Auf 24 ways habe ich einen schönen Artikel über Unobtrusively Mapping Microformats with jQuery gefunden.

Unobtrusive JavaScript verfolgt den Ansatz, den JavaScript Code komplett von der HTML Seite zu trennen. Dise Methode ermöglicht das schnelle und einfache Ändern des JavaScript-Codes an zentraler Stelle, ähnlich wie bei der Trennung von Design und HTML bei CSS.

Der Artikel beschreibt, wie man mit hCard ausgezeichnete Kontakt-Daten auf Google-Maps anzeigt (Demo).

Eine wesentlich simplete Demo lässt sich mit den rel-Attribute realisieren. Als Beispiel HTML Code nehmen wir das rel-nofollow Microformat:

<a href="http://google.de" rel="nofollow">Google.de</a>

Mit dem folgenden Code ist es Möglich, das a HTML-Tag mit dem CSS-Code text-decoration: line-through; zu erweitern.

jQuery("a[@rel=nofollow]").css("text-decoration", "line-through");

Das ganze funktioniert natürlich auch wesentlich eleganter mit CSS, aber es geht hier ja nur ums Prinzip 😉

Den wesentlich besseren und ausführlicheren Bericht gibt es auf 24ways.org.

DiSo steht für distributed social networking concepts und ist ein Schirm-Projekt für Open Source Social Networking Tools/Plugins haupsächlich für WordPress:

DiSo (dee • so) is an umbrella project for a group of open source implementations of these distributed social networking concepts.

Genauer gesagt geht es darum, offene Standards wie z.B. XFN, OpenID oder sonstige Microformats in z.B. WordPress zu integrieren, um einen weiteren Schritt in Richtung portabler Netze zu gehen. Es wäre also denkbar, dass in Zukunft die Blog-URL der zentrale Identity Manager für die verschiedensten Networks und Communities wird.

Ein paar Gedanken zu möglichen Plugins findet man im Wiki von Chris Messina und einige fertige Plugins befindet sich auch schon im SVN.

Vielleicht macht es ja auch Sinn, das APML WordPress Plugin zu integrieren.

Weitere interessante Artikel zu dem Thema von Steve Ivy:

Safari Microformats plugin

Neben zwei Notlösungen, Microformats in Safari zu nutzen, gibt es jetzt eine weitere Version für das Cocoa Plugin System SIMBL.

Das Safari Microformats plugin erkennt die Microformats hCard und hCalendar und zeigt sie über ein kleines Microformats-Logo in der Adresszeile an.

Safari Microformats plugin

Per Klick auf das Logo, lassen sich die gefundenen Formate bequem in ein entsprechendes, lokal installiertes Programm wie iCal oder Address Book importieren. Wer Growl installiert hat, erhält außerdem eine Growl-Meldung, wenn die Daten erfolgreich importiert wurden.
Via: Dataportability Feed

Leider funktioniert das Plugin nur mit der aktuellen Version von Safari (V. 3) in Verbindung mit Mac OS X Leopard, deshalb konnte ich es auch noch nicht testen.

Wenn ihr Fragen zum Plugin habt, versuchts einfach mal bei Manuela Hoffmann.

…oder „Warum nutzt Bahn.de keine Microformats“?

Ich war am Wochenende ein wenig unterwegs und wegen nicht vorhandenem Auto auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Das ist ja an sich nichts schlimmes, nur wenn dann noch eine gewisse Ortsunkundigkeit hinzu kommt, wird es problematisch. Dank einem Busfahrer, der die Haltestelle an der ich aussteigen musste (um einen Anschlusszug zu bekommen) einfach ignorierte, durfte ich dann etwas mehr von der Weinheimer Umgebung kennen lernen als mir lieb war.
Jetzt bin ich einer von der Sorte, der aus Zeitgründen natürlich nur die nötigsten Verbindungen raus schreibt… Ich hätte also völlig Hilflos mitten in der Pampa enden können… Gut, es nochmal alles gut gegangen, da ein ich paar Orte weiter eine OEG Haltestelle fand, aber es geht hier ja ums Prinzip.

Und da sind wir schon bei meiner Kritik:

Wieso kann ich mir Bahnverbindungen nicht ohne größeren Aufwand aufs Handy, den PDA oder meinen iPod laden.

Klar könnte ich mir verschiedene, alternative Verbindungen raus suchen und ausdrucken, aber das setzt einen Drucker voraus.

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…oder was man mit der myOpenID URL noch so alles anstellen kann.

