Matthias Pfefferle
Matthias Pfefferle
@pfefferle@notiz.blog

Ich bin Webworker und arbeite als „Open Web Lead“ @ Automattic. Ich blogge, podcaste und schreibe eine Kolumne über das open, independent und federated social Web. Mehr über mich.

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  • DataLiberation

    DataLiberation ist ein Projekt von Google um die eigenen Nutzer darüber zu informieren, wie sie ihre Daten in Google-Produkte hinein und aus Google-Produkten wieder heraus bekommen:

    Users should be able to control the data they store in
    any of Google’s products. Our team’s goal is to
    make it easier for them to move data in and out.

    Vorerst beinhaltet DataLiberation.org nur hauseigene Dienste, das soll sich, laut TAZ, aber demnächst ändern:

    Mit der „Data Liberation Front“ bietet Google Schnittstellen zum Austausch von Nutzerdaten – im ersten Schritt zwischen Google-Diensten, in Zukunft auch für Facebook und Co.

    Vielleicht schafft Google mit DataLiberation ja das, woran DataPortability bisher gescheitert ist:

    Data portability is the ability for people to reuse their data across interoperable applications. The DataPortability Project works to advance this vision by identifying, contextualizing and promoting efforts in the space.

    In diesem Sinne also, fröhliches connecten, controlen, sharen und remixen.

    via netzwertig

    (vielleicht bauen Markus oder Marcel im nächsten Linkwertig ja mal IDs in die einzelnen Überschriften, damit man die Abschnitte direkt verlinken kann 😉 )

    4 Kommentare zu DataLiberation – Google propagiert „data portability“
  • Joss Winn hatte schon im Mai darüber berichtet, dass WordPress.com jetzt auch XMPP unterstützt:

    Just some notes on how to get XMPP notifications from any wordpress.com blog. It’s an experimental service so might not work tomorrow 😉

    …und es hat in der Tat am nächsten Tag nicht mehr funktioniert. Durch den ganzen Trubel um WordPress, RSS cloud und dem Echtzeitweb in den letzten Tagen, bin ich auch wieder auf den WordPress XMPP-Service aufmerksam geworden und er scheint mittlerweile relativ stabil zu laufen.

    Es sollte eigentlich mit jedem Jabber-Client funktionieren der PubSub (XEP-0060) unterstützt:

    1. Zuerst einen neuen Jabber/XMPP-Account hinzufügen:
      • Jabber ID
        name@im.wordpress.com
        Der name ist der WordPress.com Benutzer-Name gefolgt von “@im.wordpress.com”.
      • Password
        Das WordPress.com Passwort.
      • Jabber Server/Host
        im.wordpress.com
      • Port
        5222 (Standard-Port)
    2. Dann den WordPress-Bot als Kontakt hinzufügen: „bot@im.wordpress.com„
    3. Für alle weiteren Anweisungen einfach dem WordPress-Bot eine Nachricht mit „help“ schicken.
    4. Fertsch 🙂
    XMPP on WordPress.com

    Nachdem man mit dem Befehl „sub <wordpress-url>“ einen Blog abonniert hat bekommt man alle neuen Posts auf den Jabber-Client und wenn es der eigene Blog ist, kann man sogar über z.B. Adium neue Blog-Posts verfassen.

    Großartig!

    …wer braucht da noch PubSubHubBub und RSS cloud 🙂

    Weiterführende Links:

    Keine Kommentare zu XMPP PubSub on WordPress.com
  • Aus der offiziellen Presseerklärung:

    Washington, D.C. — September 9, 2009 — Ten industry leaders — Yahoo!, PayPal, Google, Equifax, AOL, VeriSign, Acxiom, Citi, Privo and Wave Systems — announced today they will support the first pilot programs designed for the American public to engage in open government — government that is transparent, participatory, and collaborative. This open identity initiative is a key step in President Obama’s memorandum to make it easy for individuals to register and participate in government websites — without having to create new usernames and passwords. Additionally, members of the public will be able to fully control how much or how little personal information they share with the government at all times.

    Ein enormer Fortschritt für die OpenID bzw. Information Card Foundation und für Identity-Systeme im Allgemeinen. Bis wir in Deutschland soweit sind, wird sicherlich noch ’ne ganze Menge Wasser den Rhein hinab fließen 🙂

    Ausführliche Informationen zum Pilotprogramm findet ihr im offiziellen Pressebericht, auf der OpenID for Government Seite oder in den Berichten von ReadWriteWeb und TechCrunch.

    2 Kommentare zu Amerikanische Regierung startet „Open Identity Pilotprogramm“
  • Gute Neuigkeiten! Michael Kaply, der die Weiterentwicklung von Operator (ein Microformats Addon für Firefox) Ende 2008 eingestellt hat…

    Operator – Deciding what to do with Operator is difficult. […] That being said, I’m going to do a few fixes for Operator, call it 1.0 and then stop development.

