Schlagwort: Google

  • Googles DataLiberation Initiative veröffentlicht Google-Takeout:

    Google Takeout lets you take your data out of multiple Google products in one fell swoop. Moreover, you’ll find that all your data is in portable and open formats‚ so it’s easy to import to other services quickly.

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  • Google, Yahoo! und Bing haben heute angekündigt, dass sie beim Thema Websemantics zukünftig zusammen arbeiten werden und sich auf einen gemeinsamen Standard einigen wollen (wie vorher auch bei den Sitemaps, robots.txt, um.).

    Auf schema.org findet man eine Übersicht alle Schemas die die Suchgiganten in Zukunft unterstützen werden:

    This site provides a collection of schemas, i.e., html tags, that webmasters can use to markup their pages in ways recognized by major search providers. Search engines including Bing, Google and Yahoo! rely on this markup to improve the display of search results, making it easier for people to find the right web pages.

    Was mich besonders freut: Die Schemas basieren alle auf Microdata und wer meinen Blog regelmäßig verfolgt wird wissen, dass ich das Format sehr schätze! Hier ein Beispiel wie eine Person mit dem neuen Schema aussieht:

    <div itemscope itemtype="http://schema.org/Person">
      <span itemprop="name">Jane Doe</span>
      <img src="janedoe.jpg" itemprop="image" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Soweit so gut, aber… es werden WIEDER einmal weder bestehende Microformats, noch RDFa Schemas auf Microdata portiert, was dazu führt dass mir spontan 5 unterschiedliche Formate einfallen um Personen zu beschreiben: hCard (Microformats), Data-Vocabulary (RDFa- und Microdata-Beschreibung genutzt von den rich-snippets), FoaF (RDFa), vCard (RDFa), schema.org (Microdata).

    Die Microformats-Community hat von Anfang an eines richtig gemacht: Es gibt nur eine Stelle an der Microformats definiert werden und man muss einen relativ langwierigen Prozess befolgen um ein neues Format zu definieren. Das führt zwar dazu dass es bisher nur eine handvoll Schemas veröffentlicht wurden, diese aber wohl definiert sind und in der Regel auf bisherigen Formaten aufbauen. Die hCard ist beispielsweise ein 1:1 Abbild der vCard.

    Schema.org ist zwar eine ganz nette Idee aber man hat leider versäumt sich mit der Microformats-, RDFa-, RDF- Community zusammenzusetzen und einen gemeinsamen Konsens zu finden!

    Wäre folgendes Beispiel so viel komplizierter?

    <div itemscope itemtype="http://microformats.org/profile/hcard">
      <span itemprop="fn">Jane Doe</span>
      <img src="janedoe.jpg" itemprop="photo" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    …oder das?

    <div itemscope itemtype="http://www.w3.org/2006/vcard/ns">
      <span itemprop="fn">Jane Doe</span>
      <img src="janedoe.jpg" itemprop="photo" />
    </div>Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    Das Format ist letztendlich Geschmackssache… der eine mag lieber die einfachen Microformats, der andere steht mehr auf RDFa und ich bevorzuge Microdata, man sollte sich aber endlich auf ein einheitliches Schema einigen!

    Yahoo! zählt knapp zwei Milliarden hCards in ihrem Index und trotzdem diktiert man Webseitenbetreibern etwas komplett anderes auf…

    12 Kommentare zu Websemantics: Google, Yahoo! und Bing einigen sich auf einen „Standard“
  • Google veröffentlicht Tests mit OpenID
    Google hat vor einigen Tagen ein paar nette Dokumente/Demos/Videos veröffentlicht, die die Implementierung von OpenID vereinfachen soll.

    The website at openidsamplestore.com was built to demonstrate how a website that already allows users to login can help those users (and new users) leverage OpenID to login.

    OpenID-Provider gibt es genug, jetzt ist es an der Zeit auch mal ein paar Relying Parties zu bauen.

    » Google’s Internet Identity Research – Overview of OpenIDSampleStore
    » OpenID Sample Store
    » OpenID Videos

    Extensible Resource Descriptor
    Am 1. November wurde die erste finale Version von XRD veröffentlicht. XRD ist eine Art API-Beschreibung in XML und eine vereinfachte Variante von XRDS/XRDS-Simple (wird z.B. von OpenSocial verwendet), außerdem basieren OStatus und Webfinger auf XRD.

