• Feed Icon

    …ich hab's ja bisher immer verbummelt oder verpasst:

    Aber jetzt, wo Google seinen Reader dicht macht, kann ich's endlich auch mal schreiben: RSS ist tot!

    9 Kommentare zu RSS ist tot!
  • Pfefferles Open Web

    Übrigens… Mein Artikel im aktuellen SCREENGUIDE Magazin war ausschlaggebend für den Blog-Post zu Dezentrale “Walled Gardens”, geht aber noch mehr ins Detail:

    […] Spezifikationen haben wir mittlerweile genug! Es ist an der Zeit, die sozialen Netzwerke von der Idee eines dezentralen Webs zu überzeugen, und mit sozialen Netzwerken meine ich Facebook, Google+ oder StudiVZ. Netzwerke mit einer bestehenden Userbase und keine, die künstlich geschaffen wurden, um zu beweisen, dass „dezentrale“ Kommunikation funktioniert. […]

    …also ab zum Kiosk und kaufen!

    Keine Kommentare zu Ohne Facebook kein Dezentrales-Web
  • We love icon fonts

    Tim Pietrusky hat so ne Art "Google Web Fonts" für Icon-Fonts gebastelt, was alleine natürlich schon einen Blog-Post wert wäre… er hat aber außerdem noch die OpenWeb-Icons eingebaut, was definitiv einen Blog-Post wert ist 😉

    Dank Tims "We Love Icon Fonts" lassen sich die Fonts mit folgenden paar Zeilen CSS-Code einbauen:

    @import url(http://weloveiconfonts.com/api/?family=openwebicons);
    
    /* openwebicons */
    [class*="openwebicons-"]:before {
      font-family: 'OpenWeb Icons', sans-serif;
    }Code-Sprache: CSS (css)

    Das Projekt ist übrigens Open Source und Tim würde sich sicherlich über jede Hilfe freuen!

    7 Kommentare zu I ♥ Icon Fonts
  • Nach dreimonatiger Wartezeit bzw. dreimonatigem Reviewprozess hat es mein erstes und einziges WordPress-Theme endlich in das WordPress-Theme-Directory geschafft! Juhu!

    Würde mich freuen wenn ihr es mal ausprobiert oder als Basis für eure eigenen Themes benutzt. Feedback ist wie immer erwünscht… hier oder auf Github

    4 Kommentare zu SemPress auf WordPress.org
  • Dezentrale „Walled Gardens“

    Diaspora* wurde kaum für „tot“ erklärt und schon steht das nächste Projekt in den Startlöchern! Tent.io soll ein protocol for distributed social networking and personal data storage werden. Alles neu, alles anders, alles besser als OStatus, DiSo oder Diaspora*. Aber mal ganz ehrlich… was haben die Diasporas & Co. bisher geschaffen? Ziel war es Facebooks „Walled Gardens“ aufzubrechen und was kam wirklich dabei rum? Eine ganze Reihe an dezentralen „Walled Gardens“. Na danke!

    Seit Chris Messinas DiSO-Projekt schwärme ich ein wenig für das Thema „Dezentrale Netze“ und wie man die Idee am besten technisch umsetzen könnte. Trotz der „Schwärmerei“ ist mir aber durchaus bewusst dass das Thema noch nicht wirklich populär ist und kein wirkliches User-Bedürfnis deckt. Das hängt aber unter anderem damit zusammen, dass bisherige Bemühungen (und Diaspora ist ein Vorzeigebeispiel hierfür) rein technischer Natur sind! Aber:

    • „Open“ und „Dezentral“ sind keine Argumente um sich bei einer neuen Plattform anzumelden (zumindest nicht für die breite Masse).
    • Es ist idiotisch wenn jede Community ihr eigenes „Dezentralisierungsprotokoll“ entwickelt… das führt nämlich dazu, dass Diaspora und StatusNET zwar beide dezentral sind, aber nur die eigenen Netzwerke unterstützen.
    • Jedes neue Protokoll (mal abgesehen von OStatus) erfindet das Rad neu anstatt auf bisherigen Formaten aufzubauen. Warum muss alles JSON sein? RSS und Atom kann jedes Blog und mit ein bisschen „Zauberei“ reicht das vielleicht schon aus.
    • „Open Source“ und die Möglichkeiten das Projekt selber zu hosten überzeugt nur Geeks!

