So, da sind wir wieder… mit neuem Logo, Fernsehshow und nicht mehr ganz so technisch! In der aktuellen Folge (#32) dreht sich alles um Google+: User-Zahlen, Vergleich zu Facebook, die Real Name Policy und mehr.
Den Audio-Stream findet ihr in unserem Blog und den Video-Stream auf USTREAM.
…und das Open Web kennt mindestens genau so viele Wörter für „Name“!
Ich hab mir letzte Woche mal den aktuellen Draft von OpenID Connect angeschaut und mich riesig gefreut, dass die OpenID-Community ihrer Linie treu bleibt und dem User-Schema wieder komplett neue Bezeichnungen gibt. Aber das scheint ein genereller Spaß in OpenWeb-Kreisen zu sein. Ich hab mir mal einen Spaß d’raus gemacht einzelne Bezeichnungen verschiedener „Standards“ die mit Profil/User-Infos zu tun haben, zu vergleichen.
Claims für den kompletten „Namen“ eines Users:
fn (vCard, hCard)
name (foaf, OpenID Connect, Facebook Connect, schema.org)
fullname (OpenID SREG)
namePerson (OpenID AX)
displayName (Portable Contacts, Open Social, Activity Streams)
Claims für den „Nachnamen“ eines Users:
given name (vCard)
given-name (hCard)
lastName (foaf)
family_name (OpenID Connect, Facebook Connect)
namePerson/last (OpenID AX)
givenName (Portable Contact, Open Social)
Gut dass wir das W3C, die WHATWG, die IETF und diverse ander Standard-Organisationen haben die in jahrelanger Arbeit, Standards wie RDF, XML, JSON, RDFa und Microdata spezifizieren und dann jeder, wie er gerade bock hat, ein Schema dafür baut 😀
… Schema.org und das Open Graph Protocol sind perfekte Beispiele dafür, wie man gekonnt bestehene Schemas ignoriert und einfach macht, wie man denkt!
P.S. Ich weiß dass man die Bezeichnung „Eskimo“ eigentlich nicht mehr benutzt und wehe mir nimmt jemand den Mythos mit den 90 Wörtern für Schnee 😉
A web action is the interface and user experience of taking a specific discrete action, across the web, from one site to another site or application. They’re not a specific technology but use a variety of technologies.
Dass HTML5 ein paar neue input-types definiert, habe ich durch die hcard-input-brainstorming so am Rande auf geschnappt, mir aber nichts weiter dabei gedacht… Durch Zufall bin ich heute aber über folgenden Tweet von Sylvia Egger gestoßen:
Just implemented native #HTML5 form validation on #wp comments form – it' quite simple & should be in #wp default theme
und habe bissle recherchiert… Mit den neuen Input-Types ist es doch tatsächlich möglich Input-Felder über den Browser validieren zu lassen… Ich bin begeistert! 🙂
Trägt man beispielsweise eine Nicht-Email-Adresse in folgendes Feld…
<inputtype="email" />Code-Sprache:HTML, XML(xml)
bekommt man…
Schön wenn man sich noch über solche Kleinigkeiten freuen kann oder 😉
Lange rede kurzer Sinn: Da WordPress alle Formulare an zentraler Stelle definiert, ist es ziemlich einfach sie mit ein paar neuen Input-Types zu versehen. Mit dem folgenden Code wird das Kommentar-Formular mit den Typen "email" und "url" und das Suchformular mit dem Typ "search" (funktioniert nur in den WebKit-Browsern) erweitert:
Code-Update: Eric Eggert hat mich in den Kommentaren darauf hingewiesen, dass man mit <input required /> auch noch die Pflichtfelder validieren kann. Danke!
Code-Update 2: Dank maxe werden jetzt auch die WordPress Settings berücksichtigt (Comment author must fill out name and e-mail) und das "Comment"-Feld ist natürlich auch required
Dawn Foster schreibt auf Gigaom über die Indie Web-Bewegung:
The Indie Web movement is primarily about ownership and control over your identity. The difficulty is that many of the tools that we need to achieve the complete vision of data ownership just don’t exist yet, or they exist, but not in a way that is accessible to most people. During IndieWebCamp, we focused on discussing these current issues and starting to build some of the tools necessary to make the Indie Web a reality for regular people.
Google Takeout lets you take your data out of multiple Google products in one fell swoop. Moreover, you’ll find that all your data is in portable and open formats‚ so it’s easy to import to other services quickly.
Web FWD supports Open Web innovators by providing a space at Mozilla where they can build their products. We are creating a workshop environment where bold ideas can be realized and bare-bones prototypes can develop and go forward as products.