Jahr: 2019

  • Twitiverse

    Jack Dorsey, CEO von Twitter, hat vorgestern einen spannenden Thread auf Twitter veröffentlicht:

    Twitter is funding a small independent team of up to five open source architects, engineers, and designers to develop an open and decentralized standard for social media. The goal is for Twitter to ultimately be a client of this standard.

    […]

    We’d expect this team not only to develop a decentralized standard for social media, but to also build open community around it, inclusive of companies & organizations, researchers, civil society leaders, all who are thinking deeply about the consequences, positive and negative.

    Schön, dass Twitter dem Thema „Dezentrale Netzwerke“ (nach über zehn Jahren) eine (zweite) Chance gibt! Nicht so schön, dass Twitter, zumindest laut Jacks Thread, dafür einen neuen „Standard“ entwickeln will.

    Zum Glück hat @bluesky, der Account des neuen Projekts/Teams, die Aussage noch einmal relativiert.

    As we mentioned, the team will have complete freedom to identify and consider all the great work already done, and if they believe it’s best to work on a pre-existing standard 100%, they will. If not, they’re free to create one from scratch. Their discretion, not Twitter, Inc’s.

    @bluesky

    Ich bin gespannt auf das finale Ergebnis, immerhin hat sich Evan Prodromou, Erfinder von OStatus, Gründer von Identi.ca und Status.NET und Mit-Autor von ActivityPub, schon ‚mal über Twitter beworben 🙂

    … und vielleicht sollte ich mich ja auch bewerben?!?

    via Marcel Weiß & Daniel Ehniss

    3 Kommentare zu Twitiverse
  • 14 Jahre notiz.Blog! Happy Birthday!

    Langsam werden wir echt alt… wir beide!

    4 Kommentare zu 14 Jahre notiz.Blog!
  • You know, Hobbes, some days even my lucky rocket ship underpants don’t help.

    Calvin
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  • Es gibt wieder eine neue „Hier & Jetzt – Open Web“ Folge! Wir sprechen über Mastodon, ActivityPub und meine WordPress Plugins 🙂

    Hier klicken, um den Inhalt von share.transistor.fm anzuzeigen.

    Matthias Pfefferle und Marcel Weiß sprechen über den Erfolg von Mastodon, das extrem wichtige ActivityPub-Protokoll und die Herausforderungen dezentraler Netzwerke, die zum Teil denen sehr ähneln, die wir von Twitter und co. kennen aber auch neue Aspekte haben.

    Viel Spaß beim hören!

    1 Kommentar zu Hier & Jetzt – Open Web 4
  • Gestern hatten wie unseren 10. Homebrew Website Club in Karlsruhe 🎉🎊🍾

    (Ja, wir haben im Juni vergessen ein Bild zu machen!)

    Danke an den harten Kern, Daniel Ehniss, Jens Strobel, Daniel Wiegand, Marc Hinse, dem Cafe NUN und allen anderen, die sporadisch dazu gestoßen sind!

    Auf die nächsten 10!

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  • Eine Liste von awesome Fediverse-Links:

    • fediverse.party – Ein ziemlich vollständiger „Fediverse Guide“, detaillierte Beschreibungen der großen Services und eine Sammlung von Plugins und Plattformen.
    • fediverse.network – Statistiken zu fediverse Instanzen, Servern und Hosts. Betreiber können zusätzlich ihre Instanz administrieren und Statistiken einsehen.
    • the-federation.info – Statistiken zu fediverse Nodes, Projekten und Protokollen.
    • switching.software – switching.software möchte Dich beim Wechsel zu freier und offener Software unterstützen. Unser Ziel ist, dass Du proprietären, unfreien Programmen und Plattformen einfach den Rücken zukehren kannst. So möchten wir Deine Privatsphäre, Deine Meinungsfreiheit und Dein Recht auf Selbstbestimmung stärken.
    • wedistribute.org – Ein Blog rund um das Thema „Fediverse“.
    • instances.social – Suche dir deine passende Mastodon Instanz.
    • search.social – Eine fediverse Suchmaschine.
    • distsn.org – Eine Suche für Pleroma/Mastodon Instanzen und Fediverse Benutzern.
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  • Unbenannter Beitrag 18518

    Hello, Marhabaan, Hallo, Salut, Merhaba, שלום, qavan, Hola, 你好, Ciao, Alô, Hej, ハロー, Ej, Alla, Grüzi & Namaste Fediverse!

