Kategorie: Open Web

Hier geht es um Webdesign, Microformats, (X)HTML und CSS, Web2.0, usw.

  • My Webmention plugin for should be kind of stable now… Time to ping the from @eschnou, @Barnaby Walters, @Ben Werdmuller, @Tom Morris, @Will Norris, and @Aaron Parecki.

    …and some <3 for Sandeep Shetty

    12 Kommentare zu
  • indiewebcamp-logo

    IndieWeb? Schon wieder so ein hippes Buzzword-Dingens wie DataPortability, Synaptic oder Federated Social Web? Naja, irgendwie schon aber irgendwie auch nicht… 😉

    Seit dem ich das Internet für mich entdeckt habe hatte ich meine eigene Webseite… Von den ersten Frontpage (das hätte ich vielleicht besser verschweigen sollen) Versuchen auf Geocities mit Kostenlos-Domain-Weiterleitung (wer kennt noch kickme.to?), zum eigenen Webspace und Homesite, zu ersten PHP Erfahrungen und phpNuke, zu diversen Webseiten und Blogs und letztendlich auch zu meinem Beruf. Darum tue ich mich besonders schwer, Inhalte auf Facebook und Co. zu teilen/schreiben, wenn ich sie doch auch auf meiner eigenen Seite veröffentlichen könnte. Außerdem scheint sich meine Generation (oder vielleicht auch nur mein Freundeskreis) nicht sonderlich für Social Networks zu interessieren und man trifft sich lieber oder telefoniert.

    Damit stecke ich natürlich in einer Zwickmühle… Einerseits interessiert mich Facebook nicht sonderlich, andererseits bringen Social Networks aber eine Menge Reichweite… und so ist mein Faible für DataPortability, DiSo oder dem Federated Social Web entstanden… Ich will weiterhin der Herr meiner Ideen und Texte bleiben aber schätze die Reichweite und die höhere Dialogbereitschaft von Twitter und Co. sehr.

    Bisher hatten alle Bewegungen aber ein großes Problem: Sie hätten nur funktioniert wenn Google, Twitter und Facebook sich angeschlossen und ne Menge hippe „Standards“ eingebaut hätten. Das ist wohl auch der Grund weshalb man von vielen Projekten schon lange nichts mehr gehört hat. Das IndieWeb Credo spricht mir dagegen aus der Seele:

    We should all own the content we’re creating, rather than just posting to third-party content silos.
    Publish on your own domain, and syndicate out to silos.

    Das IndieWebCamp findet in unregelmäßigen abständen statt und beschäftigt sich ausschließlich damit, wie man der Herr seiner Artikel/Tweets bleibt. Im Gegensatz zu DiSo baut die IndieWeb Idee aber nicht auf einem zentralen Framework, CMS oder Blogsystem auf, sondern motiviert jeden selbst aktiv zu werden. Im Vordergrund stehen recht allgemein gehaltene Konzepte und der Slogan eat your own dogfood… Programmiere für deine eigene Bedürfnisse und veröffentliche deinen Code, dass auch andere davon profitieren können. Ein paar Konzepte:

    • POSSE (Publish (on your) Own Site, Syndicate Elsewhere): Veröffentliche alles auf deiner eigenen Seite und verteile es dann über die verschiedenen Kanäle.
    • Comments: Veröffentliche auch Kommentare auf deiner Webseite und setze den Autor über Pingbacks oder Webmentions darüber in Kenntnis.
    • Login: Mit einer Kombination aus rel-me und OAuth (IndieAuth oder RelMeAuth) lassen sich ironischerweise fast mehr Dienste ansprechen als mit OpenID.
    • Web Actions: Ein ähnlicher (wenn auch pragmatischerer) Ansatz wie Web Intents. Share/Like-Buttons sollen sich dem Verhalten des Nutzers anpassen und ihm die Möglichkeiten anbieten die er benötigt, sei es das Teilen über Facebook oder eben über die eigene Seite.

    (weitere „Building Blocks“ findet ihr im Wiki)

    Ich mag die Idee schon alleine deshalb, weil sie aktuell Funktioniert und nicht von der Fertigstellung oder Einführung von diversen Protokollen abhängig ist (naja fast). So ne Art „Dezentrales Netzwerk für Arme“ 😉

    Ich selbst versuche seit ein paar Wochen das NotizBlog IndieWeb tauglich zu machen und habe dazu auch ein paar Plugins auf Github veröffentlicht. Demnächst kommt aber sicherlich noch eine kleiner Anleitung in Form von einem Blogpost dazu.

    Vielleicht hat ja jetzt der ein oder andere Blut geleckt und greift mir bei meinem WordPress Projekt ein wenig unter die Arme 😉

    Macht euch unabhängig!

    (Im Screenguide Magazin Ausgabe 17 gibt es übrigens noch eine etwas ausführlichere Beschreibung der einzelnen IndieWeb Building Blocks)

    3 Kommentare zu The rise of the IndieWeb
  • Garfield minus Garfield comic
    Image from Garfield minus Garfield

    Ich war nie ein großer Fan der Twitter Cards, was aber nicht wirklich schlimm ist, da Twitter das Open Graph Protocol als vollwertiges Fallback unterstützt… unterstützt hat…

    Seit ein paar Wochen scheint den feinen Herren das Open Graph Protocol aber nicht mehr auszureichen und meinen Links fehlt der schöne, kleine Teaser 🙁

    Zum Glück reicht aber ein Meta-Tag um das ganze wieder zum laufen zu bekommen. Twitter unterstützt verschiedene Arten von Previews, welche über <meta name="twitter:card" content="summary" /> festgelegt werden. Neben summary (für Texte) gibt es auch noch photo für Bilder und player für Audio/Video (die komplette Liste findet ihr hier). Ich würde euch außerdem noch den twitter:creator empfehlen, mit dem ihr auf den Twitter-Account des Autors hinweisen könnt. Für meinen Blog sieht das wie folgt aus:

    <meta name="twitter:creator" content="@pfefferle" />
    <meta name="twitter:card" content="summary" />Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Wenn ihr sicher gehen wollt ob ihr alles richtig gemacht habt, könnt ihr eure Seite mit dem Twitter Card Validator testen.

    Den WordPresslern unter euch kann ich außerdem folgende Plugins empfehlen:

    • Open Graph – Keine Settings, kein Know-How, alles vollkommen Idiotensicher.
    • twitter:creator – Setzt zusätzlich die angesprochenen twitter:creator und twitter:card.

    …also viel Spaß beim Twitter Cards Boykott ;).

    4 Kommentare zu TwitterCards minus TwitterCards
  • WordPress seems to support basic IndieWeb-Comments out of the box!

    in reply to @eschnou.com

    4 Kommentare zu WordPress and IndieWeb-Comments
  • In particular, we think login should be personal and minimal first, social later [and] Users, not Sites, should choose their Identity Provider

    Users don’t like social login

    Soziale Netzwerke spiegeln meistens einen Lebensabschnitt und spielen nur eine begrenzte Zeit eine wichtige Rolle. Man wird älter, Interessen ändern sich, man wechselt das Netzwerk. Stellt euch vor ihr wärt bis an euer Lebensende an MySpace gebunden, nur weil ihr euch überall mit dem in die Jahre gekommen Netzwerk angemeldet habt.

    Keine Kommentare zu Mozilla über Single-Sign-On und das NASCAR Problem
  • Feed Icon

    …ich hab's ja bisher immer verbummelt oder verpasst:

    Aber jetzt, wo Google seinen Reader dicht macht, kann ich's endlich auch mal schreiben: RSS ist tot!

    9 Kommentare zu RSS ist tot!
  • Pfefferles Open Web

    Übrigens… Mein Artikel im aktuellen SCREENGUIDE Magazin war ausschlaggebend für den Blog-Post zu Dezentrale “Walled Gardens”, geht aber noch mehr ins Detail:

    […] Spezifikationen haben wir mittlerweile genug! Es ist an der Zeit, die sozialen Netzwerke von der Idee eines dezentralen Webs zu überzeugen, und mit sozialen Netzwerken meine ich Facebook, Google+ oder StudiVZ. Netzwerke mit einer bestehenden Userbase und keine, die künstlich geschaffen wurden, um zu beweisen, dass „dezentrale“ Kommunikation funktioniert. […]

    …also ab zum Kiosk und kaufen!