    Wenn die großen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+ sich nicht auf ein einheitliches Protokoll einigen, wird es wohl nichts mit der „dezentralen“ Idee! Ich möchte mich in Zukunft für eine Community entscheiden die meinen Interessen und Wertvorstellungen entspricht und nicht von der Mehrheit meiner Freunde abhängig sein. Wenn alle meine Freunde aber bei Facebook sind, bleib ich auch auf einem offenen und dezentralen Diaspora alleine!

    Wir brauchen eine Art XMPP oder POP3/SMTP für soziale Interaktionen, unabhängig von einer spezifischen Plattform und trotzdem von allen unterstützt! Und dann haben auch kleine und unabhängige Projekte wie Diaspora und StatusNET wieder eine echte Chance! Die Zeit die bisher in Spezifikationen aller Art fließt sollte dazu genutzt werden, zuerst einmal Facebook und Google von dem Problem zu überzeugen und sie mit ins Boot zu holen.

    …das ist übrigens das Thema meiner Kolumne im nächsten Screengui-Magazin. Also kaufen!

    8 Kommentare zu Dezentrale „Walled Gardens“
  • Ich habe in den letzten Monaten eine Menge über Web Intents gelesen und ich finde immer noch dass der Webmonkey die Thematik bisher am treffendsten beschrieben hat:

    In practice Web Intents work a bit like mailto: links, defining an action and then passing it along to the browser, which allows the user to choose how to handle the action. The difference is that instead of opening a desktop app, Web Intents connect to web services.

    Der Vergleich ist simple und ich habe mir die Frage gestellt: Wieso nicht einfach wirklich unterschiedliche Schemes für die jeweiligen Anforderungen definieren? Eine App kann beim Browser anmelden dass sie share:// oder subscribe:// unterstützt und bei einem Klick auf einen entsprechenden Link, öffnet sich (statt der E-Mail App) eben die entsprechende Web-App.

    …vor kurzem hab ich dann mal ein wenig mit Superfeedrs msgboy herumgespielt und entdeckt dass es bei HTML5 wirklich Custom-Schemes gibt die man frei definieren kann!

    Mit folgendem Befehl kann man beim Browser einen eigenen Protocol-Handler setzen:

    navigator.registerProtocolHandler('web+share', 'http://spread.ly/?url=%s', 'Spread.ly');Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    Alle neuen Schemes sollten mit "web+" beginnen, ausnahmen sind schon bestehende Schemes, wie z.B. "mailto", "mms", "nntp", "rtsp" oder "webcal".

    Der passende a-Tag zum oben genannten Beispiel müsste also folgendermaßen aussehen:

    <a href="web+share:http://pfefferle.org">Share this Page</a>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Klickt ein User den Link, wird einfach das %s vom Handler mit dem href ersetzt und aufgerufen:

    http://spread.ly/?url=web+share:http://pfefferle.orgCode-Sprache: JavaScript (javascript)

    Bisher war ich ja ein großer Web Intents Fan (und bin es auch immer noch), aber für solche simplen Aktionen wie "Share", "Like", "Subscribe" oder "Follow" reicht doch ein simples Custom-Scheme vollkommen aus. Kein unnötiges JavaScript (mal abgesehen vom Registrieren des Handlers), nur ein wenig HTML. Großartig!

    Protocol-Handler lassen sich übrigens auch abhängig vom Mime-Type setzen:

    navigator.registerContentHandler('application/atom+xml', 'http://www.google.com/ig/add?feedurl=%s', 'Google Reader')Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    Bei allen Web-Dokumenten mit dem Mime-Type application/atom+xml sollte der Browser jetzt nachfragen ob er die URL mit dem Google-Reader öffnen soll.

    Keine Kommentare zu web+custom://scheme
  • Post Forking – A more collaborative approach to WordPress content curation

    So ne Art „git“ für WordPress: User können Blog-Posts „forken“ und die Änderungen dann den Blog-Autoren zur Review vorschlagen… so ne Art kollaboratives Artikel schreiben!

    Keine Kommentare zu Post Forking
  • HTML5 Semantics Badge

    Beim „basteln“ an SemPress, meinem ersten WordPress Theme, habe ich das erste Mal praktische Erfahrungen mit Schema.org gesammelt und mir sind vor allem zwei Dinge klar geworden: 1. Warum Schema.org nach einer Art „Vererbungs“-Prinzip aufgebaut ist und 2. Wie Google mit Schema.org umgeht.

    The http://schema.org/Thing

    Das „einfachste“ Schema ist ein „Thing“ und hat folgende Attribute:

    descriptionTEXTA short description of the item.
    imageURLURL of an image of the item.
    nameTEXTThe name of the item.
    urlURLURL of the item.

    Da alle anderen Objekte auf dem „Thing“ aufbauen, kann man davon ausgehen dass man mind. auf diese vier Eigenschaften zugreifen kann und genau das ist der ganze Sinn hinter dieser Struktur.

    Vor allem Google setzt massiv auf Schema.org, sei es beim Einsatz in der Suche (über die sogenannten Rich-Snippets)…

    rich snippets example

    …oder beim Anreichern der, über Google+ oder den +1 Button geteilten Links.

    Google+ Example

    Um das Parsen der Webseiten (zumindest für diese eher einfachen Ausgaben) auf ein Minimum zu reduzieren, ist die Grundstruktur immer gleich und alles darüber hinaus ist reine Kür. Wahrscheinlich werden aber 90% aller Anwendungen mit Titel (name), Beschreibung, Bild und URL auskommen.

    Googles Umgang mit Schema.org

    Wer seine Seite mit Schema.org auszeichnen möchte, sollte vor allem eines Beachten: Google+ (wahrscheinlich aber auch alle anderen Google Produkte) interpretiert immer das erste im Quellcode verwendete Schema!

    Bei meiner ersten Implementierung von Schema.org habe ich mich etwas zu sehr an RSS bzw. Atom orientiert und folgenden Aufbau gewählt: Ein umschließendes Objekt um den Blog zu beschreiben und ein oder mehrere referenzierte Artikel.

    <body itemscope itemtype="http://schema.org/Blog">
    ...
      <header id="branding" role="banner">
        <hgroup>
          <h1 id="site-title" itemprop="name"><?php bloginfo( 'name' ); ?></h1>
          <h2 id="site-description" itemprop="description"><?php bloginfo( 'description' ); ?></h2>
        </hgroup>
      </header>
    ...
      <article itemprop="blogPost" itemscope itemtype="http://schema.org/BlogPosting">
      ...
      </article>
      <article itemprop="blogPost" itemscope itemtype="http://schema.org/BlogPosting">
      ...
      </article>
    ...
    </body>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Egal ob es jetzt um mehrere Artikel (Startseite) oder nur einen Artikel (Post oder Page) gehandelt hat.

    Das hat bei Google+ dazu geführt, dass die notizBlog-Links immer mit dem Titel, der Beschreibung und dem Bild des Blogs und nicht mit denen des Artikels verknüpft wurden. Es ist also gerade für Blogs wichtig, dass das Blog-Schema nur auf den Übersichtsseiten benutzt wird und die Einzelansichten lediglich mit „http://schema.org/BlogPosting“ bzw. „http://schema.org/WebPage“ ausgezeichnet werden.

    17 Kommentare zu Schema.org – what I’ve learned so far
  • W3C Community Logo

    (Kleiner Nachtrag zu der „OAuth ist tot“ Kolumne in der SCREENGUIDE Ausgabe 15 um zu zeigen, warum gerade das W3C auch für Community Formate durchaus nützlich sein kann)

    Vor ein paar Wochen kam eine E-Mail mit der Bitte, an einer Umfrage zu den W3C Community and Business Groups teilzunehmen und das hat mich daran erinnert, dass ich mich bisher noch gar nicht zu dem Thema geäußert habe… das hole ich hiermit kurz nach!

    Ich beschäftige mich ja jetzt schon eine ganze Weile mit dem Web und seinen diversen Formaten, Standards, Techniken, Spezifikationen usw. usf. Leider ist das Web aber ziemlich vergänglich und eine Menge guter Ideen und Formate sind, aus Mangel an Interesse, mangelndem Durchhaltevermögen, nicht genug Ruhm oder einfach nur aus kurzfristigen „Publicity“ Interessen wieder spurlos verschwunden.

    Hier ein paar Beispiele:

    • MicroID – Ein simples Format um das leidige Thema „Webseite verifizieren“ zu vereinheitlichen. Domain nicht mehr erreichbar!
    • POSHFormats – POSHFormats wollte alle Websemantiken sammeln die es leider nicht zu einem Microformat geschafft haben. Domain nicht mehr erreichbar!
    • MicroJSON – Ein Projekt welches sich mit der JSON-Serialisierung von Microformats beschäftigt hat. Zum Glück hat die Diskussion einen Weg ins Microformats-Wiki gefunden. Domain nicht mehr erreichbar!
    • Portability Policy – Das DataPortability Vorzeige-Projekt wollte eine vereinheitlichte Policy für die Portability von Daten schaffen. Domain nicht mehr erreichbar!
    • Microsyntax – Eine Sammlung von Microblogging Syntaxen wie z.B. das „@username“ oder „RT“. Domain nicht mehr erreichbar!
    • AXSchema.org – Die Seite wollte die Attribute für OpenIDs Attribute Exchange sammeln. Domain nicht mehr erreichbar!
    • Monkeyformats.org – Eine etwas schräge Idee, Webseiten per Greasemonkey-Scripts mit Microformats zu versehen um sie dann mit Microformats-Plugins interpretieren zu können. Alleine wegen dem Namen aber schon großartig :(|)! Domain nicht mehr erreichbar!
    • Bioformats – Mikroformate um biologische Daten abzubilden. Domain wurde verkauft!

    …um nur einige zu nennen. Ob jetzt alle Projekte gut waren, darüber lässt sich streiten, aber es ist auf alle Fälle schade dass sie mittlerweile gar nicht mehr erreichbar sind. Viele Ideen waren vielleicht zu früh gedacht oder das Problem, das sie versuchten zu beheben, war einfach noch nicht groß genug. Oftmals braucht es vielleicht einfach nur ein wenig mehr Zeit! Lange Rede, kurzer Sinn: Die W3C Communities bieten genau für diese Community Formate die ideale Plattform:

    A W3C Community Group is an open forum, without fees, where Web developers and other stakeholders develop specifications, hold discussions, develop test suites, and connect with W3C’s international community of Web experts. Community Groups may produce Specifications; these are not standards-track documents but may become input to the standards process. For instance, a Community Group might gather to work on a new technical specification, or convene to have discussions about a tutorial for an existing specification.
    W3C FAQ

    Auch wenn aus den Formaten kein „Standard“ werden sollte, so sind sie beim W3C doch besser aufgehoben und HOFFENTLICH auch für längere Zeit erreichbar! Gerade Junge Projekte wie „Unhosted Web“ oder „Federated Social Web“ scheinen die W3C Communities gut anzunehmen und auch Facebook forciert eine „Mobile Web“ Gruppe (die jetzt vielleicht nicht mehr so aktiv betrieben wird ;)).

    Vielleicht macht sich jemand ja mal die Mühe und zieht zumindest die MicroID und die Portability Policy um!

    2 Kommentare zu 404: specification not found
  • oauthdead


    (das Bild hab ich mir von hueniverse.com ausgeliehen)

    Am Freitag (also morgen) gibt’s mal wieder ’ne neue SCREENGUIDE mit dem Fokus auf „Social Commerce“… In meiner Kolumne geht es diesmal um OAuth und das Dilemma dass offene Standards, wenn sie einmal vom W3C oder der IETF betreut werden, zu wahren Monstern mutieren.

    Open Web Technologien können sich bald nur noch die Googles, Microsofts, Yahoos und Facebooks des Internets leisten! OpenID Connect mutiert von einem simplen Konzept zu einer 8 Dokumente schweren Spezifikation, RDFa ist so kompliziert, dass es einer “light” Version bedarf und Eran Hammer legt sein Amt als Editor von OAuth 2.0 nieder, da ihm der Standard zu „Enterprise“-lastig wird.

    KAUFEN! LESEN! FEEDBACK GEBEN!

    Keine Kommentare zu SCREENGUIDE – Oh my god they killed OAuth