Aber nicht nur die Domain hat sich geändert. Martin (aka Weborganics) hat noch einmal extrem viel Arbeit in den transformr gesteckt, so dass er mittlerweile nahezu alles transformiert was sich so im HTML-Quellcode versteckt:
…und die Liste der Ausgabe-Formate ist mindestens ebenso eindrucksvoll.
Meine Favoriten sind der (von Martin überarbeitete) hCard2QRCode-transformr und der SPARQL Endpoint über den man vollen Zugriff auf alle zuvor transformierten Seiten hat.
Chris Messina erklärt XAuth XAuth ist eine Art Cross-Domain Cookie mit dem man Versucht die Flut an Share, Like und Login Icons auf ein Minimum zu reduzieren.
OExchange einfach erklärt OExchange ist ein offenes Protokoll um eine beliebige URL mit einem beliebigen Service im Web zu teilen. Die Demo zeigt die Funktionsweise von OExchange und welche Vorteile sich in Kombination mit z.B. XAuth ergeben.
Firefox Sync Mozilla benennt das Labs-Projekt Weave Sync in Firefox Sync um und kündigt an, den Sync-Mechanismus in eine der nächsten Firefox Versionen fest zu integrieren. Im Zuge meiner Recherche bin ich außerdem noch auf einen Wiki-Artikel gestoßen, der erklärt wie man den Firefox Sync zukünftig auch mit OpenID oder OAuth koppeln könnte:
The user must have a way of proving to a third-party service that they really are who they claim, and for the Mozilla service to provide information back to the third-party service that access has been granted. The OpenID and OAuth protocols provide what we need here, and the OpenID/OAuth hybrid flow has been described.
Once this is done, the third party service will be able to establish a relationship with the Weave Sync service for a user, without the user disclosing his or her password.
RDFa 1.1 – Alles neu, alles anders Dank HTML5 (ohne X) wurde RDFa noch einmal grundlegend überdacht. In der Version 1.1 werden die RDF-Vocabularies beispielsweise nicht mehr über Namespaces definiert. Früher:
RDFa checker Toby Inkster hat einen sehr umfangreichen RDFa checker veröffentlicht:
It checks your web page for RDFa and displays any data found there. It also compares your data against the published recommendations from major consumers/users of RDFa data, to see how well your data matches their requirements.
Die RDFa Community hat es geschafft: Microdata ist seit einigen Monaten kein fester Bestandteil mehr von HTML5! Man verpasst damit leider die einmalige Chance, RDFa und Microformats als festen Bestandteil von HTML zu veröffentlichen und damit die größtmögliche Verbreitung zu erreichen… keine Erweiterungen… keine Hacks… reines HTML!
Warum ich so an der Microdata Idee festhalte? Frei nach der Microformats Ideologie: „Paving the cow paths“ sollte man sich bei der Entwicklung eines neuen Standards hauptsächlich am Nutzerverhalten orientieren: Wenn es für ein Problem noch keinen Standard gab, wie hat man sich bisher beholfen?
Microdata ist für mich die gelungene Weiterentwicklung der Microformats-Idee unter Berücksichtigung von RDFa und prinzipiell lassen sich auch beide Standards mit Microdata umsetzen.
Naja… falls sich keine der oben genannten Semantiken durchsetzen sollte, freue ich mich schon auf folgendes:
<divitemscope=""itemtype="http://microformats.org/profile/hcard"xmlns:vCard="http://www.w3.org/2006/vcard/ns#"about="http://www.example.com"class="vcard"><spanitemprop="fn"property="vCard:FN"class="fn">
Max Mustermann
</span></div>Code-Sprache:HTML, XML(xml)
Die OpenMicroBlogging-Spezifikation war eine echt nette Idee und hat auch gar nicht schlecht funktioniert… zwar etwas umständlich aber immerhin ein Anfang.
Nach fast zwei Jahren arbeitet StatusNet (früher laconi.ca und Erfinder von OMB) jetzt an einem Nachfolger. Die neue Spezifikation heißt OStatus und ist eine Art „Best Off“ bestehender Open Web Standards:
Activity Streams – Eine Atom-Erweiterung um Activities zu näher beschreiben
PubSubHubbub und RSSCloud – Atom und RSS Feeds dezentral und in echtzeit ausliefern
…und wenn ich es richtig verstanden habe, scheint das in der aktuellen Version von StatusNet1 (Version 0.9) auch schon ansatzweise zu funktionieren.
Plattformübergreifend Echtzeitkommunikation auf Basis offener Standards… schöne neue Welt 🙂
1 StatusNet (vormals Laconica) ist eine in PHP entwickelte freie Software für Mikro-Blogging-Dienste, die den OpenMicroBlogging-Standard implementiert. Damit ermöglicht StatusNet eine offene Kommunikation zwischen Online-Communitys mit zu Twitter vergleichbarer Funktionalität. (via Wikipedia)
Yahoo! ändert mal wieder die Identifier zum strukturierten Suchen. Aus: searchmonkeyid:com.yahoo.page.uf.hcard wird: searchmonkey:com.yahoo.page.uf.hcard
Auch wenn ich mich wiederhole: Hoffentlich schafft es Yahoo! den SearchMonkey demnächst etwas besser in die Standard-Suche zu integrieren. Man kann doch keinem normalen Menschen erzählen er müsse nach searchmonkey:com.yahoo.page.uf.hcard suchen um Profile zu finden 🙂
Die aktualisierte Liste aller unterstützten Formate:
Yahoo! and Microsoft are sharing ideas for how to advance the SearchMonkey vision of building an ecosystem for developers, publishers, and the semantic web. The landscape is complex, so we’re working hard to determine which path provides the best value for site owners and end users.
Großartig! …immerhin hat SearchMonkey eine neue Suchmaschinen Ära eingeleitet. Vielleicht ist Yahoo! ja mit Hilfe von Microsoft in der Lage den Affen etwas besser in die normale Suche zu integrieren, damit auch Otto Normalsucher von der semantischen Suche profitieren können. : (|)
Die verlinkten Spezifikationen wurden gemäß den aktuellen Änderungen (vom 13. April 2010) angepasst. Letztes Update 04.05.2010.
OneSocialWeb ist ein Projekt der Vodafone Group Research and Development und definiert ein Protokoll basierend auf XMPP (besser bekannt unter dem Namen Jabber) welches free, open, and decentralized social applications ermöglichen soll.
Die Idee ist gar nicht so doof… Immerhin besitzt das XMPP Protokoll fast alle Eigenschaften die für ein dezentrales Social Network wichtig sind:
Eindeutiger Identifier (z.B. username@jabber.org) (mit Webfinger auch OpenID möglich)
Bei der Recherche für meinen Webmontag-Vortrag (der übrigens morgen in Mannheim statt findet) hab ich entdeckt dass Googles Social Search schon weiter ist als ich dachte. Dreh und Angelpunkt der sozialen Suche wird das Google Profil sein.
Die Webseiten der relevanten Kontakte werden über die Links auf der Profilseite (via XFN oder FoaF) ermittelt. So schließt sich dann auch der Kreis und sowohl die Google Profilseite als auch die Social Graph API passen wieder ins Bild.
Über die Social Search kann man entweder die Seiten aller Freunde oder auch nur bestimmte Profile durchsuchen.
Vielleicht lässt sich so ja auch erklären warum der Suchmaschinen-Riese in letzter Zeit diverseInternetgrößenanwarb um ein „Social Web Team“ aufzubauen.
Für die Audio/Visuellen unter euch, gibt es auch noch ein kurzes Video von Google: