Schlagwort: Web2.0

Web 2.0 ist ein Schlagwort, das für eine Reihe interaktiver und kollaborativer Elemente des Internets, speziell des World Wide Webs, verwendet wird. Dabei konsumiert der Nutzer nicht nur den Inhalt, er stellt als Prosument selbst Inhalt zur Verfügung.

  • Eigentlich bin ich ja nur meine Slash-Pages durchgegangen um zu schauen was mir noch „fehlt„…

    Zwei Wochen später hab ich ein fertiges Blogroll-Plugin auf WordPress.org, welches dank @ix auch schon für Kirby portiert und von Rivva gefeatured wurde ♥️

    Und jetzt bin ich aktives und zahlendes Mitglied bei Rivva und beteilige mich am Starter-Packs Projekt!

    Ich bin da wohl aus Versehen in was Großartiges reingerutscht 😉

    Das Plugin selbst stellt eigentlich nur einen Block bereit. Man kann eine Blogroll in jeden Beitrag oder auf jede Seite packen, auch mehrmals, wenn man z.B. Blogs und Podcasts trennen will. Oder man verteilt die Blogrolls auf mehrere Seiten. Jede Blogroll hat dabei ihre eigene OPML.

    Der Blogroll-Block im WordPress Block-Editor. Mehrere Einträge mit Icon, Name und Beschreibung. Bei einem Eintrag ist das Icon-Menü geöffnet, mit „Open Media Library", „Upload", „Reset" und der aktuellen Bild-URL. Unter einem anderen Eintrag stehen der Feed-Link und die XFN-Beziehungen „met" und „friend".

    Beim Hinzufügen reicht die URL. Name, Beschreibung, Icon und Feed holt sich das Plugin selbst, man kann aber alles noch anpassen. Es gibt keine Settings, alle Änderungen nimmt man direkt im Block vor.

    Hier ein kleines Beispiel:

    • felix schwenzel

      hier schreibt felix schwenzel seit 24 jahren ins internet (eigentlich seit 30 jahren).

      Feed
      • contact
      • muse
    • Rivva Blog

      Nachrichten sind ein Fluss. Rivva folgt den Strömungen, spürt Debatten auf und macht sichtbar, welche Artikel Wellen schlagen.

      Feed
      • contact

    Diese Blogroll als OPML-Datei herunterladen oder öffnen.

    Und hier noch die Specs:

    • Jeder Eintrag ist eine h-card.
    • Beziehungen wie friend, met oder muse werden mit XFN ausgezeichnet.
    • Die Liste selbst ist XOXO.
    • Jede Blogroll gibt es als OPML 2.0, einfach ?opml an die URL hängen.
    • Mehrere Blogrolls auf einer Seite werden zu Gruppen, jede mit eigener OPML.
    • Unter /.well-known/recommendations.opml findet man alle Blogrolls des Blogs.
    • Jede Seite mit einer Blogroll verlinkt sie über <link rel="blogroll">, nach Dave Winers Vorschlag.
    • Die Feeds verlinken die Blogrolls über <source:blogroll>.
    • Man kann OPML-Dateien aus dem Feed-Reader importieren.

    Das macht mich fast ein bisschen nostalgisch! Blogrolle, RSS, Microformats, OPML, … Es fühlt sich fast wie 2005 an! Web 2.0 und die Blogosphäre 🥹

    Ich bin gespannt was Frank da zaubert!

    Eine Blogroll ist ein öffentliches Follow.

    Eine Blogroll-Sammlung ist ein soziales Netzwerk.

    Und ein Blogroll-Netz ist ein Rabbit Hole.

    Die Flut hebt alle Boote

    Das Plugin gibt es auf WordPress.org und GitHub. Ich freue mich über Feedback, Ideen und Pull Requests!

    (Das Plugin hieß ursprünglich übrigens „Blockroll“. Ein schlechtes Wortspiel: ein Gutenberg-Block, der eine Blogroll ausgibt. Nachdem in der Rivva-Community die Frage aufkam, was das Ganze mit Blocken zu tun hat, heißt es auf WordPress.org jetzt „Blogroll & Podroll Block“. Den Slug blockroll hab ich aber behalten, das Wortspiel konnte ich mir nicht verkneifen 😉)

    ((@simon bastelt außerdem schon an einem Logo für das Plugin (bzw. er lässt basteln)… mehr dazu bald))

    25 Kommentare zu Blogrolle
  • So Long, and Thanks for the Job

    Twitter hat sich verändert und das leider nicht zum Guten!

    Hier ein paar Schlagzeilen:

    Ich habe, um ehrlich zu sein, keine Ahnung, warum ich immer noch bei Twitter bin, und ich glaube, bei Facebook hat damals wesentlich weniger gereicht, um meinen Account zu löschen…

    Klar, Twitter war über 17 Jahre lang das soziale Netzwerk meiner Wahl und hatte über lange Zeit hinweg wenig bis keine Konkurrenz! Ich habe viele spannende und inspirierende Menschen kennengelernt. Twitter hat mir geholfen, mich mit der deutschen Web2.0-Community zu vernetzen. Barcamps und Webmontage wurden über Twitter organisiert und diskutiert. Außerdem verdanke ich Twitter wohl auch meinen aktuellen Traum-Job bei Automattic!

    Aber das alleine hat mich die letzten zwei Jahre nicht auf Twitter gehalten. Die Menschen, die mir wichtig sind (inklusive mir), sind weitergezogen und haben das Fediverse für sich entdeckt. Ein besseres Job-Angebot als das von Automattic ist aktuell eher unwahrscheinlich (😍) und wenn es hochkommt, schaue ich maximal alle zwei Wochen bei Twitter vorbei, und seit Monaten nutze ich schon keine Twitter-Apps mehr auf meinem Handy oder Computer.

    Das was mich hält, kann also nur Nostalgie und die Romantisierung der „guten alten Zeit“ auf Twitter sein!?!

    Ich widme jetzt fast 20 Jahre meiner Zeit der Open Web Idee (von Web2.0 über Social Web bis hin zum Fediverse) und predige auf meiner Seite, auf totem Holz, in Podcasts und auf Konferenzen, wie wichtig es ist sich unabhängig vom „corporate web“ zu machen und die volle Kontrolle über seine eigenen Daten zu haben.

    Nur fair, wenn ich jetzt auch umsetze, was ich da so von mir gebe!

    Ich glaube, vielen geht es ähnlich wie mir: Sie sind unzufrieden mit Twitter, haben ihren Account aber aus Sentimentalität noch nicht gelöscht. Doch so wird sich langfristig nichts ändern. Der einzige wirkungsvolle Protest ist das konsequente Löschen all dieser inaktiven Profile. Das Netzwerk verdient durch uns und mit uns Geld, und nur wenn die Nutzerzahlen sinken, wird genügend Druck erzeugt! Aber selbst wenn nicht… das ist dann nicht mehr mein Problem ☺️

    Also…

    Ein Screenshot von meinem gelöschten Twitter-Profil.

    …oder um es mit den Worten von Groucho Marx zu sagen:

    Hello, I must be going, I cannot stay,
    I came to say, I must be going.
    I’m glad I came, but just the same,
    I must be going.

    Wir sehen uns im Fediverse 👋

    18 Kommentare zu So Long, and Thanks for the Job
  • Vor einigen Wochen habe ich Ian Steward auf einem Automattic Meetup kennengelernt. Er kam auf mich zu, um mir zu erzählen, dass er kürzlich auf einen ziemlich alten Artikel von mir gestoßen ist. In diesem Artikel geht es darum, wie man die Reihenfolge der Sidebars im K2-WordPress-Theme ändert.

    Ich habe K2 sehr lange auf notiz.Blog eingesetzt und mich viel und lange mit dessen technischem Aufbau und der semantischen HTML-Struktur beschäftigt!

    Aber außer dem kurzen Schwelgen in alten Erinnerungen hab ich mir nicht weiter Gedanken zu dem Thema gemacht. Immerhin gibt es das Theme schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr und Sidebars sind auch aus der Mode!(?)!

    Dann schreibt @ricmac letzte Woche aber folgendes auf Mastodon:

    Sidebar Culture: remember things in your blog sidebar like blogrolls, “Influential articles”, Flickr photos, MyBlogLog (a proto-social network for bloggers). All this stuff and more helped make early 2000s blogging fun and more communal. Would love to find a way to bring that back in 2024…

    https://mastodon.social/@ricmac/111477809540922177

    …das hat mich dann doch noch einmal neugierig gemacht und ich habe eine alte notiz.Blog Version von 2008 (auf Basis von K2) raus gekramt.

    Fast die Hälfte der Seite war Sidebar 😍

    Vieles von damals hat mich schwer an den Artikel „The lost infrastructure of social media.“ von @anildash (und der IndieWeb Version davon) erinnert.

    Ich bin gespannt was @ricmac sich einfallen lässt…

    Thinking about a personal website re-design (or a new site), so I can play around with fediverse integration, sidebar culture, and other fun things. Thinking of using @eleventy (have used Hugo before and this seems better). Maybe a new site is better, as I don’t want to have to migrate ricmac.org from WordPress…for now, anyway. Is it normal for people to have two personal websites these days? I should just start a test site with 11ty and see how it goes…

    https://mastodon.social/@ricmac/111489177217562043

    … und ich werde die Position meiner Sidebar vielleicht nochmal überdenken!

    Alles kommt wieder ☺️

    11 Kommentare zu sidebar
  • Wegen dem ganzen Web3-Hype: Ich bin die Tage mal über das Web0 Manifest gestolpert

    web0 is the decentralised web.

    In other words, web0 is web3 without all the corporate right-libertarian Silicon Valley bullshit.

    https://web0.small-web.org/

    🙂

    Ich hätte da auch ein Manifest! Das Web-Manifest!

    web is decentralised.

    In other words, web is web0 without all the versioning bullshit.

    8 Kommentare zu Einfach nur „web“
  • Auf der Web 2.0 Expo in Berlin (vom 5. bis zum 8. November) werden zwei sehr interessante Vorträge über Microformats gehalten. Der erste Vortrag ist von Brian Suda, der eines der ersten Bücher (E-Book bei O’Reilly) zum Thema Microformats veröffentlicht hat und der zweite Vortrag ist von Jeremy Keith, der in „Microformats-Kreisen“ auch kein Unbekannter sein dürfte.

    Microformats a Web of Data
    Dienstag den 6. November – 9:00 – 9:50

    Microformats allow you to extend the limited semantics of HTML, thus allowing for a richer web of data. By embedding microformats into HTML it is possible to use the semantic meaning to extract unambiguous data from the web that can then be used in other applications. Microformats focus on how people are already publishing their data online. This session focuses on the more technical aspects of microformats, how they interact with other Semantic Web technologies such as GRDDL and SPARQL, along with a look at browser plugins to detect microformats and browser integration.

    Gehalten von Brian Suda

    …und…

    Microformats: The Nanotechnology of the Semantic Web
    Mittwoch den 7. November – 9:00 – 9:50

    They’re small, they’re simple, and they’re showing up everywhere. Find out just how easy it is for you to start publishing with microformats and add to the semantic richness of the Web right now.

    Gehalten von Jeremy Keith

    Würde mir die Vorträge sehr gerne anhören, aber leider ist das ganze unter der Woche (wo normale Menschen arbeiten müssen) und kostet etwas zu viel.

    20 Kommentare zu Microformats Vorträge auf der Web 2.0 Expo
  • …wixi und mixxt fusionieren würden.

    5 Kommentare zu Was wäre wenn…
  • Web 2.0 Master

    Web 2.0 Master’s Degree- This is the person who will take over the Web

    Matthias Pfefferle – Web 2.0 Design Master’s Degree

    Gefunden bei Marco

    6 Kommentare zu Ich bin Web 2.0 Master!
  • brabblr-logo1.png

    Der Brabblr braucht Beta Alphatester und verteilt fleißig Einladungen. Meine 5 4 2 0 Invites will ich natürlich sofort loswerden, also wer Interesse hat…

    16 Kommentare zu Brabblr Invites…
  • Auf meinem Streifzug durch das Netz habe ich zwei interessante Veröffentlichungen zum Thema Microformats entdeckt, habe zwar noch keines der beiden Bücher gelesen, aber vielleicht ja einer meiner Besucher.

    Das erste und auch ältere der zwei Dokumente ‚Using Microformats‚ ist nicht wirklich ein Buch, nicht nur weil es nur als PDF erhältlich ist, sondern weil es gerade einmal 45 Seiten hat. Using Microformats gehört zur Short Cuts Reihe von O’Reilly und behandelt folgende Themen:

    • Einführung in das Thema Microformats
    • Die Geschichte der Mikroformate
    • HTML Semantiken
    • Definieren von Microformtas mit XMDP
    • Microformat Beispiele
    • Gestalten von Mikroformaten
    • …

    Das PDF-Dokument ist für $9.99 USD bei O’Reilly erhältlich.

    Entdeckt bei pixelsebi

    Das andere Buch heißt ‚MICROFORMATS – empowering your markup for Web 2.0‚ und ist von John Allsopp.

    Auf friendsofed.com gibt es das Buch als E-Book zu kaufen und Beispiel Kapitel oder das Inhaltsverzeichnis zum Download.
    Als kleines Schmankerl gibt außerdem zwei komplette Kapitel des Buches zum Download.

    Für interessierte gibt es das Buch auch bei Amazon Deutschland, bis jetzt aber leider nur in Englisch.

    Zusammenfassung von microformatique.com:

    This book is a comprehensive guide to microformats. It explores why, in Bill Gates’s words, „We need microformats“; how microformats work; and the kinds of problems microformats help solve. the book covers every current microformat, with complete details of the syntax, semantics, and uses of each, along with real-world examples and a comprehensive survey of the tools available for working with them. the book also features case studies detailing how major web content publishers such as yahoo put microformats to work in their web applications.

    Mal schauen wann und ob Sebastian Küpers seine Rezension schreibt…

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  • Spiegel Online erkennt das Potential von (Web2.0) Social-Bookmarking-Diensten. [via]

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