Carsten Pötter hat mich in einem Kommentar darauf hingewiesen dass myOpenID schon ne ganze Weile die hCard für das „Public Profile“ verwendet. Das „Öffentliche Profil“ ist unter der gleichen URL erreichbar wie der Authentifizierungslink, wenn man es vorher über das Admin-Interface frei schaltet.

Das schöne an dieser Tatsache ist, dass man die URL (Beispielsweise: http://mustermann.myopenid.com) sowohl für die OpenID Authentifizierung, als auch über einen Profilaustausch per hCard.

Ein tolles Anwendungs-Beispiel (www.bragster.com/signup) für einen hCard Import habe ich vor einigen Tagen gezwitschert bekommen, ein anderes schönes Beispiel (getsatisfaction.com/people/new) hat Brian Suda in seinem Microformats-Vortrag auf der web20expo erwähnt.

Beide Seiten benutzen Microformats um den Registrierungsprozess zu beschleunigen. Bragster unterstützt einige vorgefertigten Links (Bsp.: Twitter, Last.fm, …) oder die Möglichkeit, selbst eine Seite wählen. Jetzt muss man nur noch seine OpenID URL eintragen…

…danach werden die entsprechenden Felder (soweit vorhanden) automatisch ausgefüllt.

Ich bin mal gespannt, ob hCard und OpenID irgendwann auf einen gemeinsamen Nenner kommen und welche neuen Authentifizierungs-Systeme dadurch ermöglicht werden.

Jeremy beschreibt in seinem Weblog wie man mit Hilfe des abbr Tags eine vollständige hCard für Links erstellen kann.

Sein Problem:

I would still make his name a hyperlink but what can I do about making this text into an hCard? Should I change my writing style and refer to everyone by their full formated name even if the context and writing style would favour just using their first name?

Will man eine hCard erstellen bei der nur der Vorname angezeigt wird, wird natürlich auch nur der Vorname ins Adressbuch übernommen:

<span class="vcard">
  <a class="fn url" href="http://example.com/">
    Max
  </a>
</span>

Die Lösung des Problems ist die Nutzung des abbr Tags:

<span class="vcard">
  <a class="url" rel="friend met" href="http://example.com/">
    <abbr class="fn" title="Max Mustermann">
      Max
    </abbr>
  </a>
</span>

Schicke Idee, fragt sich nur ob der Vorname als Abbreviate (Abkürzung) durch geht und die Nutzung von <abbr> gerechtfertigt ist.

Auf der Web 2.0 Expo in Berlin (vom 5. bis zum 8. November) werden zwei sehr interessante Vorträge über Microformats gehalten. Der erste Vortrag ist von Brian Suda, der eines der ersten Bücher (E-Book bei O’Reilly) zum Thema Microformats veröffentlicht hat und der zweite Vortrag ist von Jeremy Keith, der in „Microformats-Kreisen“ auch kein Unbekannter sein dürfte.

Microformats a Web of Data
Dienstag den 6. November – 9:009:50

Microformats allow you to extend the limited semantics of HTML, thus allowing for a richer web of data. By embedding microformats into HTML it is possible to use the semantic meaning to extract unambiguous data from the web that can then be used in other applications. Microformats focus on how people are already publishing their data online. This session focuses on the more technical aspects of microformats, how they interact with other Semantic Web technologies such as GRDDL and SPARQL, along with a look at browser plugins to detect microformats and browser integration.

Gehalten von Brian Suda

…und…

Microformats: The Nanotechnology of the Semantic Web
Mittwoch den 7. November – 9:009:50

They’re small, they’re simple, and they’re showing up everywhere. Find out just how easy it is for you to start publishing with microformats and add to the semantic richness of the Web right now.

Gehalten von Jeremy Keith

Würde mir die Vorträge sehr gerne anhören, aber leider ist das ganze unter der Woche (wo normale Menschen arbeiten müssen) und kostet etwas zu viel.

optimus transformer

I wrote a small User Script for the Operator Toolbar (Firefox Plugin to handle Microformats), so you can transform the detected microformats using the Optimus transformer. Optimus supports two kinds of transformations (microformats to jSON or to XML) and a basic microformats validation.

The User Script supports the transformations and the validation for the following Microformats: hCard, hCalendar, adr, hReview, hResume, tag, geo, XFN, xFolk, license and hAtom-hFeed.

Download: Optimus User Script for Operator V .1 Latest Version

If you find a bug, please report it through the comments…

User Script tutorials: