizedId="http://www.yahoo.com/"Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    …klassische OpenID-Discovery. » Direct Link

    select * from openid.yadis where uri="http://www.yahoo.com/"Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    …YADIS-Discovery. » Direct Link

    …und es gibt noch ’ne Reihe anderer OpenID Queries… es sollte sogar möglich sein einen kompletten OpenID-Client mit YQL zu bauen.

    OAuth

    select * from oauth where uri='http://example.com' and consumerKey='asd123' and consumerSecret='zxc456' and callbackUri='http://example.com';Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    …sendet einen OAuth-Request. » Direct Link

    pubsubhubbub

    insert into pubsubhubbub.publisher (hub_url, topic_url) values ('http://pubsubhubbub.appspot.com/publish', 'http://developer.yahoo.com')Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    …sendet ein Update an das angegebene Hub. » Direct Link

    Webfinger

    select * from webfinger where account='pfefferle@gmail.com'Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    …Webfinger-Discovery. » Direct Link

    OpenSocial

    select * from opensocial.peopleCode-Sprache: JavaScript (javascript)

    …sendet eine OpenSocial People-Anfrage. » Direct Link

    Social Graph API

    select * from socialgraph.lookup where q = "notiz.blog" AND edo = "1"Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    …ermöglicht Zugriff auf Googles Social Graph API. » Direct Link

    Atom

    select * from atom where url='https://notiz.blog/feed/atom'Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    …interpretiert Atom-Feeds mit allen möglichen Erweiterungen, beispielsweise der ActivityStreams-Extension. » Direct Link

    Vielleicht bekomm‘ ich die Tage ja auch mal eine Query zusammen 🙂

    3 Kommentare zu Accessing the OpenWeb with YQL
  • Das (OpenWeb-) Thema, welches die letzten Tage die meisten Netizens beschäftigt hat war wohl die Veröffentlichung des Diaspora-Codes. Irgendwie kam das Tool dabei nicht ganz so gut weg. Hier ein paar Meinungen aus deutschen Quellen:

    Lange hat es nicht gedauert, bis die ersten sicherheitsrelevanten Lücken aufgedeckt wurden. Wie The Register meldet, haben Experten bereits Möglichkeiten entdeckt fremde Accounts zu übernehmen, ohne Erlaubnis neue Kontakte aufzubauen oder Fotos zu löschen.

    Entwickler haben sich den Code bereits genauer angesehen und sind enttäuscht: Diaspora ist eine einfache Rails App, mit der man Fotos hochladen kann“, zitiert Mashable den Entwickler J. Chris Anderson. Daraus könne man schließen, dass die Codebasis keinesfalls ausreicht, um daraus in den nächsten Monaten einen echten Konkurrenten für Facebook zu machen.

    t3nWelche Chancen hat die dezentrale Facebook-Alternative?

    Nun wurde Diaspora mit Ruby on Rails geschrieben zusätzlich braucht es eine Mongo Database – zwei dinge die jetzt nicht jeder installiert hat – oder ums spezifizieren – so gut wie niemand installiert hat. Das sind schonmal zwei Hürden die so gleich vorneweg mal 80% aller Hostingoptionen ausschliessen. Man braucht dafür dann schon ein Hostingprovider der einen Kram installieren lässt was bei den meisten Shared Massen Hostern(tm) nicht funktioniert – oder man hat nen eigenen Server irgendwo stehen.

    Blog RebellenDiaspora – Ein erster Eindruck

    Die eigenen Server stehen übrigens auch einer großen Verbreitung von Diaspora entgegen. Denn wie viele an Social Networking interessierte Nutzer gibt es, die einen eigenen Server betreiben? Selbst wenn es Hoster in der Art von WordPress.com geben sollte, dürfte die Nutzerzahl begrenzt bleiben.

    Nur mal so: Jeder kann einen Mail Server betreiben, jeder kann OpenID Provider werden. Frage: Wie viele Leute betreiben einen eigenen Mail Server und wie viele Leute sind ihr eigener OpenID Provider? Genau.

    NeunetzCarsten Pötter in den Kommentaren

    Neben den Sicherheitsmängeln und den anspruchsvollen „Server Requirements“ gibt es aber vor allem ein Problem: Diaspora basiert auf den gleichen Ideen wie z.B. auch Noserub oder StatusNET und übernimmt auch all deren Probleme. Um einen Kontakt einer anderen Diaspora-Node hinzufügen zu können muss man seinen Identifier kennen (z.B. pfefferle@diaspora.t3n-magazin.de)… ein Problem mit dem beispielsweise die OpenID-Community schon seit Jahren kämpft. Des Weiteren spricht Diaspora eine eigene Sprache und kann nicht mit funktionierenden, etablierten und dezentralen Systemen (basierend auf offenen Standards) wie StatusNET, verbunden werden!

    Technische Mittel ein dezentrales Netzwerk zu erstellen gibt es genug: OStatus, Salmon Protocol, Pubsubhubbub, OpenID uvm. (von denen Diaspora übrigens keine einzige nutzt) und wir brauchen wirklich nicht noch eine neue offene Plattform… viel wichtiger wäre doch die bestehenden Netzwerke untereinander zu verbinden oder einen Weg zu finden, dem normalen Surfer das Thema Identifier näher zu bringen…

    Ich will keine Software installieren müssen um dann nur User der gleichen Software folgen zu können, ich will Google-User mit meinem Twitter-Account verbinden! Ich will meine Bilder bei Flickr hoch laden und bei MySpace referenzieren. Ein dezentrales „federated social web“ bedeutet für mich, das verbinden von verschiedenen Diensten, anstatt einer offenen Kopie von Facebook!

    2 Kommentare zu OpenWeb-Notizen: Diaspora Special