    Keine Kommentare zu Ohne Facebook kein Dezentrales-Web
  • We love icon fonts

    Tim Pietrusky hat so ne Art "Google Web Fonts" für Icon-Fonts gebastelt, was alleine natürlich schon einen Blog-Post wert wäre… er hat aber außerdem noch die OpenWeb-Icons eingebaut, was definitiv einen Blog-Post wert ist 😉

    Dank Tims "We Love Icon Fonts" lassen sich die Fonts mit folgenden paar Zeilen CSS-Code einbauen:

    @import url(http://weloveiconfonts.com/api/?family=openwebicons);
    
    /* openwebicons */
    [class*="openwebicons-"]:before {
      font-family: 'OpenWeb Icons', sans-serif;
    }Code-Sprache: CSS (css)

    Das Projekt ist übrigens Open Source und Tim würde sich sicherlich über jede Hilfe freuen!

    7 Kommentare zu I ♥ Icon Fonts
  • Nach dreimonatiger Wartezeit bzw. dreimonatigem Reviewprozess hat es mein erstes und einziges WordPress-Theme endlich in das WordPress-Theme-Directory geschafft! Juhu!

    Würde mich freuen wenn ihr es mal ausprobiert oder als Basis für eure eigenen Themes benutzt. Feedback ist wie immer erwünscht… hier oder auf Github…

    4 Kommentare zu SemPress auf WordPress.org
  • Dezentrale „Walled Gardens“

    Diaspora* wurde kaum für „tot“ erklärt und schon steht das nächste Projekt in den Startlöchern! Tent.io soll ein protocol for distributed social networking and personal data storage werden. Alles neu, alles anders, alles besser als OStatus, DiSo oder Diaspora*. Aber mal ganz ehrlich… was haben die Diasporas & Co. bisher geschaffen? Ziel war es Facebooks „Walled Gardens“ aufzubrechen und was kam wirklich dabei rum? Eine ganze Reihe an dezentralen „Walled Gardens“. Na danke!

    Seit Chris Messinas DiSO-Projekt schwärme ich ein wenig für das Thema „Dezentrale Netze“ und wie man die Idee am besten technisch umsetzen könnte. Trotz der „Schwärmerei“ ist mir aber durchaus bewusst dass das Thema noch nicht wirklich populär ist und kein wirkliches User-Bedürfnis deckt. Das hängt aber unter anderem damit zusammen, dass bisherige Bemühungen (und Diaspora ist ein Vorzeigebeispiel hierfür) rein technischer Natur sind! Aber:

    • „Open“ und „Dezentral“ sind keine Argumente um sich bei einer neuen Plattform anzumelden (zumindest nicht für die breite Masse).
    • Es ist idiotisch wenn jede Community ihr eigenes „Dezentralisierungsprotokoll“ entwickelt… das führt nämlich dazu, dass Diaspora und StatusNET zwar beide dezentral sind, aber nur die eigenen Netzwerke unterstützen.
    • Jedes neue Protokoll (mal abgesehen von OStatus) erfindet das Rad neu anstatt auf bisherigen Formaten aufzubauen. Warum muss alles JSON sein? RSS und Atom kann jedes Blog und mit ein bisschen „Zauberei“ reicht das vielleicht schon aus.
    • „Open Source“ und die Möglichkeiten das Projekt selber zu hosten überzeugt nur Geeks!

    Wenn die großen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+ sich nicht auf ein einheitliches Protokoll einigen, wird es wohl nichts mit der „dezentralen“ Idee! Ich möchte mich in Zukunft für eine Community entscheiden die meinen Interessen und Wertvorstellungen entspricht und nicht von der Mehrheit meiner Freunde abhängig sein. Wenn alle meine Freunde aber bei Facebook sind, bleib ich auch auf einem offenen und dezentralen Diaspora alleine!

    Wir brauchen eine Art XMPP oder POP3/SMTP für soziale Interaktionen, unabhängig von einer spezifischen Plattform und trotzdem von allen unterstützt! Und dann haben auch kleine und unabhängige Projekte wie Diaspora und StatusNET wieder eine echte Chance! Die Zeit die bisher in Spezifikationen aller Art fließt sollte dazu genutzt werden, zuerst einmal Facebook und Google von dem Problem zu überzeugen und sie mit ins Boot zu holen.

    …das ist übrigens das Thema meiner Kolumne im nächsten Screengui-Magazin. Also kaufen!

    8 Kommentare zu Dezentrale „Walled Gardens“