    …widmet sich jetzt doch wieder dem de facto (Microformats) Browser Plugin…

    The biggest news I have is that I have resumed work on Operator. In particular, I’m fixing bugs, adding a few usability enhancements and adding support for new microformat stuff like the value class/pattern for dates. I’m also considering completely removing the “Actions” toolbar and switching to interacting only with the data. I’m definitely looking for feedback on that one.

    Wer Ideen zu neuen Features oder Funktionen hat, kann diese gerne auf Michaels Weblog loswerden.
    Mein Wunsch: Microdata support 🙂

    (Ich hoffe dass die Angekündigten value-class-pattern Änderungen eventuell auch irgendwann in die native Microformats Firefox API aufgenommen werden.)

    Keine Kommentare zu Operator wird doch weiter entwickelt
  • Der Inhalt wurde an die neusten Änderungen der Microdata-Spezifikation angepasst. Letztes Update 30.01.2010. Microdata – wie Microformats bloß besser… (Teil 2): über „Namenskollisionen und Namespaces“ und „Informationen Referenzieren“

    Wie schon erwähnt, vereint Microdata die Vorzüge von RDFa und Microformats in einem Standard… aber nicht nur das, Microdata (in Verbindung mit HTML5) bietet auch einige schicke Lösungen für diverse Microformats-Problemchen.

    Das abbr-design-pattern oder das value-class-pattern

    Microformats:

    Das abbr-design-pattern ist bisher wohl das umstrittenste Pattern im Microformats-Wiki. Grund für die Kritik an dem Pattern ist die etwas unorthodoxe Verwendung des <abbr> Tags um maschinenlesbare Meta-Informationen bereit zu stellen.

    <div class="vevent">
      <abbr class="dtstart" title="2007-10-05">October 5</abbr>
      ...
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Eine erste Alternative aus der Microformats-Community ist das value-class-pattern, das zwar das Accessibility-Problem „behebt“ aber noch lange keine Perfekte Lösung bietet.

    <div class="vevent">
      <span class='dtstart'>
        <span class='value-title' title='2007-10-05'> </span>
        October 5
      </span>
      ...
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Der HTML-Code wird durch weitere Elemente unnötig aufgeblasen und das Pattern basiert auf teilweise leeren Elementen.

    Microdata/HTML5:

    In HTML5 gibt es dagegen ein spezielles Tag um Zeit und Datum sowohl user als auch maschinenlesbar zu machen.

    <div itemscope
      itemtype="http://microformats.org/profile/hcalendar">
      <time itemprop="dtstart" datetime="2007-10-05">October 5</time>
      ...
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Reine Meta-Informationen

    Microformats:

    Eigentlich spricht es gegen die Prinzipien der Microformats-Idee, reine Metadaten zu verwenden:

    Visible data = more accurate data. By designing for humans first and making the data presentable (thus viewed and verified by humans), the data is inevitably more accurate, not only to begin with (as errors are easily/quickly noticed by those viewing the pages/sites), but over time as well; in that changes are noticed, and if data becomes out-of-date or obsolete, that’s more likely to be noticed as well. This is in direct contrast to „side files“ and invisible data like that contained in <meta> tags.
    — Tantek Çelik

    …aber GEO-Daten sind z.B. Informationen die der Benutzer nicht unbedingt sehen muss.

    <div class="geo">
     <span class="latitude">37.386013</span>
     <span class="longitude">-122.082932</span>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Microdata/HTML5:

    In HTML5 gibt es für dieses Problem eine recht schicke Lösung: Laut der Spezifikation sind <meta />-Tags im kompletten Quellcode (auch im body) erlaubt.

    <div itemscope 
     itemtype="http://microformats.org/profile/hcard#geo">
     <meta itemprop="latitude" content="37.386013" />
     <meta itemprop="longitude" content="-122.082932" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Fazit

    Selbst wenn sich Microdata (item und itemprop) nicht durchsetzen sollte, sind <meta> und <time> schon ein echter „Segen“ für die Microformats-Community 🙂

    Im zweiten Teil nehm‘ ich mir das include-pattern und das Problem der möglichen Namens–Kollisionen vor. Microdata – wie Microformats bloß besser… (Teil 2): über „Namenskollisionen und Namespaces“ und „Informationen Referenzieren“

    4 Kommentare zu Microdata – wie Microformats bloß besser… (Teil 1)
  • Manu Sporny und die RDFa Task Force haben es doch noch nicht geschafft, Ian Hickson davon zu überzeugen RDFa in HTML5 zu integrieren und versuchen es jetzt im Alleingang. Es gibt auch schon einen ersten Editors Draft von HTML5+RDFa.

    Besonders spannend finde ich folgenden Abschnitt aus Manu Spornys Blogpost zu dem neuen Draft:

    I specifically did not remove the Microdata section from the HTML5+RDFa specification because it provides competition for RDFa – competition is a good thing. It forces the RDFa Task Force to re-think some assumptions we’ve made and to see if we can provide both backwards-compatibility and some of the features provided via Microformats as well as Ian’s Microdata proposal.

    Ich versteh das jetzt mal so, dass endlich beide Parteien verstanden haben die RDFa Task Force verstanden hat dass sowohl RDFa als auch Microformats ihre Daseinsberechtigung haben und Microdata die Vorteile beider Standards schön vereint.