    (Das Bild ist eine abgewandelte Version von switching.social)

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  • notiz.blog, bzw. mein WordPress Theme „Autonomie“, ist jetzt eine PWA und unterstützt Offline Reading und Dark Mode.

    Danke @adactio und @depone für die Inspiration!

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  • Publish (on your) Own Site, Syndicate Elsewhere kurz POSSE ist ein zentraler Building Block des IndieWeb.

    POSSE is an abbreviation for Publish (on your) Own Site, Syndicate Elsewhere, a content publishing model that starts with posting content on your own domain first, then syndicating out copies to 3rd party services with permashortlinks back to the original on your site.

    https://indieweb.org/POSSE

    Die Idee: Alles (Texte, Bilder, Podcasts, Videos, …) zuerst auf der eigenen Seite veröffentlichen und dann „Kopien“ über die sozielen Netzwerke teilen.

    Vor ungefär 6 Jahren schrieb der hackr folgendes über POSSE:

    das indieweb differenziert nicht in ‚text‘ der tatsächlich indiewertig ist und text, der im driveby entsteht und jeweils einer ganz konkreten logik entspricht. (das sozial dysfunktionale verhalten wäre, dass syndizierer auf den jeweiligen plattformen eher als spammer / bzw. eben genau als lästige syndizierer wahrgenommen werden, die die jeweilige plattform weder verstehen, noch die spezifität berücksichtigen, noch sich darum kümmern und nur gwm ‚melken‘ wollen)

    hackr

    Zusammengefasst: Die syndizierten Posts werden durch POSSE aus dem Kontext gerissen und könn(t)en dadurch in den entsprechenden sozialen Netzwerken nicht richtig eingeordnet werden.

    Damals habe ich noch stark dagegen argumentiert:

    Es geht eben nicht darum ein(en) Text/Bild/Video in so viele Netzwerke wie möglich zu streuen, sondern genau umgekehrt… Man schreibt den Text den man beispielsweise sonst explizit auf Twitter geschrieben hätte eben nicht auf Twitter sondern auf seiner eigenen Seite und pushed ihn danach in das Netzwerk um die Kontrolle über seinen und eine Kopie von seinem Text zu behalten.

    ich

    Es geht eben nicht um das syndizieren an sich, sondern um das „twittern/facebooken/… über die eigene Seite“.

    guter punkt, nur stelle ich gwm. das vorhandensein eines tweets ausserhalb von twitter selbst in frage.

    hackr

    Durch Zufall hab ich mich vor ein paar Wochen an die Diskussion erinnert…

    Es fehlt letztendlich nicht der Kontext auf Twitter & Co. sondern auf der „eigenen“ Webseite. Immer mehr Blogger in meinem direkten Umfeld POSSEen, aber nur die Wenigsten trennen diese Posts von ihren klassischen Artikeln. Das heißt in meinem Feed-Reader tauchen immer mehr zusammenhanglose Kurznachrichten, teilweise direkte Antworten auf Tweets oder sogar Issues für GitHub Projekte auf.

    Im Prinzip ist es egal, wie man es dreht… durch das syndizieren geht der Kontext verloren und der hackr hatte damals doch recht 😉

    Zusammen mit dem „microbloggen über die eigene Webseite“ wird POSSE zu einem echten Problem in meinem Feed-Reader 🙁

    14 Kommentare zu Eine POSSE!