    » Extensible Resource Descriptor (XRD) Version 1.0
    » XRDS-Simple 1.0 Draft 1

    Simple Web Discovery
    XRD ist, wie schon erwähnt, wesentlich simpler als XRDS oder XRDS -Simple, aber manchen ist es immer noch zu komplex.

    Simple Web Discovery (SWD) defines a HTTPS GET based mechanism to discover the location of a given type of service for a given principal starting only with a domain name.

    » Simple Web Discovery (SWD)

    Ach ja… Carsten Pötter bloggt übrigens wieder über OpenID. Lesen!

    2 Kommentare zu OpenWeb-Notizen: OpenID, XRD 1.0, Simple Web Discovery
  • Google PseudoID
    Google arbeitet an einem Projekt namens „PseudoID“, einer Art Privacy Enhancement für OpenID & Co.

    Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
    Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

    » PseudoID: Enhancing Privacy for Federated Login

    Contacts API Draft
    Das W3C arbeitet gerade an einem „unified address book“ welches alle Adressbücher eines Users vereint und dieses über eine API auch wieder für dritte zugänglich macht.

    Every operating system and a large number of web-based service providers have different ways of representing address book information. […] This specification defines the concept of a user’s unified address book – where address book data may be sourced from a plurality of sources – both online and locally. This specification then defines the interfaces on which 3rd party applications can access a user’s unified address book; with explicit user permission and filtering.

    Hört sich ein wenig nach Synaptic bzw. Fedarated bzw. Distributed bzw. Decentralized Web an…

    » Contacts API

    CORS, Scraping, and Microformats
    Michaels Mahemoff beschreibt wie man mit Hilfe von Cross-Origin Resource Sharing und Microformats das Web zu einer einzigen API machen könnte.

    Cross-Origin Resource Sharing makes it possible to do arbitrary calls from a web page to any server, if the server consents. It’s a typical HTML5 play: We could do similar things before, but they were with hacks like JSONP. Cross-Origin Resource Sharing lets us can achieve more and do it cleanly.

    Nicht ganz unbedenklich… aber definitiv ein interessanter Gedankengang!

    via snirgel

    » CORS, Scraping, and Microformats
    » Cross-Origin Resource Sharing

    Keine Kommentare zu OpenWeb-Notizen: PseudoID, Contacts API, Microformats
  • Inspiriert durch Michromeformats, hab ich mich auch mal an ein Chrome-Addon gemacht 🙂

    Das Addon erkennt auf der Seite verlinkte ActivityStrea.ms:

    <link rel="activitystream" type="application/atom+xml" href="..." />Code-Sprache: HTML, XML (xml)

    oder:

    <link rel="alternate" class="activitystream" type="application/atom+xml" href="..." />Code-Sprache: JavaScript (javascript)

    Kein Hexenwerk, aber immerhin mal ein Anfang 🙂 Falls euch noch ein paar Features einfallen, immer raus damit.

    2 Kommentare zu ActivityStrea.ms Addon für Chrome
  • Die verlinkten Spezifikationen wurden gemäß den aktuellen Änderungen (vom 13. April 2010) angepasst. Letztes Update 04.05.2010.

    OneSocialWeb - Creating a free, open, and decentralized social networking platform.

    OneSocialWeb ist ein Projekt der Vodafone Group Research and Development und definiert ein Protokoll basierend auf XMPP (besser bekannt unter dem Namen Jabber) welches free, open, and decentralized social applications ermöglichen soll.

    Die Idee ist gar nicht so doof… Immerhin besitzt das XMPP Protokoll fast alle Eigenschaften die für ein dezentrales Social Network wichtig sind:

    • Eindeutiger Identifier (z.B. username@jabber.org) (mit Webfinger auch OpenID möglich)
    • Profil-Informationen (XEP-0054)
    • Kontakte (XEP-0083)
    • Dezentraler Aufbau

    …und die Gruppe arbeitet an diversen XMPP Erweiterungen um das Protokoll noch sozialer zu machen:

    Nachdem Facebook gestern angekündigt hat, dass der eigene Chat jetzt auch über XMPP erreichbar ist und auch Google Talk das Jabber Protokoll nutzt, kann man sich sicherlich über ein paar spannende Implementierungen in naher Zukunft freuen!

