Mikroformate sind ein Markup-Format zur semantischen Annotation von HTML oder XHTML. Mikroformat-Annotationen können leicht aus Webseiten extrahiert werden und machen weiteren Programmen (etwa Suchmaschinen) die Bedeutung des Seiteninhalts verständlich.
Der neue Operator 0.9 beinhaltet einige performance Verbesserungen, unterstützung für den Firefox 3 und er benutzt die built-in Microformats-Funktionalität von Firefox 3.
Brian: I like to talk about microformats as “semantic sugar”. Everyone can understand that adding a little bit of sugar to your food you make it taste better. Adding microformats into your HTML makes it “taste” a little better too!
Am letzten Wochenende gab es zwei Barcamp Premieren: Das erste Barcamp im Rhein-Neckar Gebiet und mein erstes Barcamp.
Das schöne an Barcamps ist, dass man Personen wie PaulinePauline oder Matthias Gutjahr die man bisher nur vom Bloggen oder Twittern kannte endlich mal real trifft.
Es hat mich natürlich auch gefreut Dittes, Heiko und Jochen nach langer Zeit mal wieder über den weg zu laufen… Schöne Grüße an alle 🙂
Wer sich meinen Vortrag zu Microformats nochmal anschauen möchte kann das gerne bei Slideshare tun oder die Kurzzusammenfassung bei Timo lesen.
Nach dem Vortrag kam noch ein interessantes Gespräch über Microformats & Co. mit Cordobo, Mattsches und den Jungs von Dogspot (ich hoffe sie finden keine Dog-Dance Partnerin für mich) zustande.
Barcamp Sessions Zusammenfassung
Dank Heiko weiß ich jetzt etwas mehr über OpenSocial
Robert Basic hat mich zum Thema Big Brother „Google“ is watching you etwas sensibilisiert.
Jochen Lillich hat seinen Mac viel kürzer als ich und kennt sich doch viel besser aus 😉 Danke für die Mac-Tool Tips
Dank Oliver Gassner bin ich jetzt wieder etwas motivierter das Buch „Getting Things Done“ fertig zu lesen.
Per Klick auf das Logo, lassen sich die gefundenen Formate bequem in ein entsprechendes, lokal installiertes Programm wie iCal oder Address Book importieren. Wer Growl installiert hat, erhält außerdem eine Growl-Meldung, wenn die Daten erfolgreich importiert wurden. Via: Dataportability Feed
Leider funktioniert das Plugin nur mit der aktuellen Version von Safari (V. 3) in Verbindung mit Mac OS X Leopard, deshalb konnte ich es auch noch nicht testen.
Wenn ihr Fragen zum Plugin habt, versuchts einfach mal bei Manuela Hoffmann.
Standardized Data Portability is the next great frontier for the web. As users, our identity, photos, videos and other forms of personal data should be discoverable by, and shared between our chosen tools or vendors. We need a DHCP for Identity. A distributed File System for data. This page will list the standards and contributors who are making it happen.
Mal gespannt was aus dataportability.org wird, hört sich auf alle Fälle schon mal sehr spannend an. Vielleicht findet ja endlich jemand die Musterlösung für Social Network Portability. Wer interessiert ist, kann schon mal den Feed abonnieren.
Ich war am Wochenende ein wenig unterwegs und wegen nicht vorhandenem Auto auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Das ist ja an sich nichts schlimmes, nur wenn dann noch eine gewisse Ortsunkundigkeit hinzu kommt, wird es problematisch. Dank einem Busfahrer, der die Haltestelle an der ich aussteigen musste (um einen Anschlusszug zu bekommen) einfach ignorierte, durfte ich dann etwas mehr von der Weinheimer Umgebung kennen lernen als mir lieb war. Jetzt bin ich einer von der Sorte, der aus Zeitgründen natürlich nur die nötigsten Verbindungen raus schreibt… Ich hätte also völlig Hilflos mitten in der Pampa enden können… Gut, es nochmal alles gut gegangen, da ein ich paar Orte weiter eine OEG Haltestelle fand, aber es geht hier ja ums Prinzip.
Und da sind wir schon bei meiner Kritik:
Wieso kann ich mir Bahnverbindungen nicht ohne größeren Aufwand aufs Handy, den PDA oder meinen iPod laden.
Klar könnte ich mir verschiedene, alternative Verbindungen raus suchen und ausdrucken, aber das setzt einen Drucker voraus.
…oder was man mit der myOpenID URL noch so alles anstellen kann.
Carsten Pötter hat mich in einem Kommentar darauf hingewiesen dass myOpenID schon ne ganze Weile die hCard für das „Public Profile“ verwendet. Das „Öffentliche Profil“ ist unter der gleichen URL erreichbar wie der Authentifizierungslink, wenn man es vorher über das Admin-Interface frei schaltet.
Das schöne an dieser Tatsache ist, dass man die URL (Beispielsweise: http://mustermann.myopenid.com) sowohl für die OpenID Authentifizierung, als auch über einen Profilaustausch per hCard.
Beide Seiten benutzen Microformats um den Registrierungsprozess zu beschleunigen. Bragster unterstützt einige vorgefertigten Links (Bsp.: Twitter, Last.fm, …) oder die Möglichkeit, selbst eine Seite wählen. Jetzt muss man nur noch seine OpenID URL eintragen…
…danach werden die entsprechenden Felder (soweit vorhanden) automatisch ausgefüllt.
Ich bin mal gespannt, ob hCard und OpenID irgendwann auf einen gemeinsamenNenner kommen und welche neuen Authentifizierungs-Systeme dadurch ermöglicht werden.
„OpenID ist ein dezentrales System zur Identifizierung“ (WikiPedia). OpenID bietet die Möglichkeit, Login Daten an zentraler Stelle anzugeben und diese als Authentifizierung für andere Webseiten zu verwenden. Simple Registration Extension (kurz SREG) ist eine Erweiterung zu der OpenID Authentifizierung, der einen simplen Profil-„Austausch“ erlaubt. SREG ist, wie der Name schon sagt, „nur“ ein Simples Format, deshalb wurde eine Erweiterung mit dem Namen Attribute Exchange (AX), welches wesentlich mehr Informationen beinhaltet, entwickelt.
Chris Messina stellt sich in seinem Artikel „hCard for OpenID Simple Registration and Attribute Exchange“ die Frage warum bei der Definition der ersten AX-Typen (genauso wie bei SREG) versucht wird, Profil-Daten neu zu definieren, anstatt auf bestehende Standards wie die vCard (RFC2426) zurück zu greifen. Er argumentiert sein Anliegen mit der weiten Verbreitung der vCard und seines XHTML Pendants der hCard:
Most importantly, however, hcard and vcard is already widely supported in existing applications like Outlook, Mail.app and just about every mobile phone on the planet and in just about any other application that exchanges profile data.
Chris hat sich die Mühe gemacht, die drei Standards einander gegenüber zu stellen:
Im Firefox Wiki gibt es einen ersten Entwurf zu „Using Microformats“.
Firefox 3 implements a global Microformats object that provides access to microformats. This object and its API make finding and reading microformats easy to do.