    Mal schaun ob ich die Tage mal etwas Zeit finde, die einzelnen Standards nochmal detaillierter Vorzustellen bzw. zu Vergleichen und nochmal zu beschreiben warum die Idee hinter Microdata so großartig ist!

    via Manu Sporny

    7 Kommentare zu RDFa wird wohl doch in HTML5 integriert
  • Das hab ich ja noch gar nicht erzählt…

    webstandards-wuerze.jpg

    …ich habe habe eine Kolumne im Webstandards-Magazin 🙂

    Den ersten Versuch findet ihr in der zweiten (also aktuellen) Ausgabe. Themen sind, wie der Name schon sagt Webstandards, nur sehr viel weiter gefasst. Eigentlich könnte man auch Open Web Kolumne sagen. Es geht also um alles worum es auch hier im Blog geht… nur eben kolumnenmäßig 😉

    6 Kommentare zu Webstandards Kolumne
  • openweb-podcast.jpg

    So, nach langer Abstinenz ist der OpenWebPodcast endlich wieder da und es ist alles neu… neuer Blog, neue Domain (openwebpodcast.de) und eine neue etwas längere Folge (wir hatten ne Menge aufzuholen 😉 )

    Die Links zur Sendung findet ihr hier!

    Den Podcast abonnieren:

    2 Kommentare zu Wir podcasten wieder…
  • Der Inhalt wure an die neusten Änderungen der Microdata-Spezifikation angepasst. Letztes Update 30.01.2010.

    In dem Punkt, dass HTML semantischer werden muss, ist sich die Web-Welt einig, nur das „Wie“ ist noch nicht ganz klar. Aus verschiedenen Gründen (die alle sehr, sehr technisch sind) ist die WHATWG-Community bzw. Ian Hickson im speziellen, nicht sehr begeistert von dem bisherigen De-facto-Standard RDFa und hat deshalb vor ein paar Wochen Microdata als eine mögliche Alternative vorgestellt.

    Microdata-Objekte bestehen eigentlich nur aus einer Vielzahl von Key/Value-Paaren. Ein Object wird durch einen umschließenden HTML-Tag mit einem itemscope-Attribut gekennzeichnet und hat mehrere Properties ausgezeichnet durch itemprop-Attribute.

    <div itemscope>
     <p>Mein Name ist <span itemprop="name">Matthias</span>.</p>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Microdata ist für mich die gelungene Weiterentwicklung der Microformats-Idee unter Berücksichtigung von RDFa und prinzipiell lassen sich auch beide Standards mit Microdata umsetzen. Wie generell von HTML5 gewohnt, kann man auch Microdata auf viele verschiedene Weisen benutzen ohne den Standard zu verletzen.

    Microdata im Microformats-Stil

    Um z.B. eine hCard mit Microdata abzubilden muss man eigentlich nur die bisher verwendeten class durch itemprop-Attribute zu ersetzen und mit itemtype das Format festlegen.

    <div itemscope itemtype="http://microformats.org/profile/hcard">
     <span itemprop="fn">Matthias Pfefferle</span>
     <img itemprop="photo" src="avatar.png" alt="Avatar" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    HTML5 und Microdata bieten außerdem eine ganze Reihe weiterer Tags und Attribute die alle bisherigen Microformats-Probleme beheben sollten. Aber darauf werde ich in einem extra Artikel noch detaillierter darauf eingehen.

    Microdata im RDFa-Stil

    item und itemprop können aber auch durch URIs (ähnlich wie RDFa) ausgezeichnet werden und würden sich dadurch relativ leicht (durch z.B. GRDDL) in klassisches RDF konvertieren lassen.

    <div itemscope itemtype="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#">
      <span itemprop="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#fn">
        Matthias Pfefferle
      </span>
      <img itemprop="http://www.w3.org/2001/vcard-rdf/3.0#photo"
           src="avatar.png" alt="Avatar" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Fazit

    Trotz anfänglicher Skepsis bin ich immer begeisterter von dem neuen HTML5 Draft! Microdata fühlt sich einfach viel mehr nacht HTML an…

    <div itemscope itemtype="http://microformats.org/profile/hcard">
      <a itemprop="url" href="https://notiz.blog">
        <span itemprop="fn">Matthias Pfefferle</span>
      </a>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    …als RDFa.

    <div xmlns:foaf="http://xmlns.com/foaf/0.1/">
      <span typeof="foaf:Person">
        <a property="foaf:name" rel="foaf:homepage" href="https://notiz.blog">
          Matthias
        </a>
      </span>
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Trotzdem hoffe ich, dass man sich doch noch irgendwie einigen kann und sich vielleicht in der Mitte trifft. Zwei neue HTML-Spezifikationen (XHTML2 & (X)HTML5) sind schon verwirrend genug, da brauchen wir nicht auch noch zwei unterschiedliche Semantik-HTML-Standards

    5 Kommentare zu Microdata – Semantisches HTML5