    (via: Marco Ripanti)

    Für die Audio/Visuellen unter euch, gibt es natürlich auch wieder ein kurzes Video:

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    6 Kommentare zu OneSocialWeb
  • Google Buzz

    Google startet mit Google Buzz eine Art Activity Stream integriert in Google Mail.

    Google Buzz is a new way to share updates, photos, videos and more, and start conversations about the things you find interesting.

    Wie man an Facebook sieht, scheint das Phänomen Activity Stream recht beliebt zu sein, immerhin war friendfeed dem Community-Giganten knapp 50 Millionen Dollar wert. Im Gegensatz zu dem eher geschlossenen Facebook macht Google mit seinem Activity Stream aber mal wieder alles richtig… Eigene Feeds und Feeds der Kontakte werden über die Social Graph API (Microformats/XFN) automatisch erkannt und die Liste der unterstützten offenen Standards ist beeindruckend:

    • Atom/RSS
    • MediaRSS
    • PubSubHubbub
    • Social Graph API (Microformats)
    • Activity Streams
    • AtomPub
    • OAuth
    • Salmon
    • Webfinger

    Als nächstes wird der Buzz sicherlich auch fester Bestandteil der Google Profilseite die sich immer mehr zu einer echten Online Identität mausert!

    Zuerst die Social Search, dann Google Buzz… mal gespannt was Google sonst noch alles sozialisiert…

    Für die Audio/Visuellen unter euch, gibt es auch noch ein kurzes Video von Google:

    9 Kommentare zu Google gets Social
  • Bei der Recherche für meinen Webmontag-Vortrag (der übrigens morgen in Mannheim statt findet) hab ich entdeckt dass Googles Social Search schon weiter ist als ich dachte. Dreh und Angelpunkt der sozialen Suche wird das Google Profil sein.

    Die Webseiten der relevanten Kontakte werden über die Links auf der Profilseite (via XFN oder FoaF) ermittelt. So schließt sich dann auch der Kreis und sowohl die Google Profilseite als auch die Social Graph API passen wieder ins Bild.

    Googles Social Search - Overview

    Über die Social Search kann man entweder die Seiten aller Freunde oder auch nur bestimmte Profile durchsuchen.

    Googles Social Search - Profile

    Vielleicht lässt sich so ja auch erklären warum der Suchmaschinen-Riese in letzter Zeit diverse Internetgrößen anwarb um ein „Social Web Team“ aufzubauen.

    Für die Audio/Visuellen unter euch, gibt es auch noch ein kurzes Video von Google:

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    5 Kommentare zu Googles Social Search
  • Armin und Christoph (für alle Unwissenden: die zwei Herren von "die Sendung mit der Maus") hätten es nicht besser erklären können:

    Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
    Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

    1 Kommentar zu Are we there yet?
  • DataLiberation

    DataLiberation ist ein Projekt von Google um die eigenen Nutzer darüber zu informieren, wie sie ihre Daten in Google-Produkte hinein und aus Google-Produkten wieder heraus bekommen:

    Users should be able to control the data they store in
    any of Google’s products. Our team’s goal is to
    make it easier for them to move data in and out.

    Vorerst beinhaltet DataLiberation.org nur hauseigene Dienste, das soll sich, laut TAZ, aber demnächst ändern:

    Mit der „Data Liberation Front“ bietet Google Schnittstellen zum Austausch von Nutzerdaten – im ersten Schritt zwischen Google-Diensten, in Zukunft auch für Facebook und Co.

    Vielleicht schafft Google mit DataLiberation ja das, woran DataPortability bisher gescheitert ist:

    Data portability is the ability for people to reuse their data across interoperable applications. The DataPortability Project works to advance this vision by identifying, contextualizing and promoting efforts in the space.

    In diesem Sinne also, fröhliches connecten, controlen, sharen und remixen.

    via netzwertig

    (vielleicht bauen Markus oder Marcel im nächsten Linkwertig ja mal IDs in die einzelnen Überschriften, damit man die Abschnitte direkt verlinken kann 😉 )

    4 Kommentare zu DataLiberation – Google propagiert „data portability“