Mein erster Titelthema Artikel ­čÖé

…├╝ber ein Thema das mich gerade sehr besch├Ąftigt:

Die IndieWeb-Bewegung hat gerade in den letzten Jahren enorm an Popularit├Ąt gewonnen. Kein Wunder: Posterous wurde von Twitter gekauft und eingestellt, Google Buzz durch Google Plus ersetzt und MySpace hat seine Blogging-Plattform geschlossen. Alleine mit Geocities wurden 2009 knapp 23 Millionen Seiten unwiderruflich vom Netz genommen. Riskieren Sie keinen weiteren Datenverlust, schlie├čen Sie sich dem IndieWeb an und machen Sie sich unabh├Ąngig.

Es freut mich sehr, dass das SCREENGUIDE Magazin im Allgemeinen, und Nicolai im Speziellen, der IndieWeb Idee so viel Platz einger├Ąumt haben!

Neben meinem Artikel ├╝ber das IndieWeb, gibt es noch einen kleinen Abschnitt ├╝ber IndieTech, ein Interview mit Aaron Parecki (einem der vier Gr├╝nder des IndieWebCamps) und einen Artikel ├╝ber Known, DER IndieWeb Platform von Ben Werdmuller (dem Gr├╝nder von Elgg).

Ich w├╝rde mich diesmal sehr ├╝ber Feedback freuen… also kaufen! Sofort!

LinkedIn m├Âchte Sie dabei unterst├╝tzen, im Beruf produktiv und erfolgreich zu sein. […] Dabei stellen Sie sich vielleicht die Frage, wem geh├Âren eigentlich die Rechte an den Inhalten, die Sie auf LinkedIn ver├Âffentlichen? Die Antwort ist, einzig und allein Ihnen. Zum weiteren Schutz Ihrer Rechte aktualisieren wir mit Wirkung vom 23. Oktober 2014 unsere Nutzervereinbarung.

Gerade kam ein Newsletter von LinkedIn… Anscheinend wollen sie die Nutzervereinbarung zu Gunsten ihrer User ab├Ąndern… Aha! Ich bin gespannt!

Und dann auch noch:

Au├čerdem k├Ânnen Sie jetzt Ihre LinkedIn Daten exportieren, wie z. B. Updates, die Sie mitgeteilt haben, Ihre Aktivit├Ąten sowie Informationen zu Ihrem Zugriffsverhalten.

Facebook kauft WhatsApp und ich hab nur wenig M├Âglichkeiten meine Konsequenzen daraus zu ziehen. Leider sind alle aktuell popul├Ąren „Chat“ Systeme direkt an die App gekoppelt und ich „muss“ zwangsl├Ąufig die App benutzen die mein Freundeskreis bevorzugt.

WhatsApp benutzt intern das XMPP-Protokoll und arbeitet dadurch ja theoretisch dezentral und auch Telegram hat beispielsweise eine Art offenes Protokoll gebaut… Das Problem: Woher wissen auf welchem Server der Andere angemeldet ist.

Seit WhatsApp die Identifizierung ├╝ber die Telefonnummer (statt einer z.B. E-Mail Adresse) eingef├╝hrt hat, sind viele anderen diesem Beispiel gefolgt und es gibt nichts Verwerfliches daran. Jeder der eine solche App nutzt hat zwangsl├Ąufig ein Telefon, was bedeutet dass er auch eine Telefonnummer hat und die Wahrscheinlichkeit dass in seinem (Telefon-)Adressbuch mehr Telefonnummern als E-Mail Adressen stehen ist auch sehr hoch. Prinzipiell also eine gute Idee! Leider kann man aber anhand einer Telefonnummer nicht auf einen Server (mal abgesehen vom Telekommunikations-unternehmen) schlie├čen und das bedeutet, dass das Verfahren leider auch nur zentral funktionieren kann. Nutze ich WhatsApp, kann man mich nur ├╝ber die WhatsApp-Server erreichen, f├╝r Telegram l├Ąuft die Kommunikation nur ├╝ber die Telegram-Server usw.

Um mit XMPP oder anderen Protokollen wirklich dezentral arbeiten zu k├Ânnen, m├╝sste man ├╝ber die Telefonnummer erfahren k├Ânnen welchen Chat-Server der Andere benutzt. Vielleicht ├╝ber so eine Art Tel to Id – Service oder ├╝ber andere Protokolle wie z.B. SMS. Damit k├Ânnte sich jeder selbst den Client seines Vertrauens aussuchen und alles w├Ąre gut besser ­čśë

The desire for better Web APIs is what motivated the creation of JSON-LD, not the Semantic Web. If you want to make the Semantic Web a reality, stop making the case for it and spend your time doing something more useful, like actually making machines smarter or helping people publish data in a way thatÔÇÖs useful to them.

JSON-LD and Why I Hate the Semantic Web

Manu Sporny ├╝ber seine Aversion gegen das Semantic Web und wie (bzw. warum) er JSON-LD ausgerechnet in diesem Umfeld entwickelt hat.

Ausgabe 20 vom SCREENGUIDE Magazin ist drau├čen und das bedeutet, dass auch meine Kolumne „20“ wird!

(Naja… In Ausgabe 1 war es streng genommen „nur“ ein Artikel ├╝ber Microformats (Semantic Surfing), aber thematisch ist da ja kein gro├čer Unterschied ­čśë )

In der aktuellen Kolumne geht es jedenfalls um HTML5 und DRM:

Mit der Entwicklung eines Digital-Rights-Management-Systems f├╝r HTML5 hat das W3C in den letzten Wochen f├╝r viel Aufmerksamkeit gesorgt. Warum arbeitet gerade die Organisation, die sich ÔÇ×Open StandardsÔÇť und ÔÇ×Web for AllÔÇť zu Grunds├Ątzen gemacht hat, an einem System, um genau diese einzuschr├Ąnken?

Viel Spa├č beim lesen und auf die n├Ąchsten 20 Ausgaben ­čÖé